Tessa beim verkaufsoffenen Sonntag

tessaBeine, Beine, Beine, nichts als Beine. Wahnsinnig, was hier los ist. Gini ist gerade bei uns zu Besuch. Wir sind in der Stadt. Und wie Frauchen sagt: „shoppen“.

Viele Gerüche breiten sich aus. „Den Geruch kenn ich“, sage ich zu Gini, „das ist der hübsche Biewer-Yorkie ‚Borris'“. Ein interessanter Typ. Er hat mir Einiges von Heilbronn erzählt. Aber leider hatte es sein Herrchen eilig und wir konnten uns nicht weiter unterhalten. Ach, schade, der ist so süüüüß.

Vor der Stadtgalerie habe ich die Witterung von Helene aufgenommen. Sie ist eine Pudeldame und sehr verwöhnt. Da ist sie ja auch schon, leider kommen wir an ihr nicht vorbei. „Mein Frauchen hat mir ein Strasshalsband für fast 100 Euro gekauft, gell das ist schön“ erzählt sie Gini und lässt sich bewundern.

Mich interessiert das gar nicht und ich möchte so schnell wie möglich weg. Da finde ich die Rote Wurst, die sich Frauchen gekauft hat, viel besser. Vielleicht fällt was für mich ab?

Frauchen möchte sich eine Handtasche kaufen und verschwindet im Kaufhof. Herrchen, Gini und ich gehen lieber draußen ein bisschen flanieren.

Dort am Brunnen stehen Seppl, ein Langhaardackel, und Kira, eine Colliedame, und tratschen. Ich zieh einfach mal dort hin – und siehe da – Herrchen folgt mir. „Wie geht es euch denn?“, frage ich sie. „Langweilig“, sagt Seppl, „Immer rein in die Läden und raus aus den Läden“. „Wir waren gerade im Paparazzi einen Espresso trinken“ sagt Kira. „Igitt, du trinkst diese bittere dunkle Brühe?“ frage ich sie. „Nee, mein Frauchen, das ist doch nichts für Hunde“, antwortet Kira. „Ciao ihr Zwei“, sag ich, „da kommt mein Frauchen“.

Jetzt gehen wir bitte heim, sagt sie zu Herrchen. Anscheinend war es nix mit dem Taschenkauf und irgendwie scheint sie genervt. Aber wir kommen ja noch an ihrem Lieblingsladen vorbei. Im Promod war Frauchen dann mit einem Oberteil erfolgreich. Herrchen sagt: „Der Tag ist gerettet“. Wie er das wohl meint?

Ich freue mich, dass es heimgeht und wir endlich nach Hause laufen. Mit erhobener Rute tibbel ich von dannen. Platsch, das war eine schöne Pfütze. „Tessa!“, sagt Frauchen, „dass heißt nachher baden“. Baden!!!!!! Das ist ja furchtbar. Warum muss so ein schöner Tag so enden?

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Eure
TessaPfote