Eine kleine Geschichte auf die ich gestossen bin und einfach entzückend wahr finde.
http://www.kinderhort-kaufbeuren.de/neue%20hp/funhumor.htm
Neulich im Kindergarten ……
Ein kleiner Junge hatte beim Stiefel anziehen Probleme und so kniete ich
mich nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit gemeinsamem Stoßen, Ziehen
und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den
zweiten Stiefel anzuziehen.
Als der Kleine sagte: ,,Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!” schluckte ich
meinen Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des
Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich vertauscht.
Nun war es für mich ebenso mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel
wieder abzustreifen. Es gelang mir aber, meine Fassung zu bewahren,
während wir die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen,
ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Z iehen.
Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: ,, Das sind nicht meine
Stiefel!”
Dies verursachte in meinem lnneren eine neuerliche, und bereits
deutlichere Welle von Ärger und ich biss mir heftig auf die Zunge, damit
das hässliche Wort, das darauf gelegen hatte, nicht meinem Mund
entschlüpfte. So sagte ich lediglich: ,,Warum sagst du das erst jetzt?”
Meinem Schicksal ergeben kniete ich mich nieder und zerfte abermals
an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren. Da
erklärte der Kleine deutlicher: ,,Dass sind nicht meine Stiefel, denn sie
gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie
heute anziehen. Weil es so kalt ist!”
In diesem Moment wusste ich nicht mehr, ob ich laut schreien oder still
weinen sollte. lch nahm nochmals meine ganze Selbstbeherrschung
zusammen und stieß, schob und zerfte die blöden Stiefel wieder an die
kleinen Füße.
Fertig!
Dann fragte ich den Jungen erleichtert:,, Okay, und wo sind deine
Handschuhe?”
Worauf er antwortete: “lch hab sie vorn in die Stiefel gesteck!!
Eure
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