Ciao Calotta

Holzarbeiten im 18. Jahrhundert

Samstag, 13. März 2010 von Ciao Calotta

Gedicht aus dem Rokoko

Sonntag, 29. November 2009 von Ciao Calotta

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Beglückt, beglückt,
Wer dich erblickt,
Und deinen Himmel trinket,
Wenn dein Gesicht
Voll Engellicht
Den Gruß des Friedens winket.

Ein süßer Blick,
Ein Wink, ein Nick,
Glänzt mir wie Frühlingssonnen;
Den ganzen Tag
Sinn’ ich ihm nach,
Und schweb’ in Himmelswonnen.

Dein holdes Bild
Führt mich so mild
An sanfter Blumenkette;
In meinem Arm
Erwacht es warm,
Und geht mit mir zu Bette.

Beglückt, beglückt,
Wer dich erblickt,
Und deinen Himmel trinket,
Wem süßer Blick
Und Wink und Nick
Zum süßern Kusse winket.

Ludwig Heinrich Christoph Hölty

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Netter Film übers Drunter im Barock

Mittwoch, 21. Oktober 2009 von Ciao Calotta

Ein bisschen was über Mozart

Mittwoch, 14. Oktober 2009 von Ciao Calotta
  • 1756 – Wolfgang Amadeus Mozart wird am 27.1 in Salzburg geboren
  • 1759/61 – Mozart bekommt ersten Klavierunterricht und schreibt als Fünfjähriger seine erste Komposition
  • 1762 – Erste Konzertreise nach Wien und München
  • 1763/64 – Weitere Konzerte in Frankfurt (Mozart spielt vor Goethe), Paris und London
  • 1767 – W.A. Mozart schreibt seine erste Oper
  • 1769-71 – Bei seinen insgesamt drei Italienreisen wird Mozart von Papst Clemens XIV zum “Ritter zum Golden Sporn” ernannt
  • 1772 – Mozart wird Kapellmeister beim Salzburger Erzbischof
  • 1778 – Tod der Mutter
  • 1781 – Mozart läßt sich in Wien nieder und freundet sich mit Josef Haydn an
  • 1782 – Heirat mit Konstanze Weber
  • 1784 – Aufnahme bei den Freimaurern
  • 1786 – Komposition von “La Nozze de Figaro” (Die Hochzeit des Figaro) – Wendepunkt in Mozarts Leben
  • 1787 – Mozart schreibt die Oper “Don Giovanni” und wird Kammerkompositeur am Wiener Hof; Mozart unterrichtet kurze Zeit Ludwig van Beethoven am Klavier
  • 1788/90 – Mozart ist gesundheitlich und finanziell am Ende; Kompositionsaufträge durch König Friedrich Wilhelm II. bringen keine Besserung
  • 1791 – Uraufführung der “Zauberflöte”; Mozart stirbt am 5.12. in Wien unter ungeklärten Umständen

Wolfgang A. Mozart war ein begeisterter Tänzer. Er versäumte weder die öffentlichen Maskenbälle im Theater, noch die Hausbälle von Freunden.

In einem Brief schreibt er:

Vergangene Woche habe ich in meiner Wohnung einen Ball gegeben. Wir haben abends um 6 uhr angefangen und um 7 uhr aufgehört, – was nur eine Stunde? – Nein Nein – Morgens um 7 uhr;

Mozart komponierte für die Tanzformen seiner Zeit. Insgesamt sind uns aus seiner Feder rund 130 Menuette, 40 Kontratänze, 49 Deutsche und 6 Ländler überliefert.

Zur Zeit Mozarts war die Tanzmode stark von Frankreich geprägt und Kontratänze waren sehr beliebt. Diese Tänze regten dazu an, immer wieder neue Figurenkombinationen zu erfinden. Sie sind ein Spiel mit bewegten Linien und Formen in Raum und Zeit.

Und wie das Wolferl sagen würde:

….ach kommt geschwind her ihr lieben, wir machen ein tanzerl.

Das Neuste erzählte Mozart von seiner Reise. Verwundert beschreibt er die beheizten Schuhe der Französinnen:

Hier haben die Frauenzimmer nichts als Chaufretten unter den Füssen, kleine hölzerne und mit Blech gefüllte Kästchen, die durchlöchert sind, darin ein glühender Ziegel, oder heisse Aschen, oder erdene Kästel mit Glut gefüllt. Mich erstaunten auch die Pariser Klosetts mit Wasserspülunge ebenso wie in London den grad erst erfundenen Blitzableiter und merkwürdig berührte ihn die Tea-Time.

Eure
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Justinus Kerner

Montag, 12. Oktober 2009 von Ciao Calotta

11Der reiche Fürst

Preisend mit viel schönen Reden
Ihrer Länder Wert und Zahl,
Saßen viele deutsche Fürsten
Einst zu Worms im Kaisersaal.

Herrlich, sprach der Fürst von Sachsen,
Ist mein Land und seine Macht,
Silber hegen seine Berge
Wohl in manchem tiefen Schacht.

Seht mein Land in üpp’ger Fülle,
Sprach der Kurfürst von dem Rhein,
Goldne Saaten in den Tälern,
Auf den Bergen edlen Wein!

Große Städte, reiche Klöster,
Ludwig, Herr zu Bayern, sprach,
Schaffen, daß mein Land den euren
Wohl nicht steht an Schätzen nach.

Eberhard, der mit dem Barte,
Würtembergs geliebter Herr,
Sprach: Mein Land hat kleine Städte,
Trägt nicht Berge silberschwer;

Doch ein Kleinod hält’s verborgen: -
Daß in Wäldern, noch so groß,
Ich mein Haupt kann kühnlich legen
Jedem Untertan in Schoß.

Und es rief der Herr von Sachsen,
Der von Bayern, der vom Rhein:
Graf im Bart! Ihr seid der Reichste,
Euer Land trägt Edelstein!

von Justinus Kerner

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