Ciao Calotta

Carnevale di Venezia – Fantasia 4

Mittwoch, 09. Dezember 2009 von Ciao Calotta

IMGMaske in Blau

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Zauberei

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Der Pestarzt

Montag, 16. November 2009 von Ciao Calotta

Pestarzt

Der schwarzgewandete Pestarzt mit der Vogelschnabelmaske ist ein beliebtes Kostüm im venezianischenKarneval.

Auch Johann Wolfgang von Goethe und sein Vater Johann Caspar stürzten sich ins Getümmel der Lagunenstadt – und berichteten darüber. Den Senior erschauerte das „bestialische Vergnügen“, denn „man schämt sich nicht einmal sich als Krüppel oder Aussätziger zu verkleiden“. Der Sohn staunte 1786 auf seiner italienischen Reise ebenfalls über närrische Dimensionen: „Der Karneval beginnt am 5. Oktober und dann gibt’s noch einen kleinen zu Himmelfahrt. Danach kann man auf gut sechs Monate rechnen, wo alle Welt maskiert geht, Priester und Laien, selbst der Nuntius und der Türschließer der Kapuziner“.

Der Pestarzt

Bei seinen Krankenbesuchen versuchte der Pestarzt sich vor dem Pesthauch durch eine vor Mund und Nase vogelartigen Maske zu schützen, die einen Schwamm enthielt der mit Essig oder Kräutersäften getränkt war. Das Krankenzimmer musste vor dem Arztbesuch gründlich gelüftet worden sein, andernfalls wurde der Patient herausgetragen. Der Körperkontakt mit dem Kranken beschränkte sich auf gelegentliches Pulsfühlen, im Übrigen berührte der Pestarzt seine Patienten mit einer Rute oder einem Stab.

Doktor Schnabel

Kleidung wider den Tod zu Rom. Anno 1656. Also gehen die Doctores medici daher zu Rom, wann sie die an der Pest erkrankte Personen besuchen, sie zu curiren und tragen, sich vor dem Gift zu sichern, ein langes Kleid von gewäxtem Tuch. Ihr Angesicht ist verlarvt, für den Augen haben sie grosse crystalline Brillen, vor den Nasen einen langen Schnabel voll wohlriechender Specerey, in der Hände, welche mit Handschuhen wohl versehen ist, eine lange Ruthe und damit deuten sie, was man thun und gebrauchen soll.

Eure

Sabinestern2

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Die Bauta

Samstag, 07. November 2009 von Ciao Calotta

P1020145Die wohl bekannteste venezianische Maske ist die “Bauta” (gesprochen: “Ba-uta”).

In der engen Gasse war es dunkel. Im Schatten des schmalen Palazzi mit den gotischen Fenstern steht regungslos eine vermummte Gestalt.

War es Mann? War es Frau? War es Edelmann oder Bauer?

Von den Schultern fällt ein schwarzer Tabarro bis auf den Boden. Auf dem Kopf trägt die Gestalt einen schwarzen, mit Marabufedern verzierten Tricorno. Darunter ist eine spitzenbesetzte Seidenkaputze, die eine weißgrundige Maske, eine Bauta, hält. Aus den schmalen Augenschlitzen der Maske blitzt das weiß der Sclera. Auch das Azurblau der Augen kann man erkennen.

An dem Ringfinger steckt ein wunderschöner filigraner Ring mit einem blutroten, großen, in Krallen gefassten Stein.

Sie dreht sich schnell um und geht zu dem Kanal. Eine rote langstielige Rose befindet sich in der Hand.

Eine schwarze, überdachte Gondel nähert sich und legt an. Der Kavalier steigt ein. Eine zierliche Hand mit seidenen Handschuhen öffnet den Vorhang des Sitzplatzes und greift nach der Rose. Der Kavalier küsst die Hand und beide entschwinden hinter dem roten Samtvorhang.

Die Gondel gleitet davon und verschwindet hinter der Biegung des Kanals.

Eure
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Carnevale di Venezia – Fantasia 3

Dienstag, 03. November 2009 von Ciao Calotta

Venezia 1 Viva Venezia

Zauberer_thumb Bellisima

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Carnevale di Venezia – Fantasia 2

Dienstag, 03. November 2009 von Ciao Calotta

Sonne_thumb Die Sonne

IMG_0001 Die Schneekönigin

IMG Der Mond

Eure

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