Ciao Calotta

Tessa erschnüffelt den Schwarzwald

Freitag, 09. September 2011 von Ciao Calotta

 

Heute fahren wir in den Schwarzwald, wo auch immer der sein mag. Wir heißt Herrchen und ich Tessa, eine klein Yorkihündin.

Wir besuchen Frauchen, die schon solange von zu Hause fort ist. Sie muß sich nämlich erholen, sagt Herrchen. Ich frage mich von was und warum? Herrchen und ich sind doch immer ganz artig und lieb zu ihr. Aber Herrchen meint, das kommt vom zu vielen Stress in der Arbeit.

Was ist Stress?

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Druck, Spannung oder Veränderung. Eine gewisse Dosis an Stress kann das Leben interessanter und weniger langweilig machen. Zu viel Stress jedoch kann schädlich sein und Krankheiten oder Unfälle verursachen.

Puhh, mein armes Frauchen. Das klingt aber nicht gut.

Gleich sind wir da. Hier ist also der Schwarzwald.

Ich sehe Frauchen schon. Sie sieht noch genauso aus wie früher. Doch wenn ich richtig hinschaue, stelle ich fest, dass ihre Augen wieder funkeln und ihr spitzbübisches Lächeln wieder da ist, das ich so an ihr liebe.

Schnell springe ich aus dem Auto und renne zu ihr und lasse mich ausgiebig streicheln und kraulen.

Wir machen gleich einen langen Spaziergang im Schwarzwald, sagt sie. Schwarzwald, klar hier ist es recht dunkel und unheimlich und es hat ganz arg viele Bäume, die fein duften. Daher also der Name Schwarzwald.

Vieles Unbekannte erschnüffle ich, es riecht nach Tieren, Blümchen und verschiedenen Hölzern. Aber diesen Duft kenn ich: Kaffee und  selbstgemachter Schwarzwälderkirschtorte und das mitten im Wald. Und nach der nächsten Biegung wissen wir auch warum dies hier so lecker riecht.

Ein Cafe gibt es hier , mitten im Wald. Frauchen hat das aber toll ausgesucht. Ein schönes Plätzchen. Schnuckelig sieht es hier aus.

„Ich heiße Sarah, höre ich eine interessante Simme sagen.“ Vor mir steht eine Colliehündin. „Meinem Herrchen gehört dieses Cafe hier mitten im Wald. Komm mit, wir spielen und tratschen ein wenig.“

Als ob Frauchen Sarah verstanden hätte, macht sie mich von der Leine los. Und so toben Sarah und ich um’s Haus.

Doch leider ruft mich Frauchen viel zu früh. Wir müssen zurück zu Frauchens Rehazuhause. Dort gibt es nämlich bald Abendbrot und wir müssen schon noch ein ganz langes Stück laufen.

Wir bringen Frauchen auf’s Zimmer und schnell kuschle ich mich nochmal auf ihrem Schoß ein und genieße ihre Nähe, bevor Herrchen und ich nach Hause fahren.

Ich bin traurig, aber Herrchen sagt zu mir: „Tessa, bald fahren wir wieder zu Frauchen und dann nehmen wir sie wieder mit nach Hause.“

So schlafe ich beruhigt auf dem Rücksitz des Autos ein und träume davon, dass mir Frauchen einen leckeren Hundekuchen, aber ohne Kirschen, backt.

Eure

Tessa

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Viel Theater, Käthchen und Tessa.

Sonntag, 23. Januar 2011 von Ciao Calotta

Heute Abend gehen Herrchen und Frauchen in das Theaterstück ” Käthchen von Heilbronn”, aber ich darf nicht mit.

Frauchen ist schon ganz aufgeregt, aber ich frag mich wieso. Wer ist Käthchen, was ist Theater und warum kann ich nicht mit?

Theater, Theater der Vorhang geht auf…” Das hab ich schon einmal gehört, das ist ein Lied. Aber mehr von “Theater” weiß ich nicht. Viele Leute gehen in’s Theater um sich unterhalten zu lassen, meint Frauchen. Ich unterhalte mich mit Gini und Struppi meinen Hundefreunden. Aber ich verstehe, es geht um viel Spaß. Trotzdem kapiere ich nicht, wie Frauchen und Herrchen ohne mich Spaß haben können und deswegen lege ich mich schmollend in mein Körbchen.

Vor dem Femegericht klagt der Waffenschmied Theobald Friedeborn den Grafen vom Strahl an, seine Tochter Katharine mit Hilfe der Magie entführt zu haben.

Frauchen liest die Geschichte vom Käthchen von Heilbronn vor. Die will ich gar nicht hören. Theater, Käthchen, Theater, Käthchen, ich bin so müde, müde ….. Chrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Jeden Morgen, wenn ich mit Frauchen zur Bäckerei gehe, freue ich mich auf die wunderbaren Düfte von frischem Brot, Honig, Zimt und dem Duft von anderen Gewürzen, die aus Venedig kommen. Frauchen arbeitet in.der Bäckerei und ich darf immer mit. Meistens liege ich unter dem Backtischund schaue zu. Es ist immer viel los und immer wieder spannend.
Oft schaue ich dann auch begeistert dem Bäcker zu, wie er den Teig für ein „pain de safleur“ einem besseren Weissbrot knetet und es dann in den Backofen schiebt.

Kurz nach ihren schlimmen Erlebnissen auf Burg Thurneck heiratet nun das Käthchen ihren Grafen vom Stahl. Dem Grafen wurde in einem weissagenden Traum die Hochzeit mit der Kaisertochter angekündigt. Für die Hochzeitsfeierlichkeiten gibt es jetzt in den Bäckereien der Stadt natürlich viel Arbeit.

Gini, die Hündin von Käthchen, kenne ich schon lange. Oft begleiten die beiden Käthchens Vater, Theobald Friedeborn den Schmied von Heilbronn, er reparierte des öfteren das Fuhrwerk der Bäckerei. Käthchen ist dann sehr nett zu mir und krault mich immer hinter den Ohren. Das mag ich besonders gern. Aber anders ist sie wie die anderen Mädchen, irgendwie herrschaftlicher. Naja, vielleicht bilde ich mir das jetzt auch ein.

Schick wäre gewesen, wenn ich zur Hochzeit eingeladen worden wäre, da hätte ich mein wunderschönes grünes Halsband getragen, und hätte auch gebadet, obwohl ich das nicht so gern tue. Und natürlich wäre ich bestimmt auch ganz artig gewesen. Aber …

“Tessa springe nicht um meine Füsse, der Korb Äpfel ist schwer”, ruft Frauchen, die für die süssen Backwaren in der Bäckerei zustänidig ist.
Und schon ist es aus mit den Träumereien und Streicheleinheiten. Frauchen erzählt: “Wir backen heute ein besonderes Gebäck “Käthchentaler”.” Ein Schmalzgebäck mit Äpfeln. Das Brautpaar hat sie extra bei Frauchens Bäckerei bestellt. Lecker schmecken die Käthchentaler. Paul, der Gehilfe von Frauchen, lässt mich ab und zu probieren. Wenn das Frauchen wüsste.
Anlässlich ihrer Hochzeit mit dem Grafen vom Stahl möchte Käthchen anstatt dem üblichen „Guten Worten“, eben die „Käthchentaler“, an die Armen verteilen.
“Mir geht es schon gut”, denke ich so vor mich hin.

Vielleicht hätte mich der Struppi, der schicke Yorki, zur Hochzeit begleitet. Alle Hundemädchen wären auf mich neidisch gewesen, besonders Gini. Wie muß ich sie überhaupt jetzt als hoheitlichen Hund ansprechen?

“Tessa in zwei Stunden werden die Käthchentaler abgeholt und dann gehen wir auf den Marktplatz,”sagt Frauchen. Dort wird dann das Käthchen mit ihrem Liebsten sein und die Käthchentaler verteilen.
Struppi geht auch mit und wir drängeln uns ganz vor. Oh sie sieht so schön aus , wirklich wie eine kaiserliche Prinzessin. Ich bin ganz verzaubert.

“Heil dir, Käthchen von Heilbronn, kaiserliche Prinzessin von Schwaben!” rufen alle, als Käthchen die Käthchentaler verteilt.

Tessa, warum jaulst du denn so, träumst du?

Räckel, ich bin tatsächlich eingenickt und habe alles nur geträumt. Von viel Theater, Käthchen und mir, der kleinen Yorkihündin Tessa.

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Tessa hat heute Geburtstag

Freitag, 26. März 2010 von Ciao Calotta

Ich bin ein Mini-Yorksshire Terrier und heiße Tessa. Geboren bin ich in Wolfsburg als “Indra von Terrys Checkpoint”. In meinem Impfpass steht “silver tan”.

Heute habe ich meinen 3. Wurftag und bin schon ganz aufgeregt.

Gerade habe ich mit Frauchen Gini abgeholt, meine beste Freundin. Sie hat mir einen neuen Quietschi geschenkt, eine Gummihandel zum Trainieren. Ich frage mich bloß was ich trainieren soll? Gini wird es mir aber sicher noch sagen.

Von Herrchen und Frauchen habe ich einen Friseurgutschein bekommen für den Frühjahrshaarschnitt. Ich bin froh, wenn ich die Zotteln verliere, aber bestimmt friere ich dann wieder. Eine tolle Hundegarderobe habe ich auch bekommen. Natürlich von Martina Hertel, “das Gartenhaus”, Hirschaid. “Was hat sie sich da verkünstelt, sagt Frauchen. Ich verstehe nicht was Frauchen meint. Ich rieche nur frische Farbe. Hauptsache es hat Platz für mein Halsband und meine Leine.

Frauchen hat uns beim Metzger eine Scheibe warmen Fleischkäse mitgebracht. “Zur Feier des Tages” hat sie gemeint. Ich liebe Fleischkäse, lecker. Wegen mir könnte es Fleischkäse jeden Tag zum Essen geben, aber Frauchen sagt, daß das nicht gesund für mich ist. Na ja, ich habe heute eine halbe Scheibe bekommen. Will mal zufrieden sein.

Nachher gehen wir im Sonnenschein spazieren. Darauf freue ich mich riesig. Wir fahren zum Fleiner See. Flein ist eine bekanntes Weinstädtchen. Mit Wein kenne ich mich nicht so aus, aber natürlich Herrchen und Frauchen. Sie gehen in Flein auch ab und zu in einem Landgasthof essen. Wie hieß der nochmal? Wo der Hahn kräht. “In unserem neu renovierten Restaurant erwartet Sie meine neue, unkonventionelle, regionale und bodenständige Küche auf hohem Niveau.” steht geschrieben. Den Wein kaufen Herrchen und Frauchen manchmal auch dort. Zu Hause trinken sie dann ein oder zwei Gläser und sind dann sehr lustig und albern, das gefällt mir.

Heute Abend bekomme ich noch Besuch von Ginger, einem Labradorrüden. Er ist erst ein halbes Jahr und recht lebhaft. Mit ihm kann man im Garten klasse spielen. Gini mag nie mitspielen. Ihr ist Ginger zu wild. Aber ich tolle gerne mit ihm rum.

Gini’s Frauchen und Herrchen besuchen mich auch noch.

Geschenke, Geschenk, Geschenke, wie ich mich freue. Schnell alles auspacken, -reißen.

Aber es ist auch schön, wenn gegen später meine Gäste gegangen sind und ich zu Herrchen und Frauchen auf’ das Sofa zum kuscheln kommen darf. Fest schmiege ich mich dann an beide und träume von diesem schönen Tag.

Eure
Tessa

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Hunde, Haare und Salat oder Mädel lass doch dein Haar runter

Sonntag, 14. März 2010 von Ciao Calotta

Heute hat mir Frauchen das Märchen Rapunzel vorgelesen.

Ich dachte immer das wäre ein Salat. Und Salat mag ich nicht. Ich esse gerne Karotten, Kohlrabi und Gurken, aber Salat neeeeeeeeeeeee.

Wir sind heute Mittag nach Talheim spazieren gegangen und da haben wir ihn gesehen. Den Turm von Rapunzel. Ist der Turm schön, aber ich muss aufpassen das die Zauberin uns nicht sieht. Ich muss doch mein Frauchen beschützen. Sie schaut nur ganz hypnotisiert den Turm an und ist hell begeistert. Sind doch nur aufgetürmte Steine und von Rapunzel nirgends eine Spur.

Na, ja das Schloss sieht ganz nett aus, aber das man wegen so einem alten Gemäuer gleich so in Verzückung gerät? Frauchen halt – Burgen und Schlösser sind ihre Schwächen und natürlich auch Märchen, so wie zum Beispiel das von Rapunzel.

Ich habe ja schon erzählt, dass wir oft Geocaching machen. Wir suchen nach versteckten Schätzen an koordinierten Plätzen und versuchen sie auch zu finden. Das ist immer ganz lustig und ich darf auch mithelfen und meine Instinkte einsetzten. Zum Beispiel buddeln.

Jetzt möchte Frauchen hier irgendwo einen Cache verstecken. Das macht man nämlich auch beim cachen und schnell hat sie auch ein schönes Plätzchen gefunden.

Und der Cache heisst natürlich Rapunzel. Das ist nämlich unser Motto “Märchen”, sagt sie.

Viel Spass beim lesen und suchen

Eure
Tessa

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Tessa und die Burg Weibertreu

Sonntag, 21. Februar 2010 von Ciao Calotta

Kann sich das Wetter heute mal entscheiden?

Sonnenschein, Hüpf vor Freude und gleich wieder einen Dämpfer mit Schneeflocken .

Kurzum wir gehen Geocachen.

Gini, Gini’s Frauchen und Herrchen und wir, Frauchen und ich, die Tessa beschließen das.

Mein Herrchen ist über’s Wochenende in Hamburg bei seinen Jungens und ist leider nicht dabei.

Heute Abend kommt er aber wieder. Freu, Wedel, Wedel, ich kann es kaum erwarten bis er wieder da ist. Ich glaube meinem Frauchen geht es genauso. Sie hat so einen gewissen Blick, wenn von ihm gesprochen wird. Genauso wie ich, bevor Frauchen mir einen leckeren Fleischknochen gibt.

Wir fahren mit dem Auto nach Weinsberg. Dort haben wir uns ein paar Caches rausgesucht. Es sind zwar nur 11 km bis dort hin, aber wir laufen nachher noch genug, sagt Frauchen. Wir sind halt heute Weicheier!

Endlich haben wir den Parkplatz erreicht und sehen schon die Burg Weibertreu. Noch ein Stückchen etwa 300 m, die es in sich haben, und wir stehen vor dem Tor. Was sind die Alle am keuchen. Mir macht das gar nichts aus, aber ich geb ja zu “so ohne” ist der Weg nicht.

Die armen Weiber von Weinsberg. Frauchen hat uns im Auto die Geschichte von ihnen vorgelesen. Die Frauen haben wirklich ihre Männer getragen. Oh Mann,wenn ich das höre, bleib ich lieber ein Single.

Aber Oben auf der Burg ist es wunderschön und auch bei den Anderen ist die Aufsteigerei mit viel “Motz” und “Stöhn” vergessen. Viel steht ja nicht da von der Burg, aber Frauchen sagt, es sei ja auch eine Ruine.

An den Spuren berümter Leuter gehen wir entlang, ihre Namen sind in die Burgwand gemeiselt und ein paar Noten zu einem Lied “Ku-kuk auch . Ich darf auch wieder auf der Mauer entlang tippeln, wie auf einem Laufsteg. “Du bist aber mutig, sagt Frauchen”, und mit erhobener Rute stolziere ich weiter.

Gini will nicht auf der Mauer spazieren. Sie ist nämlich nicht schwindelfrei. Sie weiss gar nicht was ihr entgeht. So ein toller Ausblick.

Die vielen Stufen den Burgweg hinunter sind wir schnell gegangen. Jetzt müssen wir um die Burg rum, vorbei an vielen Rebstöcken. Ist ja auch der Wein- und Rosenrundweg, kein Wunder. Auf dem Weg sind ein paar Caches versteckt, die wollen wir ja loggen . Gell, ich drücke mich richtig gelehrt aus.

Schnell haben wir auch alle Caches gefunden. Immerhin 4 Stück.

Noch schnell am Römerbad vorbei, da ist noch ein Micro-cache.

Bad? Hat das was mit baden zu tun? Das mag ich nämlich gar nicht.

“Nacher gibt es ein Tässchen Earl Grey für mich und ein feines Bad für Tessa”, sagt Frauchen. Ich tue einfach so als hätte ich das Wort “Bad” nicht gehört. Aber das ist erst Nachher. Jetzt lass ich mich erstmal vom Auto in ein kurzes Nickerchen schaukeln.

Eure

Tessa

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