Städtetrip nach Rothenburg ob der Tauber

Im Juni suchten wir uns für einen Wochenendbesuch das Städtchen Rothenburg ob der Tauber aus. Wir heißt: Detlef meine bessere Hälfte, Tessa unsere Yorkidame und ich.

Bei herrlichem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg.  Dieses Mal sind wir mit dem Auto unterwegs. Für die Fahrt nach Rothenburg brauchten wir eine starke Stunde. Mit dem Zug wären wir drei Stunden unterwegs gewesen.

Fasziniert betrachten wir die Stadtmauer und die vielen Türme. Durch das Spitaltor gelangten wir zu unserem Wochenendzuhause dem „Gerberhaus“. Ich war begeistert. Es sah sehr gemütlich aus und wurde mit viel Liebe ausgetattet. Ein Blick in die Gasträume löste bei mir entzücken aus. Hier ein bisschen Deko und dort noch ein bisschen Schnick Schnack. Wir wurden von der Chefin herzlich begrüsst und zu unserem Zimmer im ersten Stock gebracht. Auf halbem Weg nach draußen ging es zu einem kleinen Biergarten und einer überdachten Lounge. In unserem Zimmer empfieng uns angenehme Kühle und ein kuscheliges Himmelbett.

Schnell packten wir aus und suchten uns in der Nähe ein Gasthaus zum Essen. Schweinebraten und Knödel stärkten uns für unsere Wanderung. Der Mühlenweg steht heute auf unserem Programm.

Mit beschwingtem Schritt maschierten wir zum Spitaltor hinaus und den etwas steilen Weg nach unten zur Gipsmühle. Einen wunderschöner Weg wanderten wir an der Tauber entlang. Die zwitschernden Vögel und das Plätschern des Wasser begleiteten uns. Wir entschlossen uns für einen Waldweg Richtung Tobberschlösschen. Dort hatten wir einen tollen Ausblick auf die Stadt.

Ein kleiner Pfad führte uns wieder nach unten zur Fuchsmühle. Vorbei am Haus der Taubertaler Alpakas, auf einen idyllischen Wiesenweg, der uns dann auf den Weg zu zum Burgtor und dem Burggarten brachte. Müde spazierten wir durch’s Städtle bis zum Hotel. Im Biergarten gab es dann erst mal einen Espresso und Erdbeerkuchen. Unser Blick entdeckte die Stadtmauer, die direkt am Hotel vorbeiführte.

Nach dem Duschen und ein paar Minuten ausstrecken auf dem Bett , erkundeten wir dieses bezaubernde Mittelalterstädtchen. Kein Kaufhaus, nur bezaubernde kleine Geschäfte reihten sich hier aneinander. Unser Weg führte uns zum Marktplatz, dem Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Wir schauten uns die imposante Rathausfassade an und den Turm mit seiner Aussichtsplattform. Dann setzten wir uns auf die Stufen. Von da hatten wir einen herrlichen Blick auf die Patritzierhäuser.

Dort vorne ist der Markusturm. Nicht weit davon entfernt ist der Treppeenaufgang zum Stadtmauerweg. Die Treppe war steil und der Weg schmal. Rechts der hölzerne Handlauf, links die Steinmauer mit den Schießscharten. In der steinigen Wand sind die Sponsoren eingeritzt, die nach dem 2. Weltkrieg geholfen haben , das Städtchen zu restaurieren. Kurz vor unserem Hotel führte der Weg wieder nach unten. Im Biergarten tranken wir noch einen Absacker und dann ab ins Himmelbett.

Wir haben wunderbar geschlafen. Der Frühstücksraum begrüßte uns mit einem fantastischen Buffet. Von Caprese über echten Lachs, hausgemachte Marmeladen, allerlei Obst, verschiedene Variationen von Eiern ………. Lecker und sehr gut.

Auf dem Programm steht ein Besuch des Kriminalmuseums, denn auch Hunde ist d er Besuchhier an der Leine erlaubt. Vier Stockwerke bedeutende deutsche Rechtskunde. Dazu zählten Folter- und Hinrichtungsinstrumente, Halsgeigen, Richtschwerter, Richträder, mittelalterliche Gerichtstexte und Anleitungen zu. Die Schandmasken muß ich etwas ausführlicher erklären. Sie gehörten zu den Ehrenstrafen. Sie wurden dem Verurteilten bei kleinen Vergehen angelegt, um ihn der Lächerlichkeit preizugeben. So waren z. B. an der Maske große Ohren für Jemanden, der lauscht, oder eine heraushängende Zunge für Geschwätzigkeit. Wenn man hier im Museum so alles betrachtet, boten die vergangenen Epochen ein hartes Leben für den normalen Menschen. Der Gegensatz dazu war der Besuch im Weihnachtsmarktmuseum und dem rießengroßen Geschäft der Käthe Wohlfahrt.

Im Gasthaus zum Ochsen ließen wir uns an einem schattigen Plätzchen ein leckeres Mittagsessen munden. Nach diesem Genuß schlendern wir in Richtung zu unserem Auto. Nach 1 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir unser home sweet home.

Mein Fazit: Rothenburg ist eine sehenswerte Stadt. Wenn man durch diese herrliche Stadt bummelt und diese wundervollen Architekturen betrachtet, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Die Rothenburger sind freundlich und zuvorkommend.  für das leibliche Wohl sorgt ein großes Angebot. Preis/Leistung war für uns OK. Gerne schauen wir wieder einmal dort vorbei.

Eure

Sabine stern2

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Städtetrip nach Heidelberg

Im Monat Mai machten wir unsere Städtetour nach „Heidelberg.“      Wir heißt: Detlef meine bessere Hälfte, Tessa unsereYorkidame und ich.

Nach einer Stunde Zugfahrt sind wir auf dem Hauptbahnhof , Heidelberg gut angekommen. Unser Hotel lag vom Bahnhof keine 400 m und 2 km von der Stadtmitte entfernt.

Wir checkten im Hotel ein und freuten uns auf das Städtchen.
Es war ein herrlicher Tag. Die Temperaturen von 25° Grad waren genau richtig für einen Stadtbummel.

Entlang der Kurfürstenanlage, vorbei an der Stadtbücherei spazierten wir in Richtung Altstadt.
Je näher wir der Stadt kamen um so belebeter wurden die Straßen. Aber das Knurren von meinem Magen übertönte den Lärmpegel. Es war schliesslich Mittagszeit. In der Rohrbacherstrasse bei „Da Mario“ waren wir fündig. Im 1. Stock auf der Terrasse fanden wir einen kuscheligen Platz mit Aussicht auf das Geschehen. Die Kellner dort sind sehr zuvorkommend und freundlich. Wir wählten ein Businessessen für 11,90 € mit Suppe, Pasta und einem Nachtisch, einem doppelten Tiramisu für meinen Liebsten.
Alles war sehr lecker und nun waren wir gestärkt für den Stadtbummel.

Um die Ecke war gleich der Beginn der Einkaufsstrasse. Hier gab es alles was das Herz begehrt und zwar für jeden Geldbeutel. Kaufhäuser, Schicki-micki-läden, kleine Boutiquen, Feinkostgeschäfte, Cafés und verschiedene Gastronomen, reihten sich bunt aneinander. Schon sahen wir die Heiliggeistkirche und den Marktplatz. Häuser wie das Haus zum Ritter und wunderschöne Häuser aus der Barockzeit verzauberten uns mit ihrem Flair.
Ab und zu begegneten uns Studenten, Alumni und „Alte Herren“ in wunderschönen, bunten Uniformen, ihrem Coleur. Sie hatten dieses Wochenende ein Treffen.
Ein Stückchen weiter setzten wir uns in ein Café und genossen den wunderbaren Ausblick zum Schloß.
Genauso hatten wir uns Heidelberg vorgestellt – Heidelberg, seine Studenten und sein Schloss.

„Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren ….. mein Herz, es schlägt am Neckarstrand.

Unser Weg führte uns zum Haspeltor, dem Eingang zur „Alten Brücke“.
Vorher kaufte ich noch bei der Chocoladenmanufaktur „Studentenküsse“ als Mitbringsel ein.
Auf der anderen Seite der Brücke sah man den Heiligenberg. Dort ist auch ein Aufgang zum Philosophenweg. Diesen schönen Weg würden wir morgen bewandern.

Am Neckarufer spazierten wir Richtung Hotel. Auf dem Weg entdeckten wir das vegetarische Restaurant „Red“. Eine leckere Erfahrung.

Wir gingen eine kleinen Bogen bis zum Hotel und kamen an der interessanten Bonifatiuskirche mit ihren zwei Türmen vorbei. Im Hotel sanken wir hundemüde in unsere Betten.

Am nächsten morgen machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg.

„Der Philosophenweg ist ein c.a. zwei Kilometer langer, vor allem zu Beginn sehr steiler Weg, der von dem Stadtteil Neuenheim auf den Heiligenberg führt.“

Na, das kann ja heiter werden, dachte ich so vor mich hin. Wenn schon steil geschrieben steht, wird das nicht so einfach sein. Aber nun mußten wir erst mal eine kleine Strecke durch den schönen Stadtteil Neuenheim zu unserem Ziel gehen.

„Einst sollen bei Spaziergängen auf dem Philosophenweg, die Phiosophen (Studenten), in steifen Gehröcken, ihre Gedanken gelockert haben.“

Wunderschöne Villen z. B. von Hans Jensen (Nobelpreis),  dem ehemaligen Zoologen Hugo Merton, oder dem Physikalischen Institut, stehen am bebauten Rand des Weges.
Nach der nächsten Biegung sahen wir das Philosophengärtchen mit seinen exotischen Pflanzen. Bei einem kleinen Kiosk gab es Eis und Erfrischungen.
Eine Bank lud zum verweilen ein. An diesem Ort brauchte man keine große Vorstellungskraft um sich die Studenten beim Flanieren mit ihren Liebsten vorzustellen. Der Ausblick war überwältigend.
Auf gleicher Höhe gegenüber sahen wird das Heidelberger Schloss.

Zwei Kilometer führte uns nun ein ebener Weg bis zum Schlangenweg. Über den steilen Abstieg des Schlangenweges, eines ehemaligen Weinbergpfades, erreichten wir die „Alte Brücke“, die wir Richtung Stadtmitte überquerten. Beim Heidelberger Brauhaus „Vetters‘ Alt“ kehrten wir zum Mittagsschmaus ein.

Vorbei am Hard Rock Café, dem Studetenkratzer, Universitätsplatz ging es hinab zu einem Espresso bei der Marstallmensa und dem angrenzenden Biergarten. Noch ein kurzer Spaziergang und wir waren im Hotel.
Nach einem kurzen Nickerchen besuchten wir das sardische Lokal Zafferano zum Abendessen.
Uns erwartete Genuß pur. Ein leckeres Essen, ein mundiger Vino und den besten Espresso (Bonafede) genossen wir dort.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang in dieser lauen Frühlingsnacht, durch die romantischen Gassen, erreichten wir unser Hotel und fielen in unsere Betten.

Schnell packen, in Ruhe frühstücken und dann verabschiedeten wir uns von Heidelberg.

Mein Fazit: Heidelberg ist eine wunderschöne, romantische, schicke, aber auch nicht ganz billige Stadt.

Eure

Sabine stern2

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Erlebnis Valentinstag

2012-09-05 11.46.38 Vorgestern war Valentinstag. Selbst wir Hunde wissen was das für ein Tag ist.

Der Valentinstag am 14. Februar gilt in   einigen Ländern als Tag der Liebenden.

Im Spätmittelalter galt der Valentinstag auch als Lostag und wurde als solcher auch „Vielliebchenstag“ genannt. Seit dem 15. Jahrhundert wurden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Paare bildeten sich durch Losen am Vorabend oder durch den ersten Kontakt am Valentinstag. Im Viktorianischen Zeitalter kam unter den Liebenden der Brauch auf, sich gegenseitig dekorierte Karten zu schicken.

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die Vereinigten Staaten, und er kam so durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg in den westlichen Teil Deutschlands; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“. Allgemein bekannt wurde der Valentinstag durch die vor dem 14. Februar verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie.

Auch in Deutschland sind Blumen nach wie vor die häufigsten Geschenke am Valentinstag. Während über das Jahr hinweg hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen die Männer mit Schokolade. Auch junge Mädchen nehmen diesen Tag zum Anlass, ihren Angebeteten Schokolade zu schenken, die sie bestenfalls selbst gemacht haben. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten.

In Südkorea gibt es zusätzlich zum Valentinstag und White Day noch den Black Day: wer am 14. Februar und am 14. März leer ausging, betrauert dies am 14. April und isst Jajangmyeon (자장면), Nudeln mit schwarzer Soße.

Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volksrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit. Es gibt in China jedoch auch ein Pendant zum Valentinstag, der Qixi genannt und am siebten Tag des siebten Monats nach dem chinesischen Mondkalender gefeiert wird.

In Italien treffen sich die Liebespaare meist an Brücken oder auch Gewässern. Dort sind häufig Vorrichtungen angebracht, an denen man z. B. ein Fahrrad anschließen kann. Diese werden zweckentfremdet, indem einfach ein sogenanntes „Liebesschloss“ angebracht wird. Auf das Schloss schreiben die Liebenden ihre Initialen, manchmal mit Datum, bei großen Schlössern sieht man sogar aufgeklebte Fotos des Paares. Dieses Schloss wird angeschlossen, dann werfen die beiden jeder einen Schlüssel ins Wasser und wünschen sich dabei etwas. Obwohl die Wünsche danach nicht geäußert werden sollen, wünschen sich die meisten, die ewige Liebe gefunden zu haben.

In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man − meist anonym − denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt.

(Wikipedia)

Es muß Wochenende sein. Frauchen und Herrchen sitzen entspannt am Frühstückstisch und lassen sich richtig viel Zeit. Auf dem Tisch steht ein Vase mit einer roten Rose, Orangensaft, Tee, Müsli, selbstgemachter Marmelade und auch ein Glas Sekt darf heute nicht fehlen. Alles davon mag ich nicht.

Aber es riecht auch nach Fleisch. Heute Morgen hat Frauchen nämlich in einer Form ein leckeres Stück Putenoberkeule in den Backofen geschoben. Das duftet lecker. Der auf dem Tisch stehende frische Schinken ist aber auch nicht zu verachten. Ich mach mal ganz brav Sitz und schaue Frauchen mit meinem liebsten Blick an. Bis jetzt hat der immer geholfen, ein Leckerli zu bekommen.

„Tessa, schau mich nicht so an, du bekommst nichts“, meint Frauchen. Heute scheint mein Blick nicht zu helfen. Schmollend verziehe  ich mich in mein Körbchen und schaue den beiden beim Frühstücken zu.

Plötzlich höre ich ein Scharren an der Terrassentür und ein bekanntes Bellen. „Struppi“, jaule ich. „Struppi“, ruft Frauchen. Struppi ist der Yorki-Rüde von gegenüber und schon länger mein Freund. Ich stelle mich vor die Terassentür und schaue ihn durch die Scheibe an. Er sieht wieder schick aus. Anscheinend war er beim Friseur. Frauchen öffnet die Terrassentür und wir begrüssen uns stürmisch. „Ich habe dir etwas mitgebracht, Tessa“, meint Struppi. Jetzt sehe ich vor der Terrassentür ein Päckchen mit einer gelben Schleife liegen. „Ist das für mich?“ frage ich ihn. „Na klar, heute ist doch Valentinstag und du bist doch meine Freundin“, antwortet er. „Das ist aber lieb“, sage ich etwas verschüchtert. „Schnell noch ein Küsschen für dich und dann muß ich schnell nach Hause. Mein Herrchen ruft und sucht mich schon, flüstert mir Struppi zu.

Ich bin hin und weg. Struppi ist schon ein fescher Charmeur und ich mag ihn ganz doll. Nacher kommt meine Bewer-Freundin Lilli zu Besuch. Die wird ganz schön neidisch sein.

Aber  jetzt packe ich schnell mein Päckchen aus. Die gelbe Schleife  hebe ich unter meinem  Herzkissen im Körbchen auf.

TS - 1

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Eure Tessa

Pfote

Ciao Calotta, das Buch

 

 

Endlich habe ich es geschafft. Mein erstes Buch.

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Ciao Calotta, die Reise durch Entspannung, ist veröffentlicht.

Calotta erzählt in einer Geschichte von ihrer Reise, den Erfahrungen und Bekanntschaften, die sie gemacht hat.

Calotta wohnt mit ihrem Vater, dem Dottore, im schönen Venedig. Ab und zu besucht sie mit ihm seine Patienten. Ihr ist aufgefallen, dass immer mehr Menschen unter Stress leiden. Was Stress ist und zu welchen Krankheiten er führen kann, erfährt sie aus Büchern in der Biblioteca Marciana am Markusplatz. Entspannung sei sehr wichtig steht da drin. Also macht Calotta sich auf eine Reise an verschiedene Orte wie Prog, das Schultzsche Land, Ment, Hatha und die Burg Qigong. Dort möchte sie mehr über Entspannungstechniken lernen um diese dann weiter zu lehren. In ihrem Tagebuch beschreibt Sie diese abenteuerliche Reise durch die Entspannung.

Viel Spass beim lesen.

Eure

Sabine stern2

 

 

Wenn das Telefon zweimal klingelt

Rinnnnggg, riiiiiiiing. Wer ruft denn da um die Mittagszeit an? Die Nummer ist mir völlig unbekannt.

„Hallo und einen schönen guten Tag. Was kann ich für Sie tun?“ spreche ich ins Telefon.

„Mein Name ist Schmitz, Herbert Schmitz von den Thermen in ……

Herr Kugel vom Blühenden Barock hat sie uns empfohlen. Sie leiten doch eine Kostümgruppe? Sie können uns bestimmt weiterhelfen. Alle 2 Monate veranstalten wir Themenabende in unseren Thermen. Vom Aussenbereich des Bades, der klassischen Sauna, über den Glaskuppelinnenbereich, der Paradiessaunalandschaft und dem großen Gastronomiebereich wird alles mit eingeschlossen. Am 21. Oktober haben wir das Thema «Eine Venezianische Nacht». Und jetzt kommen sie ins Spiel. Sie und ihre Gruppe sollen uns den Abend gestalten.

Wir dachten an ihre wunderschönen Fantasiekostüme vom Carnevale di Venezia und den Rokokokostümen, die wir schon öfters auf Festivitäten bewundern durften.
Was für ein Programm könnten sie uns vorschlagen und wären sie überhaupt bereit dazu an unserem ungewöhnlich Ort aufzutreten?“

Jetzt erstmal tief durchatmen zum Kopf frei bekommen und dann schiessen meine routnierten Antworten nacheinander aus mir heraus. Wir vereinbaren für Freitag ein Treffen um die Örtlichkeiten zu besichtgen und einer Abbsprache für das Programm, das ich bis dahin fertgstelle.

„Also tschüss bis Freitag um 11 Uhr und danke für ihren Anruf, Herr Schmitz“ höre ich mich sagen.

Erstmal bin ich baff. Das wird ein größeres und aufwendiges Programm, aber auch ein sehr luktativer Auftrag, was wir kurz angesprochen haben.

Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf. Fantasiekostüme mit Vollmaske in der Sauna, das kann ja heiter werden, Casanova mit Fächer flaniert flirtend durch den Badebereich und Arlecchino treibt seine Spässe mit den sich nicht wehrend könnenenden Badenden. Vom Gastronomiebereich her hört man zum Klang eines Akkordeons italienische Volksweisen, gesungen von einer warmen Mezzosopranstimme. Immer mehr bekommen die Gedanken eine Gestalt.

Jetzt aber erstmal ein lauter Jubelschrei. Und meine Gedanken reduzieren sich auf nur noch auf einen: Liebes Telefon, so darfst du ruhig öfter klingeln.

Eure

Sabine