Ciao Calotta

Hunde, Haare und Salat oder Mädel lass doch dein Haar runter

Sonntag, 14. März 2010 von Ciao Calotta

Heute hat mir Frauchen das Märchen Rapunzel vorgelesen.

Ich dachte immer das wäre ein Salat. Und Salat mag ich nicht. Ich esse gerne Karotten, Kohlrabi und Gurken, aber Salat neeeeeeeeeeeee.

Wir sind heute Mittag nach Talheim spazieren gegangen und da haben wir ihn gesehen. Den Turm von Rapunzel. Ist der Turm schön, aber ich muss aufpassen das die Zauberin uns nicht sieht. Ich muss doch mein Frauchen beschützen. Sie schaut nur ganz hypnotisiert den Turm an und ist hell begeistert. Sind doch nur aufgetürmte Steine und von Rapunzel nirgends eine Spur.

Na, ja das Schloss sieht ganz nett aus, aber das man wegen so einem alten Gemäuer gleich so in Verzückung gerät? Frauchen halt – Burgen und Schlösser sind ihre Schwächen und natürlich auch Märchen, so wie zum Beispiel das von Rapunzel.

Ich habe ja schon erzählt, dass wir oft Geocaching machen. Wir suchen nach versteckten Schätzen an koordinierten Plätzen und versuchen sie auch zu finden. Das ist immer ganz lustig und ich darf auch mithelfen und meine Instinkte einsetzten. Zum Beispiel buddeln.

Jetzt möchte Frauchen hier irgendwo einen Cache verstecken. Das macht man nämlich auch beim cachen und schnell hat sie auch ein schönes Plätzchen gefunden.

Und der Cache heisst natürlich Rapunzel. Das ist nämlich unser Motto “Märchen”, sagt sie.

Viel Spass beim lesen und suchen

Eure
Tessa

Tessa und die Burg Weibertreu

Sonntag, 21. Februar 2010 von Ciao Calotta

Kann sich das Wetter heute mal entscheiden?

Sonnenschein, Hüpf vor Freude und gleich wieder einen Dämpfer mit Schneeflocken .

Kurzum wir gehen Geocachen.

Gini, Gini’s Frauchen und Herrchen und wir, Frauchen und ich, die Tessa beschließen das.

Mein Herrchen ist über’s Wochenende in Hamburg bei seinen Jungens und ist leider nicht dabei.

Heute Abend kommt er aber wieder. Freu, Wedel, Wedel, ich kann es kaum erwarten bis er wieder da ist. Ich glaube meinem Frauchen geht es genauso. Sie hat so einen gewissen Blick, wenn von ihm gesprochen wird. Genauso wie ich, bevor Frauchen mir einen leckeren Fleischknochen gibt.

Wir fahren mit dem Auto nach  Weinsberg. Dort haben wir uns ein paar Caches rausgesucht. Es sind zwar nur 11 km bis dort hin, aber wir laufen nachher noch genug, sagt Frauchen. Wir sind halt heute Weicheier!

Endlich haben wir den Parkplatz erreicht und  sehen schon die Burg Weibertreu. Noch ein Stückchen  etwa 300 m, die es in sich haben, und wir  stehen vor dem Tor. Was sind die Alle am keuchen. Mir macht das gar nichts aus, aber ich geb ja zu “so ohne” ist der Weg nicht.

Die armen Weiber von Weinsberg. Frauchen hat uns im Auto die Geschichte von ihnen vorgelesen.  Die Frauen haben wirklich ihre Männer getragen. Oh Mann,wenn ich das höre, bleib ich lieber ein Single.

Aber Oben auf der Burg ist es wunderschön und auch bei den Anderen ist die Aufsteigerei mit viel “Motz” und “Stöhn” vergessen. Viel steht ja nicht da von der Burg, aber Frauchen sagt, es sei ja auch eine Ruine.

An den Spuren berümter Leuter gehen wir entlang,  ihre Namen sind in die Burgwand gemeiselt und ein paar Noten zu einem Lied “Ku-kuk auch . Ich darf auch wieder auf der  Mauer entlang tippeln, wie auf einem Laufsteg. “Du bist aber mutig, sagt Frauchen”, und  mit erhobener Rute stolziere ich weiter.

Gini will nicht auf der Mauer spazieren. Sie ist nämlich nicht schwindelfrei. Sie weiss gar nicht was ihr entgeht. So ein toller Ausblick.

Die vielen Stufen den Burgweg hinunter sind wir schnell gegangen. Jetzt müssen wir um die Burg rum, vorbei an vielen Rebstöcken. Ist ja auch der Wein- und Rosenrundweg, kein Wunder.  Auf dem Weg sind  ein paar Caches versteckt, die wollen wir ja loggen . Gell, ich drücke mich richtig gelehrt aus.

Schnell haben wir auch alle Caches gefunden. Immerhin 4 Stück.

Noch schnell am Römerbad vorbei, da ist noch ein Micro-cache.

Bad? Hat das was mit baden zu tun? Das mag ich nämlich gar nicht.

“Nacher gibt es ein Tässchen Earl Grey für mich und ein feines Bad für Tessa”, sagt Frauchen. Ich tue einfach so als hätte ich das Wort “Bad” nicht gehört. Aber das ist erst Nachher. Jetzt lass ich mich erstmal vom  Auto  in ein kurzes Nickerchen schaukeln.

Eure

Tessa

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