Die Superheldinnen und ihr 3. Fall

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„ Wir vermissen unsere Lucy schon seit einer Woche. Sie ist eine kleine Yorkidame und ein Jahr alt. Sie ist sehr verspielt und kontaktfreudig. Zuletzt wurde sie in den Weinbergen gesichtet. Bitte helfen sie uns, unsere Kleine wieder zu finden. Unsere Adresse ……..
Wie jeden Tag studiert Tessa, die kleine Yorkidame, die Zeitung. Vor allem die Nachrichten der Umgebung haben es ihr angetan. „ Ich muss glich Lilli, meine Biewerfreundin, anrufen.“ Gesagt getan. „Hallo Lilli, komm schnell vorbei, ich glaube ich habe einen neuen Fall für die Superheldinnen. Ruck zuck steht Lilli bellend vor der Terrassentür. „ Na, was habt ihr Zwei ausgeheckt? Ich muss gleich Lillis Frauchen anrufen, damit sie sich keine Sorgen macht, weil Lilli geschwanzen ist. „ Schnell Lilli, wir müssen uns beeilen, solange die Terrassentür noch offen ist und wir raus können. Unterwegs erzähle ich dir alles.“ sagt Tessa hastig.
Die zwei Hündinnen springen schnell Richtung Felder. „ Jetzt erzähle aber mal“, nörgelt Lilli. „Lucy, eine kleine einjährige Yorkidame ist verschwunden. Zuletzt hat man sie in den Weinbergen Nähe des Staufenbergs gesehen. Deshalb machen wir uns auf den Weg. „Silver Fox und She Devil, die Superheldinnen, habe den kleinen Yorki gefunden. So wird die nächste Schlagzeile in der Zeitung lauten“, berichtet Tessa. Noch über die Hauptstraße Richtung Flein und dann ein wenig neben der Straße entlang und wir sind auf dem richtigen Weg. In der Ferne sehen wir den Staufenberg, den Hausberg von Sontheim mit seinem Sandsteinpavillion.
Die Hündinnen suchen hier und da und dort, aber keiner der Gerüche roch nach der kleinen Lucy. Ab und zu sehen sie Winzer, die fleißig ihre Reben zurückschneiden und die gehäckselten Reste unten am stammverteilen. Aber von Lucy keine Spur.

Wir sind schon fast oben, da sehen wir in einem Winzerhäuschen einen seltsamen Mann mit einem kleinen Hund sitzen. Der Mann trägt eine Krone mit Weintrauben und einem Leopardenfell um die Hüften. Ein kleiner Yorki sitzt zu seinen Füßen. Neben dem Winzerhäuschen steht ein Wagen mit Holzfässern, der geschmückt ist mit Blumen und Weintrauben. Ein schaurig aussehender Kerl sitzt schlafend auf dem Kutschbock.
„Wer bist du? fragt Lilli mit zittriger Stimme. Ist das nicht Lucy?“ piepst sie hinterher.
„Ich bin Bacchus, der Gott des Weines. Der kleine Hund ist mir vor ein paar Tagen bei meinen Streifzügen durch die Heilbronner Weinberge zugelaufen. Sie ist so eine Süße. Ich habe ihr schon ein paar Kunststücke beigebracht. Hast du dir keine Gedanken darüber gemacht, dass der Hund jemandem gehören könnte und diejenigen sich Sorgen um ihn machen. Sie heißt übrigens Lucy und ist erst ein Jahr alt. „ Das habe ich nicht bedacht, sagt Bacchus kleinlaut. Wir hatten sehr viel Spaß, sind ausgiebig spaziert und haben viele Leckereien von den Winzern erhalten. Ich kontrolliere ob die Weinreben auch richtig bearbeitet werden. Jetzt im Winter muss der Rebschnitt durchgeführt werden. Vor dem Austrieb müssen die Ruten in einem runden Bogen befestigt werden. Früher sagte man zu diesen Arbeiten: biegen, pfahlen und anne machen. Bis zu 20 cm muss dann der ganze Boden bearbeitet und gelockert werden. Gleichzeitig wird das Unkraut entfernt. Im Sommer werden dann die unnützen Triebe gezwickt und die übrig gebliebenen Triebe am Pfahle festgebunden. So haben sie mehr Licht zum Wachsen und reifen. Diese Laubarbeit wird öfters wiederholt. Wenn es dann auch noch nötig wird, werden die Pflanzen mit Pflanzenschutzmittel gegen Schädlinge und Krankheiten besprüht. Mitte August fangen dann die Trauben an zu reifen. Der Winzer entfernt heutzutage einige Trauben. Er dünnt aus. Sod dass die übriggebliebenen Trauben, saftiger und süßer werden., also mehr Qualität erreichen. jetzt kommt die schönste Zeit in den Weinbergen. Die Weinleser schneiden die Trauben ab und füllen sie in Bütten und Zuber. Dann folgt ein fest mit leckerem Essen und viel Spaß. Da darf ich natürlich nicht fehlen. Zum Schluss werden in der Kelter die Beeren von den Stielen getrennt und in Pressen ausgepresst. Der Traubensaft gärt dann im Keller in Holzfässern. Nach ein paar Monaten wird dann der gewordene Wein abgefüllt.
Für die Winzer ist das harte Arbeite, aber für mich eine riesen Freude. Muss ich doch vor dem Abfüllen jeden Wein probieren. Wir hören Musik und sehen singende Frauen mit Tamburinen und Flöten auf uns zukommen. „Meine Mänaden kommen, wir ziehen weiter“, meint Bacchus zu den Hündinnen. „ Komm Lucy, wir bringen dich nach Hause zu Frauchen und Herrchen“, meint Tessa. Mit lautem jaulenden Tönen verabschieden sich die Drei. Schnell springen sie zu Lucys Zuhause. Dort werden sie herzlich begrüßt. Das Herrchen von Lucy schenkt uns zwei Knochen. Das habt ihr aber fein gemacht. Vielen Dank, sagt er. Ihr seid richtige Superheldinnen.“ Jetzt aber ganz flott heim, damit wir nicht so großen Ärger bekommen. Rein zur Terrassentür und hüpf auf das Sofa. Frauchen kommt auch schon die Treppe runter. Ärger gab es keinen, aber am nächsten Morgen stand in der Zeitung: „ Die Superheldinnen haben die kleine Yorkidame Lucy gefunden. Alle sind überglücklich.“ Und wir erst. Der Knochen ist sooooo lecker.
Eure
Superheldinnen

Pfote

Hallo 2015, ich komme

Das Jahr ist nun ein paar Tage alt. Meine Güte war das ein Geknalle und Gejaule. Aber in Frauchen’s Jacke war das richtig schnuckelig.

Wir sind kurz vor 24 Uhr auf unseren Hausberg „den Staufenberg“ (gibt bes einen klasse Cache) gelaufen und haben dort auf Heilbronn schauen können. Na, ja Frauchen mag es ja gefallen. Ich seh da nicht’s besonderes außer das es dunkel ist. Aber den Erdbeerglühwein, den wir mit Sven, Marina und Lillis‘ s Frauchen und Herrchen getrunken haben, war lecker. Nach all der Aufregung und wahrscheinlich vom Alohooohl bin ich dann schnell eingeschlafen.

Und jetzt haben wir Schnee, Schnee und nochmal Schnee. Wahrscheinlich haben die Leute zuviele Löcher in die Betten von Frau Holle mit den Raketen geschossen.

Zum Gassi gehen ist es herrlich . Ich bin mit Lilli ganz schön am hopsen und das macht ganz arg viel Spass. Ab und zu wirft Herrchen mit Schnee und das ist ganz lustig. Vor allem wenn er Frauchen trifft. Sie quiekt dann immer so und versucht Herrchen zu fangen, aber beim Versuch bleibt es.

Wir schlittern dann auch mit Herrchen auf dem Eis. Lilli macht da immer ganz komische Figuren. Ich sause entlang und geniesse den Wind im Gesicht.

Die gestreuten Wege tun uns in den Pfoten weh, aber Frauchen sagt, das wird wegen den Autos gemacht.

Bei Eis verstehe ich das ja. Es gibt viele ältere Leute, die nicht so gut zu Pfote sind wie Lilli und ich.

Aber jetzt muss ich mich sputen, wir gehen raus auf die Felder spazieren.

Ciao
Eure Tessa

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Herbsttag

Morgens ist es zwar recht kühl, aber dann lässt die Sonne ihre wärmenden Sonnenstrahlen durch die Äste der Bäume spicken.  Die Autos sind mit mit einer weißen, durchsichtigen Schicht Reif eingehüllt, der sich beugend den Sonnenstrahlen überlässt.Bei jedem Hauch sieht man den Atem, der sich in die Luft wie eine Sprechblase einbringt. Farben von zartem Ockergelb, warmen Orange, kräftigem Rot und sattem Braun tragen  die Blätter als Kleid der Bäume. Kastanien und Nüsse liegen am Wegesrand und möchten beachtet werden. Das schon gefallenen Laub auf dem Weg raschelt geheimnisvoll unter dem Tritt des Fußes. Ein Lächeln zaubert sich auf mein Gesicht. Herbst, was bist du für eine wunderschöne Jahreszeit.

Eure Sabine

 

 

 

Tessa beim verkaufsoffenen Sonntag

tessaBeine, Beine, Beine, nichts als Beine. Wahnsinnig, was hier los ist. Gini ist gerade bei uns zu Besuch. Wir sind in der Stadt. Und wie Frauchen sagt: „shoppen“.

Viele Gerüche breiten sich aus. „Den Geruch kenn ich“, sage ich zu Gini, „das ist der hübsche Biewer-Yorkie ‚Borris'“. Ein interessanter Typ. Er hat mir Einiges von Heilbronn erzählt. Aber leider hatte es sein Herrchen eilig und wir konnten uns nicht weiter unterhalten. Ach, schade, der ist so süüüüß.

Vor der Stadtgalerie habe ich die Witterung von Helene aufgenommen. Sie ist eine Pudeldame und sehr verwöhnt. Da ist sie ja auch schon, leider kommen wir an ihr nicht vorbei. „Mein Frauchen hat mir ein Strasshalsband für fast 100 Euro gekauft, gell das ist schön“ erzählt sie Gini und lässt sich bewundern.

Mich interessiert das gar nicht und ich möchte so schnell wie möglich weg. Da finde ich die Rote Wurst, die sich Frauchen gekauft hat, viel besser. Vielleicht fällt was für mich ab?

Frauchen möchte sich eine Handtasche kaufen und verschwindet im Kaufhof. Herrchen, Gini und ich gehen lieber draußen ein bisschen flanieren.

Dort am Brunnen stehen Seppl, ein Langhaardackel, und Kira, eine Colliedame, und tratschen. Ich zieh einfach mal dort hin – und siehe da – Herrchen folgt mir. „Wie geht es euch denn?“, frage ich sie. „Langweilig“, sagt Seppl, „Immer rein in die Läden und raus aus den Läden“. „Wir waren gerade im Paparazzi einen Espresso trinken“ sagt Kira. „Igitt, du trinkst diese bittere dunkle Brühe?“ frage ich sie. „Nee, mein Frauchen, das ist doch nichts für Hunde“, antwortet Kira. „Ciao ihr Zwei“, sag ich, „da kommt mein Frauchen“.

Jetzt gehen wir bitte heim, sagt sie zu Herrchen. Anscheinend war es nix mit dem Taschenkauf und irgendwie scheint sie genervt. Aber wir kommen ja noch an ihrem Lieblingsladen vorbei. Im Promod war Frauchen dann mit einem Oberteil erfolgreich. Herrchen sagt: „Der Tag ist gerettet“. Wie er das wohl meint?

Ich freue mich, dass es heimgeht und wir endlich nach Hause laufen. Mit erhobener Rute tibbel ich von dannen. Platsch, das war eine schöne Pfütze. „Tessa!“, sagt Frauchen, „dass heißt nachher baden“. Baden!!!!!! Das ist ja furchtbar. Warum muss so ein schöner Tag so enden?

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Eure
TessaPfote

Tessa macht sich über den Weihnachtsmarkt Gedanken

tessaFrauchen sagt: „Bald ist Weihnachtsmarkt“. Ein bisschen kann ich mich noch an letztes Jahr erinnern. So wie das eben eine kleine Yorkidame wie ich kann.

Manchmal bin ich froh, daß ich 2,5 kg wiege und in Frauchens Handtasche passe. Bei so vielen Beinen, die da laufen wird einem kleinen Hund ganz schwummrig. Aber ich darf mit Frauchen und Herrchen mit und zwar wenn es ganz doll wird – in der Tasche.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg war immer viel los, aber wir wohnen jetzt in Heilbronn. Ob es bei dem Weihnachtsmarkt in Heilbronn auch so viele leckere Düfte gibt?

Zimt, Nelken, eine Prise Piment, ein Hauch von Muskat, Zitrone und Orange und noch der Geruch von vergorenen Trauben. Brrrrrrr, aber Frauchen und Herrchen schmeckt es. Es würde sie aufwärmen. Ich finde den Duft von Wurst und Fleisch viel besser. Ab und zu darf ich auch von den wilden Kartoffeln probieren, aber von dem Schokofrüchtespieß krieg ich nichts. Es sei nicht gut für meine Zähne, sagt Frauchen. Bestimmt will sie ihn allein für sich haben.

Ich freue mich schon darauf. Vielleicht kommt mich Gini besuchen und wir gehen dann zusammen auf den Weihnachtsmarkt. Sie darf dann auch mit in die Tasche. Ich mache mich auch ganz klein.

Eure

TessaPfote