Ciao Calotta

Herbsttag

Donnerstag, 24. November 2011 von Ciao Calotta

Morgens ist es zwar recht kühl, aber dann lässt die Sonne ihre wärmenden Sonnenstrahlen durch die Äste der Bäume spicken.  Die Autos sind mit mit einer weißen, durchsichtigen Schicht Reif eingehüllt, der sich beugend den Sonnenstrahlen überlässt.Bei jedem Hauch sieht man den Atem, der sich in die Luft wie eine Sprechblase einbringt. Farben von zartem Ockergelb, warmen Orange, kräftigem Rot und sattem Braun tragen  die Blätter als Kleid der Bäume. Kastanien und Nüsse liegen am Wegesrand und möchten beachtet werden. Das schon gefallenen Laub auf dem Weg raschelt geheimnisvoll unter dem Tritt des Fußes. Ein Lächeln zaubert sich auf mein Gesicht. Herbst, was bist du in diesem Jahr für eine wunderschöne Jahreszeit.

Eure Sabine

 

 

 

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Viel Theater, Käthchen und Tessa.

Sonntag, 23. Januar 2011 von Ciao Calotta

Heute Abend gehen Herrchen und Frauchen in das Theaterstück ” Käthchen von Heilbronn”, aber ich darf nicht mit.

Frauchen ist schon ganz aufgeregt, aber ich frag mich wieso. Wer ist Käthchen, was ist Theater und warum kann ich nicht mit?

Theater, Theater der Vorhang geht auf…” Das hab ich schon einmal gehört, das ist ein Lied. Aber mehr von “Theater” weiß ich nicht. Viele Leute gehen in’s Theater um sich unterhalten zu lassen, meint Frauchen. Ich unterhalte mich mit Gini und Struppi meinen Hundefreunden. Aber ich verstehe, es geht um viel Spaß. Trotzdem kapiere ich nicht, wie Frauchen und Herrchen ohne mich Spaß haben können und deswegen lege ich mich schmollend in mein Körbchen.

Vor dem Femegericht klagt der Waffenschmied Theobald Friedeborn den Grafen vom Strahl an, seine Tochter Katharine mit Hilfe der Magie entführt zu haben.

Frauchen liest die Geschichte vom Käthchen von Heilbronn vor. Die will ich gar nicht hören. Theater, Käthchen, Theater, Käthchen, ich bin so müde, müde ….. Chrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Jeden Morgen, wenn ich mit Frauchen zur Bäckerei gehe, freue ich mich auf die wunderbaren Düfte von frischem Brot, Honig, Zimt und dem Duft von anderen Gewürzen, die aus Venedig kommen. Frauchen arbeitet in.der Bäckerei und ich darf immer mit. Meistens liege ich unter dem Backtischund schaue zu. Es ist immer viel los und immer wieder spannend.
Oft schaue ich dann auch begeistert dem Bäcker zu, wie er den Teig für ein „pain de safleur“ einem besseren Weissbrot knetet und es dann in den Backofen schiebt.

Kurz nach ihren schlimmen Erlebnissen auf Burg Thurneck heiratet nun das Käthchen ihren Grafen vom Stahl. Dem Grafen wurde in einem weissagenden Traum die Hochzeit mit der Kaisertochter angekündigt. Für die Hochzeitsfeierlichkeiten gibt es jetzt in den Bäckereien der Stadt natürlich viel Arbeit.

Gini, die Hündin von Käthchen, kenne ich schon lange. Oft begleiten die beiden Käthchens Vater, Theobald Friedeborn den Schmied von Heilbronn, er reparierte des öfteren das Fuhrwerk der Bäckerei. Käthchen ist dann sehr nett zu mir und krault mich immer hinter den Ohren. Das mag ich besonders gern. Aber anders ist sie wie die anderen Mädchen, irgendwie herrschaftlicher. Naja, vielleicht bilde ich mir das jetzt auch ein.

Schick wäre gewesen, wenn ich zur Hochzeit eingeladen worden wäre, da hätte ich mein wunderschönes grünes Halsband getragen, und hätte auch gebadet, obwohl ich das nicht so gern tue. Und natürlich wäre ich bestimmt auch ganz artig gewesen. Aber …

“Tessa springe nicht um meine Füsse, der Korb Äpfel ist schwer”, ruft Frauchen, die für die süssen Backwaren in der Bäckerei zustänidig ist.
Und schon ist es aus mit den Träumereien und Streicheleinheiten. Frauchen erzählt: “Wir backen heute ein besonderes Gebäck “Käthchentaler”.” Ein Schmalzgebäck mit Äpfeln. Das Brautpaar hat sie extra bei Frauchens Bäckerei bestellt. Lecker schmecken die Käthchentaler. Paul, der Gehilfe von Frauchen, lässt mich ab und zu probieren. Wenn das Frauchen wüsste.
Anlässlich ihrer Hochzeit mit dem Grafen vom Stahl möchte Käthchen anstatt dem üblichen „Guten Worten“, eben die „Käthchentaler“, an die Armen verteilen.
“Mir geht es schon gut”, denke ich so vor mich hin.

Vielleicht hätte mich der Struppi, der schicke Yorki, zur Hochzeit begleitet. Alle Hundemädchen wären auf mich neidisch gewesen, besonders Gini. Wie muß ich sie überhaupt jetzt als hoheitlichen Hund ansprechen?

“Tessa in zwei Stunden werden die Käthchentaler abgeholt und dann gehen wir auf den Marktplatz,”sagt Frauchen. Dort wird dann das Käthchen mit ihrem Liebsten sein und die Käthchentaler verteilen.
Struppi geht auch mit und wir drängeln uns ganz vor. Oh sie sieht so schön aus , wirklich wie eine kaiserliche Prinzessin. Ich bin ganz verzaubert.

“Heil dir, Käthchen von Heilbronn, kaiserliche Prinzessin von Schwaben!” rufen alle, als Käthchen die Käthchentaler verteilt.

Tessa, warum jaulst du denn so, träumst du?

Räckel, ich bin tatsächlich eingenickt und habe alles nur geträumt. Von viel Theater, Käthchen und mir, der kleinen Yorkihündin Tessa.

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Hallo 2010, ich komme

Sonntag, 10. Januar 2010 von Ciao Calotta

Das Jahr ist nun ein paar Tag alt. Meine Güte war das ein Geknalle und Gejaule. Aber in Frauchen’s Jacke war das richtig schnuckelig.

Wir sind kurz vor 24 Uhr auf unseren Hausberg “den Staufenberg” (gibt bes einen klasse Cache) gelaufen und haben dort auf Heilbronn schauen können. Na, ja Frauchen mag es ja gefallen. Ich seh da nicht’s besonderes außer das es dunkel ist. Aber den Sekt rosé aus Cannstatt, den wir mit den Jungens und Gini’ s Frauchen und Herrchen getrunken haben, war lecker. Nach all der Aufregung und wahrscheinlich vom Alohooohl bin ich dann schnell eingeschlafen.

Und jetzt haben wir Schnee, Schnee und nochmal Schnee. Wahrscheinlich haben die Leute zuviele Löcher in die Betten von Frau Holle mit den Raketen geschossen.

Zum Gassi gehen ist es herrlich . Ich bin mit Gini ganz schön am hopsen und das macht ganz arg viel Spass. Ab und zu wirft Herrchen mit Schnee und das ist ganz lustig. Vor allem wenn er Frauchen trifft. Sie quiekt dann immer so und versucht Herrchen zu fangen, aber beim Versuch bleibt es.

Wir schlittern dann auch mit Herrchen auf dem Eis. Gini macht da immer ganz komische Figuren. Ich sause entlang und geniesse den Wind im Gesicht.

Die gestreuten Wege tun uns in den Pfoten weh, aber Frauchen sagt, das wird wegen den Autos gemacht.

Bei Eis verstehe ich das ja. Es gibt viele ältere Leute, die nicht so gut zu Pfote sind wie Gini und ich.

Aber jetzt muss ich mich sputen, wir gehen raus auf die Felder spazieren.

Ciao
Eure Tessa

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Tessa beim verkaufsoffenen Sonntag

Montag, 09. November 2009 von Ciao Calotta

tessaBeine, Beine, Beine, nichts als Beine. Wahnsinnig, was hier los ist. Gini ist gerade bei uns zu Besuch. Wir sind in der Stadt. Und wie Frauchen sagt: “shoppen”.

Viele Gerüche breiten sich aus. “Den Geruch kenn ich”, sage ich zu Gini, “das ist der hübsche Biewer-Yorkie ‘Borris’”. Ein interessanter Typ. Er hat mir Einiges von Heilbronn erzählt. Aber leider hatte es sein Herrchen eilig und wir konnten uns nicht weiter unterhalten. Ach, schade, der ist so süüüüß.

Vor der Stadtgalerie habe ich die Witterung von Helene aufgenommen. Sie ist eine Pudeldame und sehr verwöhnt. Da ist sie ja auch schon, leider kommen wir an ihr nicht vorbei. “Mein Frauchen hat mir ein Strasshalsband für fast 100 Euro gekauft, gell das ist schön” erzählt sie Gini und lässt sich bewundern.

Mich interessiert das gar nicht und ich möchte so schnell wie möglich weg. Da finde ich die Rote Wurst, die sich Frauchen gekauft hat, viel besser. Vielleicht fällt was für mich ab?

Frauchen möchte sich eine Handtasche kaufen und verschwindet im Kaufhof. Herrchen, Gini und ich gehen lieber draußen ein bisschen flanieren.

Dort am Brunnen stehen Seppl, ein Langhaardackel, und Kira, eine Colliedame, und tratschen. Ich zieh einfach mal dort hin – und siehe da – Herrchen folgt mir. “Wie geht es euch denn?”, frage ich sie. “Langweilig”, sagt Seppl, “Immer rein in die Läden und raus aus den Läden”. “Wir waren gerade im Paparazzi einen Espresso trinken” sagt Kira. “Igitt, du trinkst diese bittere dunkle Brühe?” frage ich sie. “Nee, mein Frauchen, das ist doch nichts für Hunde”, antwortet Kira. “Ciao ihr Zwei”, sag ich, “da kommt mein Frauchen”.

Jetzt gehen wir bitte heim, sagt sie zu Herrchen. Anscheinend war es nix mit dem Taschenkauf und irgendwie scheint sie genervt. Aber wir kommen ja noch an ihrem Lieblingsladen vorbei. Im Promod war Frauchen dann mit einem Oberteil erfolgreich. Herrchen sagt: “Der Tag ist gerettet”. Wie er das wohl meint?

Ich freue mich, dass es heimgeht und wir endlich nach Hause laufen. Mit erhobener Rute tibbel ich von dannen. Platsch, das war eine schöne Pfütze. “Tessa!”, sagt Frauchen, “dass heißt nachher baden”. Baden!!!!!! Das ist ja furchtbar. Warum muss so ein schöner Tag so enden?

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Eure
TessaPfote

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Tessa macht sich über den Weihnachtsmarkt Gedanken

Mittwoch, 04. November 2009 von Ciao Calotta

tessaFrauchen sagt: “Bald ist Weihnachtsmarkt”. Ein bisschen kann ich mich noch an letztes Jahr erinnern. So wie das eben eine kleine Yorkidame wie ich kann.

Manchmal bin ich froh, daß ich 2,5 kg wiege und in Frauchens Handtasche passe. Bei so vielen Beinen, die da laufen wird einem kleinen Hund ganz schwummrig. Aber ich darf mit Frauchen und Herrchen mit und zwar wenn es ganz doll wird – in der Tasche.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg war immer viel los, aber wir wohnen jetzt in Heilbronn. Ob es bei dem Weihnachtsmarkt in Heilbronn auch so viele leckere Düfte gibt?

Zimt, Nelken, eine Prise Piment, ein Hauch von Muskat, Zitrone und Orange und noch der Geruch von vergorenen Trauben. Brrrrrrr, aber Frauchen und Herrchen schmeckt es. Es würde sie aufwärmen. Ich finde den Duft von Wurst und Fleisch viel besser. Ab und zu darf ich auch von den wilden Kartoffeln probieren, aber von dem Schokofrüchtespieß krieg ich nichts. Es sei nicht gut für meine Zähne, sagt Frauchen. Bestimmt will sie ihn allein für sich haben.

Ich freue mich schon darauf. Vielleicht kommt mich Gini besuchen und wir gehen dann zusammen auf den Weihnachtsmarkt. Sie darf dann auch mit in die Tasche. Ich mache mich auch ganz klein.

Eure

TessaPfote

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