Neues von den Superheldinnen

Heute ist ein hässlicher Tag. Anscheinend regnet es heute nur einmal. Grau in Grau ist es, so sehe ich Tessa die kleine Yorkidame es, wenn ich aus dem Fenster schaue. Da bin ich aber froh, dass mich Lilli, die kleine Biewerdame, besuchen kommt. Sonst würde ich vor Langeweile sterben. Die Musik, die Frauchen gerade hört, ist wunderschön, dabei kommt man richtig ins Träumen. Sie handelt von einer verwunschenen Schwanenprinzessin. Wo habe ich denn das letzte Mal Schwäne gesehen?
Natürlich in Flein war es. Am Fleiner See. …. Chrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

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Flein liegt als selbständige Gemeinde landschaftlich reizvoll am Südrand des Oberzentrums von Heilbronn umrahmt von Weinbergen.
Sportlich Aktive finden zahlreiche Wanderwege sowie ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz. Vor Ort erwartet Sie ein vielfältiges Gastronomieangebot sowie Hotels und Fremdenzimmer die weit ab vom „Trubel der Großstadt“ Erholung bieten. Durch die hervorragende Busanbindung an die Stadt Heilbronn und ihre infrastrukturellen Einrichtungen sowie die günstige Lage zur Autobahn Stuttgart und Würzburg liegt Flein ebenfalls sehr verkehrsgünstig zu den umliegenden Wirtschaftszentren.
Die Weinbaugemeinde besitzt eine sehr hohe Wohnqualität und bietet alle Einrichtungen einer modernen Kommune. Überwiegend Landwirtschaft und Weinbau prägen das Landschaftsbild und die Menschen des weit über die Grenzen hinaus bekannten Weinortes. Zahlreiche Vereine und Organisationen fördern das öffentliche Leben im kulturellen und sportlichen Bereich.

„ Lilli, siehst du diesen wunderschönen Schwan auf dem See?“ „Der ist ja schwarz wie die Nacht, aber er sieht faszinierend aus. Schau Tessa, er kommt auf uns zu geschwebt. „Hallo“ flötet der Schwan.“ „Hallo hübscher Schwan, wir sehen dich zum ersten Mal, wie kommst hierher zum Fleiner See?“ rufen die Hundedamen im Chor. „ Ich heiße Mila und bin eine verzauberte Labradorhündin. Eine schwarze Labraorhündin“ „Aha, daher ein schwarzer Schwan, “ piepst Lilli ganz aufgeregt. „Wer hat dich denn verzaubert hübsche Schwänin, fragt Tessa?“ „ Der Fischkönig Karl von Karpfen. Am besten ich erzähle euch die Geschichte, „ meint die Schwänin Mila.
Wir sind hier im Urlaub, mein Frauchen, Herrchen und ich. Ganz in der Nähe. In dem Gasthof Wo der Hahn kräht. Dort ist es sehr schön und ganz leckere Sachen gibt es zu essen. Der Wein soll auch sehr gut sein, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass gegorene Weintrauben schmecken können.
Nach ein paar Tagen wollte ich mir allein ein wenig die Gegend anschauen und so landete ich nach einem ausgiebigen Spaziergang in den Weinbergen bei diesem See. Ich war sehr durstig und trank aus dem Wasser. Mein Magen knurrte auch schon und wie auf Kommando schwamm mir ein Brötchen entgegen. Es war leicht an geweicht und war schwupp von mir auch gleich verspeist. In der Not frisst der Hund halt auch trocken Brot. Plötzlich wallt eine Riesenwelle auf mich zu und ein großer Fisch mit einem goldenen Krönchen tauchte vor mir auf. „Wie kannst du es wagen, meinen Leckerbissen zu verspeisen, das wirst du bitter bereuen. Er sprach mit seiner furchteinflößenden Stimme weiter. Ich bin Karl von Karpfen, der König des Sees und noch dazu ein großer Zauberer. Ich verbanne dich hier auf den See und verzaubere dich in einen schwarzen Schwan. Du bist erst wieder frei, wenn sich jemand erbarmt und in den Ort zur Bäckerei Schützle läuft, denn von dort möchte ich ein leckeres Brötchen haben. Er hat die besten Backwaren weit und breit. Und glaube mir, ich merke, wenn das Brötchen nicht vom Schützle ist.“
„Bevor ich was sagen konnte, war er weg und ich ein Schwan, sagte Mila schluchzend. Nun gleite ich hier Tag für Tag auf dem See entlang. Freunde habe ich auch keine, denn alle anderen Tiere sind echt und nicht verzaubert. Frauchen und Herrchen höre ich dauernd nach mir rufen. Ich weiß nicht was ich tun soll.“ „ Aber wir, sagt Tessa zu ihr. Wir, die Superheldinnen Shedevil und Silverfox, retten dich. Komm Lilli, wir gehen in den Ort zur Bäckerei Schützle und holen das Brötchen.“ „ Das wollt ihr für mich tun“, sagte Mila mit zitternder Stimme. „Ja, dafür sind die Superheldinnen schließlich da“, meint Lilli.
Sofort machen sich die zwei Hündinnen auf den Weg. Bald sind sie auch mit dem Brötchen zurück. „Wir haben sogar zwei Brötchen bekommen, die Verkäuferinnen sind so lieb, aber der garstige Königzauberer bekommt nur eins. Das andere vespern wir Drei dann gemeinsam, “ meint Lilli.
Mila, die Schwänin schwimmt mitten auf den See und wirft das Brötchen ins Wasser. Augenblicklich steigt König Karl von Karpfen auf und verschlingt es in einem Happen. Gleichzeitig verwandelt sich Mila die Schwänin, in eine wunderschöne, schwarze Labradorhündin. Sie paddelt schnell zu uns Hündinnen ans Ufer und schüttelt sich trocken. Dann teilen wir uns das Brötchen auf. Es schmeckt einfach lecker. Auf dem Heimweg verspricht uns Mila nie mehr alleine zu stromern. „Ende gut alles gut“, sage ich zu Lilli.
Ding, Dong, irgendwer klingelt bei uns. Stimmt ja, Lilli kommt zu Besuch und ich habe dieses Abenteuer nur geträumt. Irgendwie Schade, aber Lilli kann ich jetzt diese Geschichte gleich erzählen. Die wird staunen.

Eure Superheldinnen

Pfote

 

 

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Die Superheldinnen und ihr 3. Fall

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„ Wir vermissen unsere Lucy schon seit einer Woche. Sie ist eine kleine Yorkidame und ein Jahr alt. Sie ist sehr verspielt und kontaktfreudig. Zuletzt wurde sie in den Weinbergen gesichtet. Bitte helfen sie uns, unsere Kleine wieder zu finden. Unsere Adresse ……..
Wie jeden Tag studiert Tessa, die kleine Yorkidame, die Zeitung. Vor allem die Nachrichten der Umgebung haben es ihr angetan. „ Ich muss glich Lilli, meine Biewerfreundin, anrufen.“ Gesagt getan. „Hallo Lilli, komm schnell vorbei, ich glaube ich habe einen neuen Fall für die Superheldinnen. Ruck zuck steht Lilli bellend vor der Terrassentür. „ Na, was habt ihr Zwei ausgeheckt? Ich muss gleich Lillis Frauchen anrufen, damit sie sich keine Sorgen macht, weil Lilli geschwanzen ist. „ Schnell Lilli, wir müssen uns beeilen, solange die Terrassentür noch offen ist und wir raus können. Unterwegs erzähle ich dir alles.“ sagt Tessa hastig.
Die zwei Hündinnen springen schnell Richtung Felder. „ Jetzt erzähle aber mal“, nörgelt Lilli. „Lucy, eine kleine einjährige Yorkidame ist verschwunden. Zuletzt hat man sie in den Weinbergen Nähe des Staufenbergs gesehen. Deshalb machen wir uns auf den Weg. „Silver Fox und She Devil, die Superheldinnen, habe den kleinen Yorki gefunden. So wird die nächste Schlagzeile in der Zeitung lauten“, berichtet Tessa. Noch über die Hauptstraße Richtung Flein und dann ein wenig neben der Straße entlang und wir sind auf dem richtigen Weg. In der Ferne sehen wir den Staufenberg, den Hausberg von Sontheim mit seinem Sandsteinpavillion.
Die Hündinnen suchen hier und da und dort, aber keiner der Gerüche roch nach der kleinen Lucy. Ab und zu sehen sie Winzer, die fleißig ihre Reben zurückschneiden und die gehäckselten Reste unten am stammverteilen. Aber von Lucy keine Spur.

Wir sind schon fast oben, da sehen wir in einem Winzerhäuschen einen seltsamen Mann mit einem kleinen Hund sitzen. Der Mann trägt eine Krone mit Weintrauben und einem Leopardenfell um die Hüften. Ein kleiner Yorki sitzt zu seinen Füßen. Neben dem Winzerhäuschen steht ein Wagen mit Holzfässern, der geschmückt ist mit Blumen und Weintrauben. Ein schaurig aussehender Kerl sitzt schlafend auf dem Kutschbock.
„Wer bist du? fragt Lilli mit zittriger Stimme. Ist das nicht Lucy?“ piepst sie hinterher.
„Ich bin Bacchus, der Gott des Weines. Der kleine Hund ist mir vor ein paar Tagen bei meinen Streifzügen durch die Heilbronner Weinberge zugelaufen. Sie ist so eine Süße. Ich habe ihr schon ein paar Kunststücke beigebracht. Hast du dir keine Gedanken darüber gemacht, dass der Hund jemandem gehören könnte und diejenigen sich Sorgen um ihn machen. Sie heißt übrigens Lucy und ist erst ein Jahr alt. „ Das habe ich nicht bedacht, sagt Bacchus kleinlaut. Wir hatten sehr viel Spaß, sind ausgiebig spaziert und haben viele Leckereien von den Winzern erhalten. Ich kontrolliere ob die Weinreben auch richtig bearbeitet werden. Jetzt im Winter muss der Rebschnitt durchgeführt werden. Vor dem Austrieb müssen die Ruten in einem runden Bogen befestigt werden. Früher sagte man zu diesen Arbeiten: biegen, pfahlen und anne machen. Bis zu 20 cm muss dann der ganze Boden bearbeitet und gelockert werden. Gleichzeitig wird das Unkraut entfernt. Im Sommer werden dann die unnützen Triebe gezwickt und die übrig gebliebenen Triebe am Pfahle festgebunden. So haben sie mehr Licht zum Wachsen und reifen. Diese Laubarbeit wird öfters wiederholt. Wenn es dann auch noch nötig wird, werden die Pflanzen mit Pflanzenschutzmittel gegen Schädlinge und Krankheiten besprüht. Mitte August fangen dann die Trauben an zu reifen. Der Winzer entfernt heutzutage einige Trauben. Er dünnt aus. Sod dass die übriggebliebenen Trauben, saftiger und süßer werden., also mehr Qualität erreichen. jetzt kommt die schönste Zeit in den Weinbergen. Die Weinleser schneiden die Trauben ab und füllen sie in Bütten und Zuber. Dann folgt ein fest mit leckerem Essen und viel Spaß. Da darf ich natürlich nicht fehlen. Zum Schluss werden in der Kelter die Beeren von den Stielen getrennt und in Pressen ausgepresst. Der Traubensaft gärt dann im Keller in Holzfässern. Nach ein paar Monaten wird dann der gewordene Wein abgefüllt.
Für die Winzer ist das harte Arbeite, aber für mich eine riesen Freude. Muss ich doch vor dem Abfüllen jeden Wein probieren. Wir hören Musik und sehen singende Frauen mit Tamburinen und Flöten auf uns zukommen. „Meine Mänaden kommen, wir ziehen weiter“, meint Bacchus zu den Hündinnen. „ Komm Lucy, wir bringen dich nach Hause zu Frauchen und Herrchen“, meint Tessa. Mit lautem jaulenden Tönen verabschieden sich die Drei. Schnell springen sie zu Lucys Zuhause. Dort werden sie herzlich begrüßt. Das Herrchen von Lucy schenkt uns zwei Knochen. Das habt ihr aber fein gemacht. Vielen Dank, sagt er. Ihr seid richtige Superheldinnen.“ Jetzt aber ganz flott heim, damit wir nicht so großen Ärger bekommen. Rein zur Terrassentür und hüpf auf das Sofa. Frauchen kommt auch schon die Treppe runter. Ärger gab es keinen, aber am nächsten Morgen stand in der Zeitung: „ Die Superheldinnen haben die kleine Yorkidame Lucy gefunden. Alle sind überglücklich.“ Und wir erst. Der Knochen ist sooooo lecker.
Eure
Superheldinnen

Pfote