Städtetrip nach Heidelberg

Im Monat Mai machten wir unsere Städtetour nach „Heidelberg.“      Wir heißt: Detlef meine bessere Hälfte, Tessa unsereYorkidame und ich.

Nach einer Stunde Zugfahrt sind wir auf dem Hauptbahnhof , Heidelberg gut angekommen. Unser Hotel lag vom Bahnhof keine 400 m und 2 km von der Stadtmitte entfernt.

Wir checkten im Hotel ein und freuten uns auf das Städtchen.
Es war ein herrlicher Tag. Die Temperaturen von 25° Grad waren genau richtig für einen Stadtbummel.

Entlang der Kurfürstenanlage, vorbei an der Stadtbücherei spazierten wir in Richtung Altstadt.
Je näher wir der Stadt kamen um so belebeter wurden die Straßen. Aber das Knurren von meinem Magen übertönte den Lärmpegel. Es war schliesslich Mittagszeit. In der Rohrbacherstrasse bei „Da Mario“ waren wir fündig. Im 1. Stock auf der Terrasse fanden wir einen kuscheligen Platz mit Aussicht auf das Geschehen. Die Kellner dort sind sehr zuvorkommend und freundlich. Wir wählten ein Businessessen für 11,90 € mit Suppe, Pasta und einem Nachtisch, einem doppelten Tiramisu für meinen Liebsten.
Alles war sehr lecker und nun waren wir gestärkt für den Stadtbummel.

Um die Ecke war gleich der Beginn der Einkaufsstrasse. Hier gab es alles was das Herz begehrt und zwar für jeden Geldbeutel. Kaufhäuser, Schicki-micki-läden, kleine Boutiquen, Feinkostgeschäfte, Cafés und verschiedene Gastronomen, reihten sich bunt aneinander. Schon sahen wir die Heiliggeistkirche und den Marktplatz. Häuser wie das Haus zum Ritter und wunderschöne Häuser aus der Barockzeit verzauberten uns mit ihrem Flair.
Ab und zu begegneten uns Studenten, Alumni und „Alte Herren“ in wunderschönen, bunten Uniformen, ihrem Coleur. Sie hatten dieses Wochenende ein Treffen.
Ein Stückchen weiter setzten wir uns in ein Café und genossen den wunderbaren Ausblick zum Schloß.
Genauso hatten wir uns Heidelberg vorgestellt – Heidelberg, seine Studenten und sein Schloss.

„Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren ….. mein Herz, es schlägt am Neckarstrand.

Unser Weg führte uns zum Haspeltor, dem Eingang zur „Alten Brücke“.
Vorher kaufte ich noch bei der Chocoladenmanufaktur „Studentenküsse“ als Mitbringsel ein.
Auf der anderen Seite der Brücke sah man den Heiligenberg. Dort ist auch ein Aufgang zum Philosophenweg. Diesen schönen Weg würden wir morgen bewandern.

Am Neckarufer spazierten wir Richtung Hotel. Auf dem Weg entdeckten wir das vegetarische Restaurant „Red“. Eine leckere Erfahrung.

Wir gingen eine kleinen Bogen bis zum Hotel und kamen an der interessanten Bonifatiuskirche mit ihren zwei Türmen vorbei. Im Hotel sanken wir hundemüde in unsere Betten.

Am nächsten morgen machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg.

„Der Philosophenweg ist ein c.a. zwei Kilometer langer, vor allem zu Beginn sehr steiler Weg, der von dem Stadtteil Neuenheim auf den Heiligenberg führt.“

Na, das kann ja heiter werden, dachte ich so vor mich hin. Wenn schon steil geschrieben steht, wird das nicht so einfach sein. Aber nun mußten wir erst mal eine kleine Strecke durch den schönen Stadtteil Neuenheim zu unserem Ziel gehen.

„Einst sollen bei Spaziergängen auf dem Philosophenweg, die Phiosophen (Studenten), in steifen Gehröcken, ihre Gedanken gelockert haben.“

Wunderschöne Villen z. B. von Hans Jensen (Nobelpreis),  dem ehemaligen Zoologen Hugo Merton, oder dem Physikalischen Institut, stehen am bebauten Rand des Weges.
Nach der nächsten Biegung sahen wir das Philosophengärtchen mit seinen exotischen Pflanzen. Bei einem kleinen Kiosk gab es Eis und Erfrischungen.
Eine Bank lud zum verweilen ein. An diesem Ort brauchte man keine große Vorstellungskraft um sich die Studenten beim Flanieren mit ihren Liebsten vorzustellen. Der Ausblick war überwältigend.
Auf gleicher Höhe gegenüber sahen wird das Heidelberger Schloss.

Zwei Kilometer führte uns nun ein ebener Weg bis zum Schlangenweg. Über den steilen Abstieg des Schlangenweges, eines ehemaligen Weinbergpfades, erreichten wir die „Alte Brücke“, die wir Richtung Stadtmitte überquerten. Beim Heidelberger Brauhaus „Vetters‘ Alt“ kehrten wir zum Mittagsschmaus ein.

Vorbei am Hard Rock Café, dem Studetenkratzer, Universitätsplatz ging es hinab zu einem Espresso bei der Marstallmensa und dem angrenzenden Biergarten. Noch ein kurzer Spaziergang und wir waren im Hotel.
Nach einem kurzen Nickerchen besuchten wir das sardische Lokal Zafferano zum Abendessen.
Uns erwartete Genuß pur. Ein leckeres Essen, ein mundiger Vino und den besten Espresso (Bonafede) genossen wir dort.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang in dieser lauen Frühlingsnacht, durch die romantischen Gassen, erreichten wir unser Hotel und fielen in unsere Betten.

Schnell packen, in Ruhe frühstücken und dann verabschiedeten wir uns von Heidelberg.

Mein Fazit: Heidelberg ist eine wunderschöne, romantische, schicke, aber auch nicht ganz billige Stadt.

Eure

Sabine stern2

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Zeitläufte – Wie es Euch gefällt

h6s bleichEines Abends im Sommer wird zu Ehren des Prinzen Carl ein Fest gefeiert. Gäste von nah und fern werden erwartet.

Kutschen mit prächtigen Pferdegespannen fahren im Schlosshof vor. Damen in seidenen, reich bestickten Kleidern und Herren mit goldenen Borten und glitzernden Orden an ihren Gilets, werden von Lakaien über die große Treppe, in den Marmorsaal geleitet.

Im Schein von tausend Kerzen, die sich in den vielen Spiegeln wieder reflektieren, sieht man die hohen Herrschaften flanieren.

Es wird zu Tisch gebeten. Erlesene Speisen und Weine werden an der Tafel von einer viel zahl Diener serviert. Im Hintergrund erklingen zauberhafte Klänge eines Blockflötenquartetts.

Nachdem die Tafel durch den Prinzen aufgehoben wird, begibt man sich in das Schlosstheater. Im Theater wird ein neues Stück aufgeführt, an dem der Prinz selber mitwirkt, umringt von Schönen in Schäferinnenkostümen.

An verschiedenen Stellen im Park wurden kleine Bühnen errichtet. Auf der kleinen Seebühne spielen italienische Komödianten, Artisten bezaubern hier und da mit ihren Kunststücken, und so manch Sonderbares oder Kurioses sieht man in der großen Allee beim kleinen See.

Aus einer Ecke hört man Schwerter klingen und aus einer anderen sieht man Falken wie Pfeile durch die Luft schießen um ihre Opfer zu schlagen.

Imposant sind auch die Wasserspiele, Wassertropfen – die sich tänzelnd nach einer Melodie bewegen. Und bei dem großen Feuerwerk sieht der Himmel wie eine Farbpalette aus, den Pinsel eingetaucht in Farben um Formen zu kreieren. Nebel und Schwefelgeruch hängt in der Luft. Die Morgendämmerung steigt auf und ein neuer Tag beginnt.

Jeder findet Das zur Zerstreuung, was ihm gefällt.

Eure
Sabinestern2