Ciao Calotta

Viel Theater, Käthchen und Tessa.

Sonntag, 23. Januar 2011 von Ciao Calotta

Heute Abend gehen Herrchen und Frauchen in das Theaterstück ” Käthchen von Heilbronn”, aber ich darf nicht mit.

Frauchen ist schon ganz aufgeregt, aber ich frag mich wieso. Wer ist Käthchen, was ist Theater und warum kann ich nicht mit?

Theater, Theater der Vorhang geht auf…” Das hab ich schon einmal gehört, das ist ein Lied. Aber mehr von “Theater” weiß ich nicht. Viele Leute gehen in’s Theater um sich unterhalten zu lassen, meint Frauchen. Ich unterhalte mich mit Gini und Struppi meinen Hundefreunden. Aber ich verstehe, es geht um viel Spaß. Trotzdem kapiere ich nicht, wie Frauchen und Herrchen ohne mich Spaß haben können und deswegen lege ich mich schmollend in mein Körbchen.

Vor dem Femegericht klagt der Waffenschmied Theobald Friedeborn den Grafen vom Strahl an, seine Tochter Katharine mit Hilfe der Magie entführt zu haben.

Frauchen liest die Geschichte vom Käthchen von Heilbronn vor. Die will ich gar nicht hören. Theater, Käthchen, Theater, Käthchen, ich bin so müde, müde ….. Chrrrrrrrrrrrrrrrrrr

Jeden Morgen, wenn ich mit Frauchen zur Bäckerei gehe, freue ich mich auf die wunderbaren Düfte von frischem Brot, Honig, Zimt und dem Duft von anderen Gewürzen, die aus Venedig kommen. Frauchen arbeitet in.der Bäckerei und ich darf immer mit. Meistens liege ich unter dem Backtischund schaue zu. Es ist immer viel los und immer wieder spannend.
Oft schaue ich dann auch begeistert dem Bäcker zu, wie er den Teig für ein „pain de safleur“ einem besseren Weissbrot knetet und es dann in den Backofen schiebt.

Kurz nach ihren schlimmen Erlebnissen auf Burg Thurneck heiratet nun das Käthchen ihren Grafen vom Stahl. Dem Grafen wurde in einem weissagenden Traum die Hochzeit mit der Kaisertochter angekündigt. Für die Hochzeitsfeierlichkeiten gibt es jetzt in den Bäckereien der Stadt natürlich viel Arbeit.

Gini, die Hündin von Käthchen, kenne ich schon lange. Oft begleiten die beiden Käthchens Vater, Theobald Friedeborn den Schmied von Heilbronn, er reparierte des öfteren das Fuhrwerk der Bäckerei. Käthchen ist dann sehr nett zu mir und krault mich immer hinter den Ohren. Das mag ich besonders gern. Aber anders ist sie wie die anderen Mädchen, irgendwie herrschaftlicher. Naja, vielleicht bilde ich mir das jetzt auch ein.

Schick wäre gewesen, wenn ich zur Hochzeit eingeladen worden wäre, da hätte ich mein wunderschönes grünes Halsband getragen, und hätte auch gebadet, obwohl ich das nicht so gern tue. Und natürlich wäre ich bestimmt auch ganz artig gewesen. Aber …

“Tessa springe nicht um meine Füsse, der Korb Äpfel ist schwer”, ruft Frauchen, die für die süssen Backwaren in der Bäckerei zustänidig ist.
Und schon ist es aus mit den Träumereien und Streicheleinheiten. Frauchen erzählt: “Wir backen heute ein besonderes Gebäck “Käthchentaler”.” Ein Schmalzgebäck mit Äpfeln. Das Brautpaar hat sie extra bei Frauchens Bäckerei bestellt. Lecker schmecken die Käthchentaler. Paul, der Gehilfe von Frauchen, lässt mich ab und zu probieren. Wenn das Frauchen wüsste.
Anlässlich ihrer Hochzeit mit dem Grafen vom Stahl möchte Käthchen anstatt dem üblichen „Guten Worten“, eben die „Käthchentaler“, an die Armen verteilen.
“Mir geht es schon gut”, denke ich so vor mich hin.

Vielleicht hätte mich der Struppi, der schicke Yorki, zur Hochzeit begleitet. Alle Hundemädchen wären auf mich neidisch gewesen, besonders Gini. Wie muß ich sie überhaupt jetzt als hoheitlichen Hund ansprechen?

“Tessa in zwei Stunden werden die Käthchentaler abgeholt und dann gehen wir auf den Marktplatz,”sagt Frauchen. Dort wird dann das Käthchen mit ihrem Liebsten sein und die Käthchentaler verteilen.
Struppi geht auch mit und wir drängeln uns ganz vor. Oh sie sieht so schön aus , wirklich wie eine kaiserliche Prinzessin. Ich bin ganz verzaubert.

“Heil dir, Käthchen von Heilbronn, kaiserliche Prinzessin von Schwaben!” rufen alle, als Käthchen die Käthchentaler verteilt.

Tessa, warum jaulst du denn so, träumst du?

Räckel, ich bin tatsächlich eingenickt und habe alles nur geträumt. Von viel Theater, Käthchen und mir, der kleinen Yorkihündin Tessa.

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Tessa hat heute Geburtstag

Freitag, 26. März 2010 von Ciao Calotta

Ich bin ein Mini-Yorksshire Terrier und heiße Tessa. Geboren bin ich in Wolfsburg als “Indra von Terrys Checkpoint”. In meinem Impfpass steht “silver tan”.

Heute habe ich meinen 3. Wurftag und bin schon ganz aufgeregt.

Gerade habe ich mit Frauchen Gini abgeholt, meine beste Freundin. Sie hat mir einen neuen Quietschi geschenkt, eine Gummihandel zum Trainieren. Ich frage mich bloß was ich trainieren soll? Gini wird es mir aber sicher noch sagen.

Von Herrchen und Frauchen habe ich einen Friseurgutschein bekommen für den Frühjahrshaarschnitt. Ich bin froh, wenn ich die Zotteln verliere, aber bestimmt friere ich dann wieder. Eine tolle Hundegarderobe habe ich auch bekommen. Natürlich von Martina Hertel, “das Gartenhaus”, Hirschaid. “Was hat sie sich da verkünstelt, sagt Frauchen. Ich verstehe nicht was Frauchen meint. Ich rieche nur frische Farbe. Hauptsache es hat Platz für mein Halsband und meine Leine.

Frauchen hat uns beim Metzger eine Scheibe warmen Fleischkäse mitgebracht. “Zur Feier des Tages” hat sie gemeint. Ich liebe Fleischkäse, lecker. Wegen mir könnte es Fleischkäse jeden Tag zum Essen geben, aber Frauchen sagt, daß das nicht gesund für mich ist. Na ja, ich habe heute eine halbe Scheibe bekommen. Will mal zufrieden sein.

Nachher gehen wir im Sonnenschein spazieren. Darauf freue ich mich riesig. Wir fahren zum Fleiner See. Flein ist eine bekanntes Weinstädtchen. Mit Wein kenne ich mich nicht so aus, aber natürlich Herrchen und Frauchen. Sie gehen in Flein auch ab und zu in einem Landgasthof essen. Wie hieß der nochmal? Wo der Hahn kräht. “In unserem neu renovierten Restaurant erwartet Sie meine neue, unkonventionelle, regionale und bodenständige Küche auf hohem Niveau.” steht geschrieben. Den Wein kaufen Herrchen und Frauchen manchmal auch dort. Zu Hause trinken sie dann ein oder zwei Gläser und sind dann sehr lustig und albern, das gefällt mir.

Heute Abend bekomme ich noch Besuch von Ginger, einem Labradorrüden. Er ist erst ein halbes Jahr und recht lebhaft. Mit ihm kann man im Garten klasse spielen. Gini mag nie mitspielen. Ihr ist Ginger zu wild. Aber ich tolle gerne mit ihm rum.

Gini’s Frauchen und Herrchen besuchen mich auch noch.

Geschenke, Geschenk, Geschenke, wie ich mich freue. Schnell alles auspacken, -reißen.

Aber es ist auch schön, wenn gegen später meine Gäste gegangen sind und ich zu Herrchen und Frauchen auf’ das Sofa zum kuscheln kommen darf. Fest schmiege ich mich dann an beide und träume von diesem schönen Tag.

Eure
Tessa

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Gassi gehen mit Tessa

Mittwoch, 04. November 2009 von Ciao Calotta

tessaDie Sonne scheint und draussen ist herrliches Wetter. Eben tolles Wetter zum Gassi gehen. Herrchen hat mein Halsband in der Hand und das heißt wir gehen wirklich. Er ruft nach Frauchen, aber die ist mal wieder nicht fertig. Wir gehen doch Gassi und nicht ins Theater. Welch ein Aufwand mit dem stylen.

Bei mir geht das fix. Mein Fell wird jeden zweiten Tag gebürstet und die Augen werden gereinigt. Bloß das Zähneputzen mag ich nicht.

Endlich ist Frauchen da und los geht`s. Wir wohnen nicht weit von den Feldern weg und dort wollen wir heute anscheinend auch hin zum Spazieren gehen.

Der Wind pustet durch mein Fell und das ist herrlich. Raschel, Raschel. In den Blättern kann man sich gut verstecken und spielen. Solange ich aber an der Leine bin, ist nix mit spielen. Da muss ich folgen und artig sein. Herrchen sagt, dies sei nur zu meinem Besten und zwar dass mir niemand weh tut.

Herrchen macht die Leine los und ich darf nun durch die Gegend schnuppern. “Tessa, komm her, Fahradfahrer!”. Ich kenn das schon. Schnell spring ich zu ihm, setzt mich hin und warte bis dieses stählernes Gebilde mit einem Mensch drauf an uns vorbei ist. Dann ruft mich Herrchen und wir machen Wettlaufen. Ab und zu lass ich ihn gewinnen, aber meistens gewinne ich. Patsch, Patsch – durch Pfützen springen macht Spaß, aber ich glaube Frauchen gefällt das nicht so was ich da mache. Schnell raus.

Die Vögel sind schon alle nach Süden gezogen, sagt Frauchen. Wo auch immer Süden ist. Und sie meint: Im Frühjahr kommen sie zurück. Wegen mir muß das nicht sein, denke ich. Die Vögel ärgern mich immer und dann brechen meine Urinstinkte aus.

Heute sind wir noch keinen anderen Hunden begegnet. Solange sie kleiner sind als ich macht mir das nichts aus. Bei größeren Hunden bin ich nur mutig wenn Gini, auch ein Yorki, dabei ist. Dann fühlen wir uns richtig stark.

Schade, wir sind schon wieder daheim. Es war wieder mal richtig schön mit Frauchen und Herrchen beim Gassi gehen. Aber jetzt freu ich mich auf das kuschelige Sofa und auf Spongebob im Fernsehen.

Eure

TessaPfote

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Happy Birthday Gini

Dienstag, 27. Oktober 2009 von Ciao Calotta

GiniAlles Liebe von deiner Tessa zum Geburtstag. Natürlich auch von Frauchen und Herrchen.

Gini wird 2011, 11 Jahre alt. Sie ist eine Yorkshire-Terrier, wie ich, und hat ein richtig wuschliges, weiches Fell. Sie ist eine richtige Lady. Manchmal finde ich sie ganz schön zickig. Aber wenn wir dann spielen, ist alles vergessen.

Sie kann ganz tolle Kunstücke wie zum Beispiel eine Rolle machen. Frauchen sagt: “Gini versteht Alles und ist ein halber Mensch.” Was Frauchen damit meint, weiß ich allerdings nicht. Ist auch egal.

Gini, wir lieben dich.

Du kommst doch bis um 15 Uhr? Wir gehen dann zu unserer Lieblingseisdiele in Heilbronn.

Bis später

Deine

TessaPfote

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Ich heiße Tessa ….

Sonntag, 25. Oktober 2009 von Ciao Calotta

tessaWir sind eine ganz tolle kleine Familie.
Wir, das heißt Frauchen, Herrchen und ich.

Entschuldigung, ich bin ein Mini-Yorksshire Terrier und heiße Tessa. Geboren bin ich in Wolfsburg als “Indra von Terrys Checkpoint”. In meinem Impfpass steht “silver tan”.

Mein erstes Frauchen war schon etwas älter und ist gestorben und so kam ich nach einem halben Jahr wieder zurück in den Zwinger.

“Wir schauen uns den kleinen Hund mal an”, sagte Frauchen zu Herrchen. Es war Liebe auf den ersten Blick und sie nahmen mich gleich mit.

Zwei Tage später fuhren wir dann nach Ludwigsburg. Das war nämlich Frauchens Heimat. Herrchen wohnte bis dahin in Wolfsburg, ist aber Hamburger und zog mit mir nach Ludwigsburg. Jetzt wird es mir zu kompliziert.

Also wir fuhren nach Ludwigsburg in Frauchens Zuhause. Garten – herrlich, und viel Platz zum Tollen. Genau das richtige für mich. Da muss es doch einen Haken geben? Der Haken hieß Gini. Sie ist auch ein Yorki und gehört zur Familie von Frauchens Tochter, die auch dort lebt. Gini ist schon etwas älter, ist aber eine richtige Dame. Während ich gern im Garten grabe, passt sie auf, dass sie sich ja nicht dreckig macht. Sie ist wie eine ältere Schwester. Immer meint sie mir sagen zu müssen, was ich tun soll. Wenn ich dann nicht folge, machen wir “Ohren zwicken” und “Beine beißen”. Wir müssen ja schließlich feststellen, wer die Herrschaft hat. Leider meistens Gini, aber ich lass sie ja gewinnen vor lauter Respekt.

Ludwigsburg ist sehr schön. Es hat ein großes Schloss und zwei kleinere. Im großen Schloss gibt es einen Park mit ganz arg vielen Gerüchen. Ich kann mich gar nicht satt riechen. Das eine kleine Schloss ist ein Jagdschloss. Da darf ich wegen den Hirschen und Rehen nicht rein. Man hat Angst ich könnte sie erlegen. Ich bin froh, wenn mir keiner was tut! Aber Frauchen sagt, das hänge mit dem Wort “Gerechtigkeit” zusammen. Es würde ja auch größere Hunde geben und in jedem Hund stecke ein Jagdtrieb. Ich habe auch einen, habe ich festgestellt: wenn die Tauben in meinen Garten kommen, laufe ich auch bellend hinter ihnen her. Mit hoch erhobenem Kopf und aufgestellter Rute springe ich danach zu Frauchen und hole mir mein Lob ab, wie fein ich das gemacht habe.

Das andere kleine Schlösschen liegt an einem noch kleineren See. Da spazieren wir immer drum rum. Ich passe dann aber auf, dass ich ja nicht nass werde.

Die Spaziergänge mit Frauchen und Herrchen genieße ich. Egal ob sie mit mir in den Wald oder über Felder und Wiesen streifen. Das passiert jetzt noch viel öfter, denn sie haben ein neues Hobby: Geocaching. Jemand tut in eine Tupperschüssel irgendwas und versteckt sie dann irgendwo und dann suchen wir sie. Das macht Spaß.

Ruft mich da nicht Frauchen? Dann spute ich mich mal lieber, vielleicht hat sie was Leckeres für mich oder wir gehen Gassi. Tschüüüüüüüss.

Eure
TessaPfote

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