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Bardolino - Gardasee

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Die Geschichte des Gardasee.

Erdgeschichtlich geht der Ursprung des Gardasee auf die Eiszeiten zurück. Riesige Gletscher gruben Einschnitte in die Berge und bildeten überdimensionale Felsformationen, die heute noch das Etschtal und das Sarcatal auszeichnen. Nachdem das Eis geschmolzen war bildete sich eine riesige Talmulde, welche sich mit Schmelzwasser füllte.

Dank des leichten spritzigen Rotweines ist das kleine Städtchen Bardolino in aller Munde. Er wächst im hügeligen Hinterland des einstigen Fischerdorfes, das heute eine eher urbane Atmosphäre versprüht. Die offen gebaute Altstadt mit ihren breiten Gassen, zahlreichen Geschäften und langer Uferpromenade laden zum Bummeln ein. Hier geht es bis in die späten Abendstunden lebhaft zu: Viele Läden haben bis Mitternacht geöffnet und schöne Restaurants, Bars und Discos ziehen Nachtschwärmer der ganzen Region an.

Die Legende besagt das der junge Wassergott Benacus einst die Meere verließ und in die Welt marschierte. Bald kam er in die Berge, wo er die strahlend schöne und blauhaarige Nymphe Engardina, die Herrin der Amen lebte. Als er sie in einem kleinen Bergsee auf dem Monte Baldo sah verliebte er sich sofort. Er überredete sie mit ihm zu kommen. Doch die Nymphe trauerte um ihren kleinen See. Da versprach Benacus ihr einen viel schöneren und grösseren See zu schenken. Er nahm seinen Dreizack und schlug in den Felsen. Das Wasser kam von den Bergen und füllte den See. Danach vermählten sich die beiden und Engadines Haare färbten den See blau.