HerbstGeschrieben von Sabine Stern in
Gedicht zum Monat
Jetzt ist es morgens zwar schon recht kühl, aber dann lässt die Sonne ihre wärmenden Sonnenstrahlen durch die Äste der Bäume spicken. Die Autos sind mit mit einer weißen, durchsichtigen Schicht Reif eingehüllt, der sich beugend den Sonnenstrahlen überlässt. Bei jedem Hauch sieht man den Atem, der sich in die Luft wie eine Sprechblase einbringt. Farben von zartem Ockergelb, warmen Orange, kräftigem Rot und sattem Braun tragen die Blätter als Kleid der Bäume. Kastanien und Nüsse liegen am Wegesrand und möchten beachtet werden. Das schon gefallenen Laub auf dem Weg raschelt geheimnisvoll unter dem Tritt des Fußes. Ein Lächeln zaubert sich auf mein Gesicht. Herbst, was bist du für eine wunderschöne Jahreszeit. ⭐⭐ Auf der Suche nach 25°Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken zum Monat
Der August begann wie ein verspäteter April. Die Tage waren kühl, der Wind roch nach nassem Holz, und auf den Wiesen glitzerten Regentropfen statt Morgentau. Der Regen begann am Morgen, leise, gleichmäßig, wie ein Zeichen dafür, dass man eigentlich liegen bleiben sollte. Doch an diesem Tag saßen zwei Menschen am Frühstückstisch, schweigend, mit Kaffee und dem vagen Wunsch nach Sonne. Die Tage zuvor waren ein einziges Grau gewesen – nass, kühl. „Lass uns einfach losfahren“, sagte schließlich einer. Der andere nickte nur. Kein Plan, kein großes Ziel. Nur die Idee: irgendwo hin, wo es wärmer ist. Wo die Jacken in der Tasche bleiben dürfen und man am Abend draußen sitzt um endlich durchzuatmen. Sie fuhren Richtung Süden. Erst über die Autobahn, dann die Bundesstrasse entlang. Es zogen kleine Orte vorbei, Wiesen und Wälder. Das Radio spielte alte Lieder. Die Fenster blieben zu – zu kühl. Noch. Aber es fühlte sich besser an. Die Welt wurde grüner. Die Gespräche leichter. Sie lachten über die Idee, dem Sommer hinterherzufahren wie zwei Wettertouristen mit Hoffnung im Handschuhfach. Am frühen Nachmittag, kurz hinter einer schmalen Kurve im Schwarzwald, änderte sich die Luft. Es war fast nicht zu merken – kein starker Umschwung, eher ein sanfter Wechsel . Der Himmel wurde heller, das Grün satter. Und dann: das Schild. Grafenhausen. Und darunter, fast trotzig: 25 °C. Ein Blick. Ein Grinsen. Ein kurzes Aufatmen. Da ist er. Der Sommer. Dort wartet unsere Ferienwohnung mit weitem Blick und weitem Gefühl. Manchmal wartet der Sommer nicht irgendwo in der Ferne – sondern einfach da, wo man endlich innehält. ⭐⭐ Die Reise der Farbe OrangeGeschrieben von Sabine Stern in
Geschichten zum Monat
Es war einmal in einem fernen Land, in dem die Farben lebten wie Menschen – jede mit ihrer eigenen Persönlichkeit, ihren Eigenheiten und Träumen. Dort, zwischen der ruhigen Weisheit des Blaus und dem leidenschaftlichen Temperament des Rots, lebte Orange. Orange war lebendig, fröhlich und immer in Bewegung. Sie liebte Sonnenaufgänge, reife Früchte, bunte Blätter im Herbst und die Wärme eines Lagerfeuers. Überall, wo Orange auftauchte, wurde es ein bisschen heller. Kinder lachten lauter, Menschen fühlten sich lebendiger, und selbst der Himmel schien wärmer zu strahlen. Doch Orange fühlte sich manchmal übersehen. In einem Raum voller Farben schien Blau seriöser, Rot stärker, Grün beruhigender. "Bin ich nur ein Zwischenprodukt?" fragte sich Orange manchmal – halb Rot, halb Gelb, aber nie ganz etwas Eigenes? Eines Tages beschloss sie, auf eine Reise zu gehen, um herauszufinden, wer sie wirklich war. Sie wanderte durch Länder und Zeiten: In Indien tanzte sie auf Gewändern bei Festen. In den Straßen von Marrakesch schimmerte sie auf Gewürzbergen. In Japan zeigte sie sich im Herbst in Ahornblättern, die den Himmel zum Glühen brachten. Überall, wo Orange erschien, veränderte sich etwas. Menschen fühlten sich freier, mutiger, lebendiger. Sie verliebten sich schneller, lachten mehr, tanzten ausgelassener. Eines Tages traf Orange ein kleines Kind, das traurig am Straßenrand saß. Orange umhüllte es sanft, färbte das Licht um das Kind in ein warmes Glühen. Das Kind lächelte. "Du fühlst dich wie Hoffnung," flüsterte es. In diesem Moment erkannte Orange, was sie war. Nicht nur eine Mischung. Nicht nur auffällig oder laut. Sie war Begeisterung, Mut und Wärme in einem – das Versprechen, dass jeder Tag voller Leben stecken kann. Von da an war Orange nicht mehr auf der Suche. Sie wusste: Sie war die Farbe des Aufbruchs. Die Farbe des ersten Schrittes, des letzten Lichts am Horizont – und des Lächelns, das bleibt, wenn alles andere vergeht.
AmerikaGeschrieben von Sabine Stern in
Frühstück des Monats
In den USA ist das Frühstück je nach Region, Lebensstil und Zeit sehr unterschiedlich – von schnell und einfach bis reichhaltig und deftig. Hier sind typische Frühstücksgerichte in Amerika:
Klassisches Amerikanisches Frühstück: Pancakes mit Butter und Ahornsirup Rührei, Spiegelei oder gekochte Eier Speck (Bacon) und/oder Würstchen (Sausage Links/Patties) Toast oder English Muffins mit Butter, Marmelade oder Erdnussbutter Hash Browns (geriebene und gebratene Kartoffeln)
Einfaches Frühstück für unter der Woche: Cereal (Frühstücksflocken) mit Milch Oatmeal (Haferbrei) mit Früchten, Nüssen oder Honig Bagel mit Frischkäse (Cream Cheese) Joghurt mit Granola und Früchten Smoothies oder Proteinshakes Donuts oder Muffins (besonders zum Mitnehmen)
Getränke: Kaffee (oft schwarz, aber auch mit Milch oder als Latte) Orangensaft Milch Tee (weniger verbreitet als in Europa)
Tag 8: Mit dem Kanu nach MentGeschrieben von Sabine Stern in
Reise durch die Entspannung Tag 8: Mit dem Kanu nach Ment Ich breche am Morgen auf und freue mich, dass mich Anna nach Ment begleiten möchte. Um schneller voranzukommen, rudern wir mit Annas Kanu den Fluss entlang. Anna rudert sehr gut. „So möchte ich auch rudern können", sage ich zu ihr. „Mit ein bisschen Übung und mit Mentalem Training schaffst du das auch schnell." Ment ist ein kleines Dorf mit ein paar Häusern, einem Marktplatz mit Kirche und einem Gasthof. Mittendrin liegt das entzückende Fachwerkhaus von Simon. Er begrüßt uns freundlich und lädt uns zu einer Tasse heißer Schokolade ein. Ich schnurre wie ein Kätzchen. Hier vor dem Kamin ist es so gemütlich und ich fühle mich sehr wohl. Mir fällt wieder meine Mission ein. „Simon, Anna hat mir von einer Entspannungstechnik erzählt, die Mentales Training heißt. "Wie funktioniert diese Methode?" „Mentales Training meint das geistige Üben von Bewegungsabläufen ohne den gleichzeitigen praktischen Vollzug der Bewegung. Während beim körperlichen Training eine Bewegung durch die reale Bewegung erlernt wird, vollzieht man beim Mentalen Training die Bewegung gedanklich nach." Um also meine Rudertechnik zu verbessern, brauche ich zum einen das körperliche Training und zum anderen das Mentale Training?", frage ich Simon. Er nickt. Wichtig ist allerdings, dass du das Rudern wirklich verbessern willst. "Damit das Mentale Training wirkt, brauchst du ein Ziel, hinter dem du stehst." Und so funktioniert das Mentale Training. Mit Mentalem Training lässt sich beinahe jedes Ziel verwirklichen, ob nun im Sport, eine Prüfung zu bestehen, selbstsicher in einem Bewerbungs- oder Kundengespräch aufzutreten oder gelassener mit Stresssituationen umzugehen. Vor dem Mentalen Training gilt es das Ziel zu bestimmen. Ich muss mich fragen: möchte ich dieses Ziel wirklich erreichen? Was bremst mich aus, dieses Ziel zu verfolgen und können die Faktoren beseitigt werden. Welche Schritte sind zur Erreichung des Ziels notwendig? Simon gießt uns noch eine Tasse Schokolade nach. „Wenn wir Ideen oder Wünsche haben, entsteht erst einmal ein verschwommenes Bild. Durch Nachdenken klärt sich das Bild und wird immer deutlicher, bis wir unser Ziel vollkommen deutlicher sehen. Dann geht es darum, das Ziel in Handlungen umzusetzen. Wir werden dabei von Gefühlen beeinflusst. Negative Gefühle lähmen und positive Gefühle motivieren unsere Wünsche. Beim Mentalen Training wird das bewusste Aufbauen positiver Gefühle trainiert. Dabei spielen Visualisierungen eine große Rolle." Was sind Visualisierungen?", frage ich. Bei der Sprache gibt man das Denken in Worte wieder. Bei der Visualisierung denkt man in Bildern. Imagination ist auch ein anderes Wort in unserer Sprache dafür. Je mehr man diese Fähigkeiten des Visualisierens trainiert, desto besser wird man." Sollen wir eine Übung dazu Machen?" Aber gerne. Schließe deine Augen und stelle dir nacheinander folgendes vor: ein rotes Dreieck, ein gelbes Dreieck, das gelbe und das rote Dreieck nebeneinander, eine Blumenwiese, das gelbe Dreieck auf einer Blumenwiese, das rote Dreieck auf einer Blumenwiese, eine Erdbeere, eine Erdbeere in Schlagsahne getaucht, eine Erdbeere in Schlagsahne getaucht und mit Eierlikör beträufelt, ein Schloss, dass am Ende des Weges liegt, einen Elefanten, der über dem Schloss fliegt, eine baumhohe Glockenblume im Schlosspark. „Das hat ganz gut bei mir geklappt und außerdem fühle ich mich richtig entspannt", sage ich zu Simon. Visualisierung funktioniert am besten wenn man entspannt ist und verstärkt so den Wunsch zum Erreichen des Zieles. Die Vorstellung an einem Ort zu sein, an dem man sich gerne aufhält, erzeugt ein Gefühl von Entspannung. Ich gähne und kuschle mich auf dem Sofa in ein Kissen.
Das stimmt. 🤔🤔🤔 Wenn ich heute alles zusammenfasse, heißt das für meinen Tagebucheintrag:
Das Mentale Training kann zum Ziel der Entspannung eingesetzt werden, indem man eine Ruhesituation visualisiert. Man entspannt so tief und schaltet vom Alltag ab. Bei anderen Zielen visualisiert man zum Beispiel die Handlungsabläufe und fördert die Erfolgszuversicht. Dies führt so zu positiven Gefühlen und erleichtert die Zielerreichung.
OrangeGeschrieben von Sabine Stern in
Farbe des Monats
Orange ist als eine positive, lebendige Farbe bekannt, die Aufmerksamkeit erregt und Gefühle von Glück und Begeisterung vermittelt.
Positive Assoziationen
Lebensfreude und Energie Neugier und Kreativität Geselligkeit und Wärme Kreativität und Spaß Jugendlichkeit und Frische Genuss und Sinnlichkeit Warnfarbe
Negative Assoziationen
Überreizung und Aufdringlichkeit Unruhe
Die Farbe Orange ist tatsächlich nach der süß sauren Frucht benannt. Die botanische Bezeichnung "citrus sinensis" verweist auf deren Urheimat China. Seefahrer brachten die Orange im 15. Jahrhundert erstmals über Portugal nach Europa, später erreichte sie als "Apfel aus China" Deutschland.
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