ItalienGeschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Heute führte uns in der Sitztanzgruppe eine musikalische Reise nach Italien. Zum Schluss gab es eine Entspannungsreise am Strand und Meer von Rimini entlang. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.
Stell dir vor, du sitzt in einem alten, roten Alfa Romeo Spider. Das Verdeck ist offen, der Wind riecht nach Pinien und Freiheit, und vor dir liegt die „Italien- Stiefel-Tour“ deines Lebens.
Die Reise beginnt im Norden, wo die Dolomiten wie versteinerte Kathedralen in den Himmel ragen. Das bleiche Gestein glüht im Abendlicht rosa auf. Du gleitest die Serpentinen hinunter, bis die schroffen Felsen den sanften Wellen der Seen weichen.
Am Lago Maggiore weht ein eleganter Hauch der Belle Époque durch die Gärten und Promenaden, während der Gardasee mit seinem tiefblauen Wasser und den Olivenhainen bereits das Versprechen des Südens flüstert.
In der Lombardei pulsiert das moderne Herz. Mailand glänzt mit Mode, Glas und Stahl, doch schon bald führt dich der Weg nach Venetien. Hier, zwischen den Kanälen Venedigs und den Weinbergen des Prosecco, fühlt sich die Luft schwer von Geschichte und Kunst an.
Du steuerst den Wagen weiter südlich in die Emilia-Romagna. Hier wird nicht nur schnell gefahren (Ferraris Heimat!), sondern vor allem sehr gut gegessen. In Ravenna blickst du in die goldenen Augen der byzantinischen Mosaike, bevor dich der Duft von frischer, bester Pasta tiefer ins Landesinnere zieht.
Du fährst am Meer entlang zu der lebhaften Küstenstadt Rimini an der Adria, bekannt für die langen Sandstrände und ihr pulsierendes Nachtleben. Und das genießen wir heute ausgiebig.
Heute geht unsere Entdeckungsfahrt weiter. Du überquerst den Apennin und die Toskana empfängt dich mit ihren goldenen Hügeln:
Florenz: Ein einziges Freiluftmuseum, in dem der Geist von Michelangelo an jeder Ecke atmet. Siena: Wo die Zeit beim Palio-Rennen auf der Piazza del Campo stillzustehen scheint.
Pisa: In Pisa steht der berühmte Schiefe Turm, der trotz seiner spektakulären Schräglage seit Jahrhunderten standhält und Besucher aus aller Welt zum Staunen bringt.
Und dann, fast wie ein Paukenschlag: Rom. Die Ewige Stadt ist laut, chaotisch und absolut magisch. Ein Espresso am Pantheon, ein Blick auf das Kolosseum im Mondlicht – man verliert hier nicht nur die Orientierung, sondern auch sein Herz.
Die Isola di Varano wirkt auf mich wie ein kleiner, verborgener Schatz an der Küste. Wenn ich an sie denke, sehe ich die schmale Landzunge zwischen dem ruhigen See und dem weiten Adriatischen Meer – fast so, als würde sie zwei Welten miteinander verbinden.
Die langen Sandstrände, die duftenden Pinienwälder und das sanfte Rauschen des Wassers vermitteln ein Gefühl von Frieden und Freiheit.
Bari: Im Osten empfängt dich die apulische Sonne und das tiefe Blau der Adria. Die Altstadt riecht nach handgemachten Orecchiette, die von Nonnas in den Gassen getrocknet werden.
Sizilien: Du setzt über auf die Insel der Götter. Der Ätna grollt im Hintergrund, während du zwischen antiken Tempeln und barocken Städten den süßesten Ricotta deines Lebens isst. Sardinien: Zum krönenden Abschluss tauschst du das Auto gegen ein Boot. Das Wasser an der Costa Smeralda ist so klar, dass die Boote zu schweben scheinen – ein wildes, smaragdgrünes Paradies.
Als du den Motor schließlich abstellst, merkst du: Italien ist keine bloße Landkarte. Es ist ein Gefühl, das irgendwo zwischen einem Schluck Rotwein und dem warmen Stein einer jahrtausendealten Mauer liegt.
Ostern in VenedigGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Im goldenen Licht des Frühlings schlenderten Emilia und Lorenzo Pfötchen an Pfötchen durch die schmalen Gassen Venedigs. Ihre prächtigen Renaissance-Gewänder schimmerten in Rot und Gold, während sich das Sonnenlicht im Wasser der Kanäle spiegelte. „Ostern in Venedig ist etwas ganz Besonderes“, flüsterte Emilia und betrachtete die bunten Spiegelungen der Häuserfassaden im Wasser. Lorenzo nickte. „Heute verstecken wir die kunstvollsten Ostereier, die diese Stadt je gesehen hat.“ In ihren Körbchen trugen sie kleine, mit Goldmustern verzierte Eier, bemalt mit Szenen von Brücken, Gondeln und Frühlingsblumen. Heimlich legten sie sie auf Fensterbänke, unter steinerne Brückenbögen und sogar neben eine wartende Gondel. Bald hörte man fröhliches Kinderlachen durch die Gassen hallen. Überall entdeckten kleine Hasenkinder und Menschenkinder die farbenprächtigen Kunstwerke. Als die Kirchenglocken den Ostermorgen einläuteten, setzten sich Emilia und Lorenzo auf eine kleine Brücke. Über ihnen färbte sich der Himmel zartrosa. „Was ist das schönste Geschenk an Ostern?“, fragte Emilia leise. Lorenzo lächelte. „Gemeinsam Freude zu schenken.“ Und so saßen sie dort, während Venedig erwachte — erfüllt von Hoffnung, Liebe und einem Hauch von Osterzauber.. GedankenpauseGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Ich stehe am Fenster und stelle fest:“ Heute regnet und schneit es nur einmal.“ Grau in Grau. Wer braucht diesen hartnäckige Wetter? Ich bestimmt nicht. Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ins träumen. Ein Vogel sollte ich sein, dann könnte ich hinfliegen wohin ich wöllte, denke ich so vor mich hin. Stimmenwirrwarr. Es sind verschiedene Sprachen, Weiblein und Männlein, die ich da höre. Noch fühle ich mich wie im Nebel, aber langsam wird alles deutlicher. Das Vaporetto auf dem ich mich befinde, ist brechend voll. Zum Glück ergattere ich an der nächsten Haltestelle einen Sitzplatz im Freien. Ich bin in Venedig. Sonnenstrahlen spüre ich wie eine Liebkosung auf der Wange. Der Geschmack von Salz macht sich in meinem Mund breit und der Wind streichelt mein Haar.Mit der Linie 2 fahre ich nach San Marco. Die Nr. 2 fährt schneller und mit weniger Stopps durch den Canal Grande und legt an den Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, Zattere, S. Giorgio, S. Marco und Lido an. Die Insel Guidecca sehe ich auf der rechten Seite und auf der linken Seite die Haltestelle Zattere. Da möchte ich aussteigen. Auf dieser Seite von Venedig trifft man weniger Touristen. Hier ist es wunderschön. Ich höre das schlagen der Wellen gegen die Holzpfähle und das kreischen der Möwen. Irgendwo trällert ein Tenor „Nessun dorma“ aus dem Radio. Ich brauche nur ein paar Minuten zu der Kirche Angelo Raffaele. Eine kleine Bar mit ein paar Tischen im Freien ladet zum Verweilen ein. An der Theke bestelle ich mir einen Cappuccino, einen Gingerino vino und ein Tramezzino mit Thunfisch und Ei. Zwei ältere Herr prosten mir mit einem Ombra zu. Ich schenke ihnen mein bezaubendstes Lächeln. Schwupp die wupp steht auch ein Gläschen Roter vor mir. “Salute!” Draussen sitzt niemand an den kleinen Tischen und ich habe freie Auswahl. Ich genieße die Sonne und schaue zwei Frauen zu, die sich eifrig unterhalten. Kinder spielen an einem Brunnen mit dem Wasser und ein kleiner Hund jagt eine Taube. Hier lässt es sich aushalten. "Cashing cars von Snow Patrol“ holt mich wieder unsanft zurück. Mein Handy singt. Es regnet und schneit immer noch, aber diese kleine Gedankenpause tat richtig gut ⭐⭐ FrühlingsboteGeschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Die Magnolienblüte ist für mich der erste richtige Frühlingsbote.
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