Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Thursday, 8. October 2026

Als kleinen Snack so nebenher backe ich gerne Käsfüß'le.Wenn man keine Käsefußausstechform hat, kann man natürlich auch andere Plätzchenausstechformen wie z. B. Kreise verwenden, oder man schneidet einfach mit dem Messer Quadrate oder andere Formen vom Mürbteig aus. Der Käsemürbteig ist zudem leicht zubereitet.Zutaten:
220 g Mehl
1 gestrichener TL Salz
1 gestrichener TL Paprikapulver edelsüß
1 gestrichener TL Backpulver
110 g kalte Butter
80 g fein geriebener Hartkäse (Edamer, Gouda, Bergkäse…)
1 EL Sahne
1 Ei
1 Eigelb und ca. 1 – 2 EL Sahne zum Bestreichen
Zum Verzieren je nach Geschmack:Kümmel, Sesam, Pizzagewürz, Rosmarin, Käse
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Friday, 2. October 2026

Jetzt ist es morgens zwar schon recht kühl, aber dann lässt die Sonne ihre wärmenden Sonnenstrahlen durch die Äste der Bäume spicken.
Die Autos sind mit mit einer weißen, durchsichtigen Schicht Reif eingehüllt, der sich beugend den Sonnenstrahlen überlässt. Bei jedem Hauch sieht man den Atem, der sich in die Luft wie eine Sprechblase einbringt.
Farben von zartem Ockergelb, warmen Orange, kräftigem Rot und sattem Braun tragen die Blätter als Kleid der Bäume. Kastanien und Nüsse liegen am Wegesrand und möchten beachtet werden. Das schon gefallenen Laub auf dem Weg raschelt geheimnisvoll unter dem Tritt des Fußes.
Ein Lächeln zaubert sich auf mein Gesicht. Herbst, was bist du für eine wunderschöne Jahreszeit.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Friday, 2. October 2026

Ich bin ein kleiner Laternenkürbis und heiße Rudi. Wir Kürbisse sind die größten Früchte im Pflanzenbereich. Von meinen Freunden unterscheide ich mich in der Form, Farbe, Größe, Außenhaut und dem Fruchtfleisch. Wir wachsen rankend und auch kletternd über den Boden im Sommer.
Vor ein paar Tagen kam der Herbst mit großen Schritten und zauberte wunderschöne, warme Farben in die Natur. Er erzählte uns Kürbissen, dass es an der Zeit wäre erwachsen zu werden und dass wir geerntet werden könnten. Bloß was ernten ist, sagte er uns nicht.
In den Morgenstunden ist es nun auch schon recht frisch, aber über den Tag werden wir von wärmende Sonnenstrahlen liebkost. Am Abend sind wir dann ganz müde vor lauter Wachsen. Erwachsen zu werden strengt nämlich ganz schön an. Auch uns Kürbisse.
Viele Menschen kamen heute schon sehr früh und haben uns gepflückt und in ein großes Ding aus Blech mit vier Rädern verladen. Aus ihm kam grauer Rauch, der furchtbar stank. Ein riesengroßer Mensch meinte: "Die Ernte sei gut ausgefallen." Das war also ernten. "Und nun?", fragte ich mich. "Was passiert mit uns als nächstes?"
Die Menschen legten uns auf eine mit Stroh geschmückte Pyramide. Jeder hatte ein schönes Plätzchen bekommen und wir fühlten uns alle sehr wohl.
Doch bei jedem Geräusch zuckten wir zusammen. Sobald sich jemand der Pyramide näherte, zeigten wir uns von unserer besten Seite. Man weiß ja nie.
Ich spüre warme Finger auf meiner Haut und werde dann auch schon sanft in einen Korb gelegt.
Kürbine, eine cremefarbene Butternut-Dame gesellt sich zu mir. Marie, ein ganz deiner, orangener Hokkaido- Kürbis wird auch zu uns in den Korb gelegt. Vittorio ein charmanter Festval-Kürbis und Rosetta, eine quirlige Zierkürbis-Dame, sowie Alfredo,ein Spagettikürbis und dessen neue französische Freundin Chantal eine Riesenkürbisin, vervollständigen die Runde.
"Halt, ich möchte auch noch mit," sagt eine sonore Stimme aus nächster Nähe. Es ist Balduin der Moschus Kürbis.
"So ihr Hubschen, jetzt fahren wir nach Hause, hören wie eine angenehme, fröhliche Stimme sagen.
"Wer so eine tolle Stimme hat, kann nicht's Böses mit uns in Sinn haben." Zustimmend wackeln wir alle.
"Aber, aber - irgendwie habe ich Angst", meint Kürbine. Ich habe soviel Schreckliches gehört. Da hat manwelchen von uns Kürbissen die Haut abgezogen und sie dann eingehobelt und auf offenem Feuer gegart. "Terrible, das ist ja furchtbar" jammert Chantal und zittert. Auf einmal geht ein Ruckeln durch den Korb und er wird mit uns hochgehoben. Wir werden ziemlich durchgeschüttelt. Alle knirschen und quietschen vor Angst.
Plötzlich ist es ganz ruhig und still. Auch wir Kürbisse geben keine Mucks von uns. Ich spüre wieder die warmen Finger.
Ich, Rudi, komme zuerst dran. Mutig strecke ich mich durch und erwarte mein Schicksal.
"Freunde, ich kann richtig sehen!" Ich habe Augen und mit denen kann ich sehen. Die Welt um mich herum ist so schön und so bunt. Es wird euch gefallen. Nur kitzelt es es ein wenig.

Hu
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Tuesday, 22. September 2026

Eines Tages stand ich vor einer kleinen Schale voller Halbedelsteine. Jeder einzelne schimmerte anders – manche leuchteten kräftig, andere waren ganz zart und unscheinbar.
Ich nahm mir Zeit und betrachtete sie. Dann fiel mein Blick auf einen ganz bestimmten Stein.
Ich nahm ihn in die Hand – und plötzlich fühlte er sich vertraut an. Als hätte ich ihn nicht gerade erst entdeckt, sondern als hätte er schon auf mich gewartet.
Vielleicht ist es wirklich so:
Nicht immer suchen wir uns einen Stein aus. Manchmal sucht sich ein Stein seinen Menschen aus.
Und vielleicht trägt er genau die Botschaft in sich, die wir gerade brauchen.
Seit diesem Tag ist er mein kleiner Begleiter. Ein Stück Natur, ein kleiner Zauber – und eine stille Erinnerung daran, dass manches im Leben genau im richtigen Augenblick zu uns findet.
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Sunday, 13. September 2026
Die Sonne wird schon milder,
der Sommer langsam still,
der Wind streicht durch die Felder,
weil er uns sagen will:
Genieß die warmen Stunden,
das Licht, den goldnen Schein,
denn auch im Spätsommer
kann Glück noch Sommer sein.

Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Tuesday, 1. September 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sunday, 30. August 2026
Augenblick
Hallo zusammen,
gönne deinen Augen eine Pause und widme ihnen deine Aufmerksamkeit.
Sie sehen für dich, sie schauen aber auch in dein Innerstes.
Schließe deine Augen.
Atme ein paarmal ein und aus.
Richte nun dein ganzes Interesse auf deine Augen.
Bewege nun deine Augen nach oben, als würdest du über dich hinauswachsen.
Bewege nun deine Augen nach unten. Halte deinen Kopf ganz ruhig und gerade, als wolltest du deinen Hals anschauen.
Bewege deine Augen nun nach rechts …
und nach links …
Nun lasse sie sich in einer behaglichen Position kurz ausruhen.
Halte deinen Kopf ganz ruhig und gerade und lasse deine Augen dreimal langsam im Uhrzeigersinn kreisen:
12 – 3 – 6 – 9 – 12
12 – 3 – 6 – 9 – 12
12 – 3 – 6 – 9 – 12
Nun bewege sie dreimal langsam gegen den Uhrzeigersinn:
12 – 9 – 6 – 3 – 12
12 – 9 – 6 – 3 – 12
12 – 9 – 6 – 3 – 12
Lasse deine Augen geschlossen.
Nun einfach ausruhen.
Einfach ausruhen.
Einfach nichts tun.
Solange sich deine Augen ausruhen, bereite ihnen eine Überraschung vor.
Reibe deine Handinnenflächen aneinander und spüre die wohlige Wärme.
Reibe sie fest und kräftig.
Lege nun deine Hände auf deine geschlossenen Augen.
Spüre, wie sich die Wärme tief in ihnen ausbreitet.
Wärme und tiefe Energie fließen in deine Augen – warm und ruhig.
Nun öffne deine Augen unter dem Schutz deiner Hände und sage zu dir selbst:
„Meine Augen sehen hell und klar, was ich vorher niemals sah.“
Nimm nun deine Hände von deinen Augen.
Du fühlst dich ruhig und entspannt.
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 26. August 2026

Eine gute Frau muß die Augen immer aufhaben, aber sie muß sie auch zuzumachen verstehen, je nachdem.
Sie muß alles sehen, aber sie muß nicht alles sehen wollen.
Theodor Fontane
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Friday, 21. August 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Sunday, 9. August 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Sunday, 2. August 2026

Eines schönen Morgens in Heilbronn beschlossen Shirley, die schwarz-weiße, Lhasa Apso Hündin, und Lilli, die silbergraue Yorkshire Dame, auf Entdeckungstour zu gehen.
Ihr erster Halt war die beeindruckende Kilianskirche. Shirley war fasziniert von den hohen Türmen, während Lilli sich für die kunstvollen Fenster interessierte.
Anschließend schlenderten sie zum Käthchenhaus, wo sie sich in die Geschichten von Käthchen vertieften. Die magische Atmosphäre des Hauses ließ sie in vergangene Zeiten eintauchen.
Ihr nächster Halt war der Bildungscampus. Shirley war beeindruckt von der modernen Architektur und den vielen Studenten, die emsig lernten. Lilli genoss es, von den freundlichen Studierenden gestreichelt zu werden.
Das Highlight ihres Ausflugsfanden sie bei der Experimenta, dem größten Science Center Deutschlands. Die interaktiven Ausstellungen und Experimente begeisterten die beiden Hunde, und sie lernten viel Neues über Wissenschaft und Technik.
Dann folgten sie dem Neckar entlang und erreichten den Wertwiesenpark. Die weiten Grünflächen und die bunten Blumen boten ihnen eine willkommene Pause. Shirley jagte begeistert einem Schmetterling hinterher, während Lilli das Wasser des Neckars bestaunte.
Erschöpft, aber glücklich, kehrten Shirley und Lilli nach Hause zurück. Heilbronn hatte ihnen erneut gezeigt, wie viel Geschichte, Natur und Wissenschaft die Stadt zu bieten hat. 🐾❤️
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Sunday, 19. July 2026

Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt.
Honoré de Balzac 1799 - 1850
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Thursday, 18. June 2026
Der kleine, tiefblaue See liegt wie ein kleiner, funkelnder Schatz unterhalb der großen, dunkelgrünen Schwarzwaldtannen.
Rund um den See führt ein wunderschöner, wie gemalter Wanderweg.
Seit Jahren ist der See ein begehrtes Ausflugsziel.
Man hört Kindergelächter, das Bellen von Hunden, sieht plantschende Badenixen und Wanderer.
In seiner schillernden Oberfläche spiegeln sich die mächtigen Tannen. Die Sonnenstrahlen hüpfen über die Wellen und wärmen das kühle Nass. Sobald aber die orangefarbene Sonne im Wasser eintaucht und es langsam immer dunkler wird, tummeln sich sonderbare Gestalten am Seeufer.
Kleine Zwerge und Gnome recken und strecken ihre hölzernen Glieder. Die sonst so unnahbare Wasserfrau gibt dem Wasserkönig einen Kuss auf den Mund und kuschelt sich eng an ihn. Der schlaue Fuchs und so manches andere Getier stromern auf der Wiese und genießen die Freiheit. Die Pilze gähnen und die Eule plustert ihr Federkleid auf und blinzelt ihnen zu. Schnell nascht der Bär noch aus dem Honigtopf bevor sich die Tiere auf den Weg zum See machen. Vornedraus marschiert der Galgenvogel mit seinem Flickenhäs aus der hiesigen Zunft.
Der silberne Mond und die funkelnden Sterne spiegeln sich im See und lächeln der kunterbunten Gesellschaft zu. Ein reges Tuscheln und Kichern ist zu vernehmen. Plötzlich hört man ein Zischen und Poltern. Der Teufel mit seinen Frauen und einige gruseligen Monstern ergänzte die Runde.
Auf einmal wird es ganz still. Der Mond breitet seine Arme über den See aus und taucht ihn in ein magisches Licht. Mitten im See, in einem silbern Schein, gleitet ein weißer Schwan. Ein kleines Mädchen, eine Elfe, glitzert in allen Farben. Sie schmiegt sich an den langen Hals des Schwans. Ihre zarten, filigranen Flügelchen bewegen sich im Rhythmus der Wellen. Eine zarte, wunderschöne, klare Stimme klingt über den See. Die kleine Elfe singt von Liebe, Frieden, Zufriedenheit und Glück. Von einer Welt in der alle Menschen miteinander in Harmonie und Freude leben.
Am Ufer hört man ein melodisches Summen der Zuhörer.
Als der Gesang der kleinen Elfe endet, bricht ein tosender Applaus los. So wie der Schwan aus dem Nichts erschien, entschwindet er wieder in die Dunkelheit und der Mond schließt dazu seine Arme schützend um ihn.
Am nächsten Morgen säumen die mit viel Liebe geschnitzten Holzfiguren den Weg zum See, und warten wieder auf ihrem Platz, auf die heutigen Besucher des Parks.
⭐⭐

Geschrieben von Sabine Stern in
Ratschläge und Humor, Sternen Art
Thursday, 11. June 2026

Du musst tanzen, als gäbe es niemanden, der zuschaut. Liebe, als würdest du niemals verletzt werden. Singe, als würde niemand zuhören. Und lebe, als wäre es der Himmel auf Erden.
William W. Purkey
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Friday, 5. June 2026
Der Weg beginnt leise, fast unbemerkt, am Ufer eines stillen Sees. Das Wasser liegt glatt da wie ein Spiegel, nur hin und wieder durchzogen von sanften Kreisen, als würde etwas Unsichtbares die Oberfläche berühren.
Mit jedem Schritt wird die Welt ruhiger. Die Geräusche des Alltags verschwinden, ersetzt durch das leise Rascheln der Blätter und das entfernte Rufen eines Vogels. Der Pfad führt am Wasser entlang, mal nah am Ufer, mal durch kleine, schattige Abschnitte zwischen alten Bäumen.
Das Licht verändert sich. Es scheint weicher zu werden, wärmer, als würde die Zeit langsamer fließen. Im Wasser spiegeln sich nicht nur Himmel und Wolken, sondern auch Gedanken, Erinnerungen, vielleicht sogar Träume.
Manchmal wirkt es, als würde der See antworten. Ein leiser Windhauch, eine kaum sichtbare Bewegung – als hätte der Ort eine eigene Sprache.
Je weiter der Spaziergang führt, desto unwichtiger wird das Ziel. Es geht nicht darum, irgendwo anzukommen. Es geht darum, diesen Moment zu spüren: die Stille, die Weite, das Gefühl, ganz bei sich zu sein.
Und wenn man schließlich stehen bleibt und über das Wasser blickt, scheint es für einen Augenblick, als würde alles zusammenpassen – als hätte der See genau darauf gewartet.

|