Shirley und Lilli sind unterwegs in HeilbronnGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Eines schönen Morgens in Heilbronn beschlossen Shirley, die schwarz-weiße, Lhasa Apso Hündin, und Lilli, die silbergraue Yorkshire Dame, auf Entdeckungstour zu gehen. Ihr erster Halt war die beeindruckende Kilianskirche. Shirley war fasziniert von den hohen Türmen, während Lilli sich für die kunstvollen Fenster interessierte. Anschließend schlenderten sie zum Käthchenhaus, wo sie sich in die Geschichten von Käthchen vertieften. Die magische Atmosphäre des Hauses ließ sie in vergangene Zeiten eintauchen. Ihr nächster Halt war der Bildungscampus. Shirley war beeindruckt von der modernen Architektur und den vielen Studenten, die emsig lernten. Lilli genoss es, von den freundlichen Studierenden gestreichelt zu werden. Das Highlight ihres Ausflugsfanden sie bei der Experimenta, dem größten Science Center Deutschlands. Die interaktiven Ausstellungen und Experimente begeisterten die beiden Hunde, und sie lernten viel Neues über Wissenschaft und Technik. Dann folgten sie dem Neckar entlang und erreichten den Wertwiesenpark. Die weiten Grünflächen und die bunten Blumen boten ihnen eine willkommene Pause. Shirley jagte begeistert einem Schmetterling hinterher, während Lilli das Wasser des Neckars bestaunte. Erschöpft, aber glücklich, kehrten Shirley und Lilli nach Hause zurück. Heilbronn hatte ihnen erneut gezeigt, wie viel Geschichte, Natur und Wissenschaft die Stadt zu bieten hat. 🐾❤️ SchlüchtseeGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne Der kleine, tiefblaue See liegt wie ein kleiner, funkelnder Schatz unterhalb der großen, dunkelgrünen Schwarzwaldtannen. Rund um den See führt ein wunderschöner, wie gemalter Wanderweg. Seit Jahren ist der See ein begehrtes Ausflugsziel. Man hört Kindergelächter, das Bellen von Hunden, sieht plantschende Badenixen und Wanderer. In seiner schillernden Oberfläche spiegeln sich die mächtigen Tannen. Die Sonnenstrahlen hüpfen über die Wellen und wärmen das kühle Nass. Sobald aber die orangefarbene Sonne im Wasser eintaucht und es langsam immer dunkler wird, tummeln sich sonderbare Gestalten am Seeufer. Kleine Zwerge und Gnome recken und strecken ihre hölzernen Glieder. Die sonst so unnahbare Wasserfrau gibt dem Wasserkönig einen Kuss auf den Mund und kuschelt sich eng an ihn. Der schlaue Fuchs und so manches andere Getier stromern auf der Wiese und genießen die Freiheit. Die Pilze gähnen und die Eule plustert ihr Federkleid auf und blinzelt ihnen zu. Schnell nascht der Bär noch aus dem Honigtopf bevor sich die Tiere auf den Weg zum See machen. Vornedraus marschiert der Galgenvogel mit seinem Flickenhäs aus der hiesigen Zunft. Der silberne Mond und die funkelnden Sterne spiegeln sich im See und lächeln der kunterbunten Gesellschaft zu. Ein reges Tuscheln und Kichern ist zu vernehmen. Plötzlich hört man ein Zischen und Poltern. Der Teufel mit seinen Frauen und einige gruseligen Monstern ergänzte die Runde. Auf einmal wird es ganz still. Der Mond breitet seine Arme über den See aus und taucht ihn in ein magisches Licht. Mitten im See, in einem silbern Schein, gleitet ein weißer Schwan. Ein kleines Mädchen, eine Elfe, glitzert in allen Farben. Sie schmiegt sich an den langen Hals des Schwans. Ihre zarten, filigranen Flügelchen bewegen sich im Rhythmus der Wellen. Eine zarte, wunderschöne, klare Stimme klingt über den See. Die kleine Elfe singt von Liebe, Frieden, Zufriedenheit und Glück. Von einer Welt in der alle Menschen miteinander in Harmonie und Freude leben. Am Ufer hört man ein melodisches Summen der Zuhörer. Als der Gesang der kleinen Elfe endet, bricht ein tosender Applaus los. So wie der Schwan aus dem Nichts erschien, entschwindet er wieder in die Dunkelheit und der Mond schließt dazu seine Arme schützend um ihn. Am nächsten Morgen säumen die mit viel Liebe geschnitzten Holzfiguren den Weg zum See, und warten wieder auf ihrem Platz, auf die heutigen Besucher des Parks. ⭐⭐
Nimm dir eine kleine TraumzeitGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne Der Weg beginnt leise, fast unbemerkt, am Ufer eines stillen Sees. Das Wasser liegt glatt da wie ein Spiegel, nur hin und wieder durchzogen von sanften Kreisen, als würde etwas Unsichtbares die Oberfläche berühren. Mit jedem Schritt wird die Welt ruhiger. Die Geräusche des Alltags verschwinden, ersetzt durch das leise Rascheln der Blätter und das entfernte Rufen eines Vogels. Der Pfad führt am Wasser entlang, mal nah am Ufer, mal durch kleine, schattige Abschnitte zwischen alten Bäumen. Das Licht verändert sich. Es scheint weicher zu werden, wärmer, als würde die Zeit langsamer fließen. Im Wasser spiegeln sich nicht nur Himmel und Wolken, sondern auch Gedanken, Erinnerungen, vielleicht sogar Träume. Manchmal wirkt es, als würde der See antworten. Ein leiser Windhauch, eine kaum sichtbare Bewegung – als hätte der Ort eine eigene Sprache. Je weiter der Spaziergang führt, desto unwichtiger wird das Ziel. Es geht nicht darum, irgendwo anzukommen. Es geht darum, diesen Moment zu spüren: die Stille, die Weite, das Gefühl, ganz bei sich zu sein. Und wenn man schließlich stehen bleibt und über das Wasser blickt, scheint es für einen Augenblick, als würde alles zusammenpassen – als hätte der See genau darauf gewartet.
MuttertagGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Meine Mutter ist vor vielen Jahren verstorben. Manche Erinnerungen sind kaum mehr da und manche Erinnerungen zaubern mir heute ein Lächeln ins Gesicht. Tradition wurde bei ihr Groß geschrieben. Feste wie Geburtstage, Weihnachten, Silvester waren immer liebevoll von ihr gestaltet. Es fing bei der Tischdekoration und dem besonderen Essen an. Es war immer eine großartige Sache. Meine Schwester und ich halfen ihr bei den Vorbereitungen. Freunde und Verwandte kamen zu Besuch und es wurde viel gelacht, aber es gab auch sehr besinnliche Momente wie an Weihnachten. Musik wurde immer gespielt und natürlich dazu getanzt. Wir hatten den Platz dazu. Ich erinnere mich noch an zwei US Soldaten, die bei uns bei solchen Festivitäten eingeladen wurden, um ein wenig Familie fernab von Zuhause zu spüren. Heute finde ich diese Erinnerungen schön. Nicht aber den Kommerz der sich im Laufe der Jahre entwickelt hat. Diesen Morgen bekam ich zwei Nachrichten mit vielen Herzchen von meinen Kindern. Ich hoffe, dass meine Beiden immer wieder mal an die schönen Momente mit ihrer Mutter denken und freue mich wenn sie mich besuchen und das nicht nur am Muttertag. ⭐⭐ Moritz der MaikäferGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
An einem warmen Morgen im Monat Mai kroch ein kleiner Maikäfer namens Moritz aus der weichen Erde unter einer alten Kastanie. Wochenlang hatte er dort geschlummert, eingehüllt in Dunkelheit und Stille. Nun kitzelte ihn die Sonne zum ersten Mal an seinen glänzenden Flügeldecken.
Ostern in VenedigGeschrieben von Sabine Stern in
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Im goldenen Licht des Frühlings schlenderten Emilia und Lorenzo Pfötchen an Pfötchen durch die schmalen Gassen Venedigs. Ihre prächtigen Renaissance-Gewänder schimmerten in Rot und Gold, während sich das Sonnenlicht im Wasser der Kanäle spiegelte. „Ostern in Venedig ist etwas ganz Besonderes“, flüsterte Emilia und betrachtete die bunten Spiegelungen der Häuserfassaden im Wasser. Lorenzo nickte. „Heute verstecken wir die kunstvollsten Ostereier, die diese Stadt je gesehen hat.“ In ihren Körbchen trugen sie kleine, mit Goldmustern verzierte Eier, bemalt mit Szenen von Brücken, Gondeln und Frühlingsblumen. Heimlich legten sie sie auf Fensterbänke, unter steinerne Brückenbögen und sogar neben eine wartende Gondel. Bald hörte man fröhliches Kinderlachen durch die Gassen hallen. Überall entdeckten kleine Hasenkinder und Menschenkinder die farbenprächtigen Kunstwerke. Als die Kirchenglocken den Ostermorgen einläuteten, setzten sich Emilia und Lorenzo auf eine kleine Brücke. Über ihnen färbte sich der Himmel zartrosa. „Was ist das schönste Geschenk an Ostern?“, fragte Emilia leise. Lorenzo lächelte. „Gemeinsam Freude zu schenken.“ Und so saßen sie dort, während Venedig erwachte — erfüllt von Hoffnung, Liebe und einem Hauch von Osterzauber.. GedankenpauseGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Ich stehe am Fenster und stelle fest:“ Heute regnet und schneit es nur einmal.“ Grau in Grau. Wer braucht diesen hartnäckige Wetter? Ich bestimmt nicht. Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ins träumen. Ein Vogel sollte ich sein, dann könnte ich hinfliegen wohin ich wöllte, denke ich so vor mich hin. Stimmenwirrwarr. Es sind verschiedene Sprachen, Weiblein und Männlein, die ich da höre. Noch fühle ich mich wie im Nebel, aber langsam wird alles deutlicher. Das Vaporetto auf dem ich mich befinde, ist brechend voll. Zum Glück ergattere ich an der nächsten Haltestelle einen Sitzplatz im Freien. Ich bin in Venedig. Sonnenstrahlen spüre ich wie eine Liebkosung auf der Wange. Der Geschmack von Salz macht sich in meinem Mund breit und der Wind streichelt mein Haar.Mit der Linie 2 fahre ich nach San Marco. Die Nr. 2 fährt schneller und mit weniger Stopps durch den Canal Grande und legt an den Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, Zattere, S. Giorgio, S. Marco und Lido an. Die Insel Guidecca sehe ich auf der rechten Seite und auf der linken Seite die Haltestelle Zattere. Da möchte ich aussteigen. Auf dieser Seite von Venedig trifft man weniger Touristen. Hier ist es wunderschön. Ich höre das schlagen der Wellen gegen die Holzpfähle und das kreischen der Möwen. Irgendwo trällert ein Tenor „Nessun dorma“ aus dem Radio. Ich brauche nur ein paar Minuten zu der Kirche Angelo Raffaele. Eine kleine Bar mit ein paar Tischen im Freien ladet zum Verweilen ein. An der Theke bestelle ich mir einen Cappuccino, einen Gingerino vino und ein Tramezzino mit Thunfisch und Ei. Zwei ältere Herr prosten mir mit einem Ombra zu. Ich schenke ihnen mein bezaubendstes Lächeln. Schwupp die wupp steht auch ein Gläschen Roter vor mir. “Salute!” Draussen sitzt niemand an den kleinen Tischen und ich habe freie Auswahl. Ich genieße die Sonne und schaue zwei Frauen zu, die sich eifrig unterhalten. Kinder spielen an einem Brunnen mit dem Wasser und ein kleiner Hund jagt eine Taube. Hier lässt es sich aushalten. "Cashing cars von Snow Patrol“ holt mich wieder unsanft zurück. Mein Handy singt. Es regnet und schneit immer noch, aber diese kleine Gedankenpause tat richtig gut ⭐⭐ Wer ist ClementinchenGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne Ich mache die Augen auf und schließe sie gleich wieder. Als hätte ich die ganze Nacht in einem Steinbruch gearbeitet und schwere Steine geschleppt. Mein Kopf tut weh und meine Glieder schmerzen fürchterlich. Klingelingeling. Noch 5 Minuten nuschle ich so halbwach vor mich hin.Klingelingeling, das ist doch nicht mein Wecker. Es hört sich viel zarter und heller an. Ich versuche nochmal mein linkes Auge zu öffnen, es klappt und bleibt offen und nun probiere ich es mit meinem rechten Auge. Auch dieser Versuch klappt.Klingelingeling. Ich sehe nichts. Woher kommt nur dieses Klingelingeling? „Hier bin ich.“Ich höre ein feines, aber klares Stimmchen. Jetzt ist es soweit, jetzt höre ich auch schon Stimmen. In den letzten Wochen habe ich zwar mehr als sonst gearbeitet, aber hört man deswegen gleich fremde Stimmen? Ganz vorsichtig drehe ich meinen Kopf und schaue suchend durch das Zimmer.Nichts, ich sehe nichts. Mir ist ganz unheimlich. „Schau doch mal auf das Kissen neben dir, da bin ich.“Ich traue meinen Augen nicht. Auf meinem Kissen sitzt ein kleines, vielleicht zwanzig Zentimeter großes, süsses, entzückendes, türkisfarbenes Mädchen mit durchsichtigen, feinen Flügeln.„Du siehst schon richtig. Ich bin Clementinchen, deine Glücksfee. Ich wollte dich besuchen. Wir Glücksfeen im Regenbogenland haben uns Sorgen um dich gemacht. Du hast in letzter Zeit viel gearbeitet und nicht viel Spass und Freude gehabt. Wir vermissen das Funkeln in deinen Augen und dein warmes, so ansteckendes Lachen.Deswegen habe ich meine Farbpalette mitgebracht. Ein bisschen Farbe wirkt oft Wunder.türkisgrün für deine wunderschönen Augen und ein zartes pink auf deine vollen Lippen. Das gefällt mir. Noch ein bisschen pfirsichfarben auf deine Wangen und ein Klecks samtbraun auf deine Haut. Voila, fertig. Ja, das bist wieder du.“ Clementinchen klatscht in ihre Händchen und schwirrt begeistert um mich herum.RRRRRRRRrrrrrring. Das klingt ja grausam. Mein Wecker klingelt.Clementinchen? Wo bist du? Sollte ich das nur geträumt haben. Kein Clementinchen. Ich schaue aus dem Fenster. Die Sonne ist schon zu sehen und die Luft riecht herrlich. Was für ein schöner Tag.Als ich vor dem Spiegel stehe und mein Blick auf die Lidschattenpalette fällt, lächle ich. „Ein bisschen türkisgrün für deine …“. Danke Clementinchen. ⭐⭐ Wie es euch gefälltGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Eines Abends im Sommer wird zu Ehren des Prinzen Carl ein Fest gefeiert. Gäste von nah und fern werden erwartet. Kutschen mit prächtigen Pferdegespannen fahren im Schlosshof vor. Damen in seidenen, reich bestickten Kleidern und Herren mit goldenen Borten und glitzernden Orden an ihren Gilets, werden von Lakaien über die große Treppe, in den Marmorsaal geleitet. Im Schein von tausend Kerzen, die sich in den vielen Spiegeln wieder reflektieren, sieht man die hohen Herrschaften flanieren. Es wird zu Tisch gebeten. Erlesene Speisen und Weine werden an der Tafel von einer viel zahl Diener serviert. Im Hintergrund erklingen zauberhafte Klänge eines Blockflötenquartetts. Nachdem die Tafel durch den Prinzen aufgehoben wird, begibt man sich in das Schlosstheater. Im Theater wird ein neues Stück aufgeführt, an dem der Prinz selber mitwirkt, umringt von Schönen in Schäferinnenkostümen. An verschiedenen Stellen im Park wurden kleine Bühnen errichtet. Auf der kleinen Seebühne spielen italienische Komödianten, Artisten bezaubern hier und da mit ihren Kunststücken, und so manch Sonderbares oder Kurioses sieht man in der großen Allee beim kleinen See. Aus einer Ecke hört man Schwerter klingen und aus einer anderen sieht man Falken wie Pfeile durch die Luft schießen um ihre Opfer zu schlagen. Imposant sind auch die Wasserspiele, Wassertropfen – die sich tänzelnd nach einer Melodie bewegen. Und bei dem großen Feuerwerk sieht der Himmel wie eine Farbpalette aus, den Pinsel eingetaucht in Farben um Formen zu kreieren. Nebel und Schwefelgeruch hängt in der Luft. Die Morgendämmerung steigt auf und ein neuer Tag beginnt. Jeder findet Das zur Zerstreuung, was ihm gefällt. ⭐⭐ TulpenGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Die lustigsten Tulpen-Fakten 😉Tulpen waren mal SUPER-reich 💰 Früher waren Tulpen so teuer, dass man für eine Blume ein ganzes Haus kaufen konnte. Eine Tulpe hätte sagen können: „Tut mir leid, ich bin unbezahlbar!“ 😎 Tulpen ziehen nachts die Bettdecke hoch 😴 Abends machen Tulpen ihre Blüten zu – zack, Augen zu! Morgens gehen sie wieder auf und denken: „Guten Mooorgen, Sonne!“ ☀️🌷 Tulpen wachsen heimlich weiter 📏 Auch wenn sie schon in der Vase stehen, wachsen Tulpen einfach weiter. Frech, oder? Als würden sie sagen: „Ich bin noch nicht fertig!“ 😂 Tulpen können sich verkleiden 🎨 Manche Tulpen ändern ihre Farbe. Heute rot, morgen gelb – wie ein Blumen-Chamäleon 🦎🌸 Tulpen mögen Kälte ❄️ Während andere Blumen frieren, rufen Tulpen: „Juhu, Winter!“ Sie brauchen Kälte, um später schön zu blühen. Es gibt keine blaue Tulpe 💙❌ Egal wie sehr Menschen es versuchen – Tulpen sagen: „Blau? Nö, machen wir nicht.“ 😜 Tulpen haben einen lustigen Namen 👳♂️ Der Name kommt von einem Wort für Turban, weil Tulpen so ähnlich aussehen. Also sind Tulpen eigentlich kleine Blumen mit Hut 🎩🌷
Ich denk an dichGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Es klingt wunderbar. Ich werde den Herrn einfach mal anklicken. Ja, ich befinde mich auf der Seite einer Partnerbörse. Was haben mich meine Bekannten vor der Partnerbörse gewarnt. Bloß ich frag mich woher haben sie denn ihre Erfahrungen? Keiner will irgendwo angemeldet sein. Erfahrungen muss man selber machen. Dies war schon immer meine Devise. Was soll schon groß passieren? Dass es allerdings so viele unverstandene, nicht an Sex interessierte, alleinstehende, gut situierte Unternehmer gibt, war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Teilweise habe ich schon gedacht, dass ich das Biegen der Balken die bald brechen, miterlebe. Es war aber auch sehr interessant die Probleme und Wünsche der Damen und Herren zu verfolgen und zu diskutieren. „Ich denke an dich“ ist das nicht ein Lied von 2raumwohnung? Mein ChatPartner bestätigt mir diese Annahme wir chatten fast 5 Stunden. Ich liege im Bett und wälze mich von rechts nach links mit einschlafen ist nix. Es kribbelt und kribbelt einfach zu doll in meinem Bauch. Schmetterlinge fliegen. Duschen und ab zur Arbeit. Heute Abend zur selben Zeit haben wir vereinbart. Der Tag vergeht so langsam und mit meiner Konzentration ist auch nicht viel los. Immer wieder muss ich an „Ich denk an dich“ denken. Wir sind uns so vertraut als würden wir uns schon immer kennen. Huuuuuup, hinter mir hupt ein Daimler. Er hat ja auch recht, grüner wird die Ampel wirklich nicht mehr. Mensch Mädel reiss dich mal zusammen und stell dich nicht an wie ein Backfisch. Hippel, Hippel. Noch 1 Stunde bis zu unserer elektronischen Verabredung. Natürlich wird es auch in dieser Nacht sehr spät am Rechner und es folgen noch derer viele. Danke dass es ein Flat gibt. Wir telefonieren ja auch. Und seine Stimme bei den Telefonaten ist ein Traum. Ich bin heute noch hin und weg, wenn ich das Tempre dieser Stimme höre. Drei Wochen später trafen wir uns zum ersten Mal. Der Mann aus dem Norden und das süddeutsche Mädel. So kitschig wie es klingen mag, es war Liebe auf den ersten Blick oder: Klick? Es passt ganz einfach wie mein Held immer sagt : „Der Nordpol hat seinen Südpol gefunden.“ ⭐⭐ Ich liebe SteampunkGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Ich liebe es, wie in meiner Welt nichts hinter glatten Oberflächen versteckt bleibt. Während ich an meinem Arbeitstisch sitze, sehe ich das Sichtbare: Jedes Zahnrad, das in ein anderes greift, jede Feder, die unter Spannung steht. Es ist Technik, die man noch verstehen und mit den eigenen Händen bezwingen kann. Ich strich mit dem Daumen über das warme Messing meines Chronometers. Die Eleganz dieser Zeit liegt für mich nicht in steifen Etiketten, sondern in der Ästhetik der Maschine – die Verbindung von viktorianischem Stil und roher Kraft. Wenn der Dampf mit einem sanften Zischen durch die Kupferrohre entweicht, fühlt sich die Welt lebendig an, fast so, als hätten die Maschinen eine eigene Seele. Es ist diese Nostalgie für eine Zukunft, die so nie stattgefunden hat, die mich hält. Hier bin ich keine Zuschauerin, sondern die Schöpferin zwischen Ruß, Gold und Dampf. VerschlafenGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne Verschlafen - der Tag fängt ja gut an. Schnell aus den Federn und ab unter die Dusche. Brrrrrrrrr eiskalt. Ich habe wieder nicht daran gedacht, dass sich das Wasser erst erwärmen muß. Jetzt fällt mir auch noch das Shampoo runter und knirsch - ich bücke mich und komme nur schwer hoch. Das hat mir gerade noch gefehlt. Ich bewege mich wie Quasimodo und bin steif wie ein Brett. Da muss ich durch. In zwei Stunden ist ein wichtiger Termin. Ein Neukunde, also nichts mit Termin verschieben und mein Kollege ist selber auf einem Termin und kann nicht einspringen. Und da sehe ich sie. Ganz verschlafen steht sie in der Tür. Sie strahlt mich an und zaubert mir sofort ein Lächeln in das Gesicht. Sie kommt auf mich zu und ich halte den Atem an. Ihre rauhe Zunge spüre ich an meinem Knöchel. Das kitzelt und ich springe ungeschickt auf die Seite und knirsch - ich kann mich wieder bewegen. Sie ist eine Zauberin, aber das weiß ich schon lange. Ich liebe sie, mein süßes, kleines Hundemädchen ⭐⭐
Das neue JahrGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Ein neues Jahr klopft leise an. Es bringt Glück in kleinen Augenblicken und Liebe, die wärmt, ohne laut zu sein. Gesundheit wächst in achtsamen Momenten, Fitness im sanften Rhythmus des Alltags. Hoffnung liegt im Morgenlicht, bereit, neu zu beginnen. Und irgendwo dazwischen entstehen neue Interessen, frische Wege, ungelebte Möglichkeiten. Möge dieses Jahr tragen, was stärkt, und schenken, was bleibt.
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