WeihnachtenGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Im Himmel herrschte reges Treiben, stand doch Weihnachten vor der Tür. Wünsche hier, Wünsche da. Jedes Menschenkind sollte zufriedengestellt werden. Nur Felix saß auf seiner Wolke Nr. 22 und langweilte sich fürchterlich. Er hatte sich dieses Jahr erhofft, endlich ein Weihnachtsengel zu werden, wartet er doch schon so lange auf diese Arbeit. Bis jetzt hat ihn aber der Personalchef Weihnachtsmann noch nicht zu sich gerufen. Einen Job bei dem Weihnachtszustelldienst zu bekommen war langwierig und fast aussichtslos. Felix hatte sich zwar mit eingehendem Bewerbertraining in der Engelschule darauf vorbereitet, aber die Warteliste war lang. Felix von Wolke 22, bitte zum Weihnachtsmann, ertönte es aus den himmlischen Lautsprechern. Hurtig macht sich Felix auf den Weg. Nun steht er mit klopfendem Herzen vor der großen Tür. Komm nur herein, hört er den Weihnachtsmann mit seiner tiefen, sonoren Stimme sagen. Schon öffnet er die Tür und Felix sieht ihn an seinem Schreibtisch sitzen. Du bist dran, Felix. Ich habe einen besonderen Auftrag für dich. Flieg zu Marie. Was Marie sich wünscht, konnte bisher nicht festgestellt werden. Kläre das ab, frag sie selbst und trödle nicht rum. Morgen ist Weihnachten, brummte der Weihnachtsmann gestresst in seinen weißen Bart. Wo soll ich denn hinfliegen, wie finde ich Marie? ,fragte Felix mit vor Aufregung zitternder Stimme. Komm mit mir, sagte das Christkind, ich gebe dir einen Erdenplan. Dort habe ich dir das Haus angekreuzt, in dem Marie wohnt. Als Felix bei Marie ankommt, sitzt sie am Bett ihrer Mami, die ihn mit fiebrigen Augen ansieht. Marie, was kann ich für dich tun? Eine Barbiepuppe, eine Wii oder ein Handy? Marie sieht ihn mit großen Augen an. Ich warte schon ein paar Tage auf dich. Ich habe jeden Tag gebetet, dass du vorbeikommst, aber nichts ist passiert. Felix murmelt etwas verlegen was von Hauptsaison, Verwaltungskram und Weihnachtsstress. Aber jetzt bist du ja da, sagte Marie mit strahlenden Augen. Bitte, bitte erfülle mir meinen Wunsch und mache meine Mami wieder gesund, damit wir zusammen Weihnachten feiern können. Sie ist doch schon seit ein paar Tagen so erkältet und fiebrig und es geht ihr gar nicht gut. Dabei schaut sie Felix flehend an. Er lächelt und streichelt Marie über das Haar. Dann wollen wir mal ganz schnell deine Mami gesund machen. Er legt seine Hände auf Kopf und Stirn der Mutter und lässt deren heilende Wirkung strömen. Auch fühlt er die Liebe von Maries kleinem Herzen und gab auch dieses weiter. Vielen Dank, flüstert die Mutter schwach und leise. Ihre Stirn war schon wesentlich kühler. Vielen Dank, sagt Marie und legt den Kopf auf die Brust der Mutter, deren Hand Marie sanft liebkoste. Weihnachten, das Fest der Liebe existiert doch noch für einige Menschen und ich bin ein Teil davon, ein richtiger Weihnachtsengel, freut sich Felix und wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Dann zwinkert er Marie zu und legt ihr noch eine Barbiepuppe in den Arm, bevor er sich wieder auf den Heimweg macht. "Sabine"
1. AdventGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Wieder einmal stehen die Weihnachtsfeiertage vor der Tür und es herrscht reges Treiben im Weihnachtsland. Lisa und Nico helfen kräftig bei den Weihnachtsvorbereitungen mit. Beide machen eine Ausbildung zum christlich geprüften Weihnachtshelfer. Sie müssen in jeder Abteilung zwei Wochen absolvieren. Lisa näht momentan vormittags in der Puppenabteilung Abendkleider für die Barbies. Mittags hilft sie Geschenke hübsch zu verpacken und abends bearbeitet sie die Wunschzettelliste im Computer. Ein harter und langer Tag. Nico kontrolliert die Spielekonsolen ob sie funktionieren und nachmittags ist er im Warenlager und räumt die Päckchen in das für sie vorgesehene Regale.Ab Morgen hilft er beim beladen der Schlitten mit den Geschenken für Heiligabend. Beim Abendessen treffen sich die Zwei und Nico meint zu Lisa: „Langsam wird mir Weihnachten zuviel. Nico hier, Nico da. Ich finde es wirklich schön die Wünsche der Kinder zu erfüllen, aber langsam werden sie immer ausgefallenener und verrückter und die Arbeit immer schwerer. Ich fühle mich total überfordert und habe kaum mehr Hunger.“ „Mir geht es genauso,“ mein Lisa. Hier ein Schleifchen und dort ein Rüschchen, dann noch verpacken und abends die Datenpflege. Mir raucht der Kopf. Ich habe jeden Abend Kopfschmerzen und schlafe nur ein paar Stunden und liege dann wach im Bett.“ Rosa setzt sich zu den Zweien an den Tisch. Sie ist auch noch in der Ausbildung und mit beiden gut befreundet. „Seid mir nicht böse, ich habe eurem Gespäch zugehört. Kennt ihr Calotta? fragt sie. Nein kommt aus beider Munde. „Wer ist Calotta und was macht sie?“ fragt Nico. „Calotta ist eine Freundin von mir. Sie kennt verschiedeneEntspannungsmethoden“, erklärt Rosa. „Äh, was?“ fragt Lisa. „Calotta hilft mit verschiedenen Techniken Stress zu bewältigen“ fügt Rosa hinzu. „Stress was soll das sein?“ fragt Lisa. „Genau darüber habt ihr gerade gesprochen. Ein empfundener Spannungszustand, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Das Gefühl der Überforderung, Essstörungen, Kopfschmerzen, Schlafprobleme sind Folgen von Stress, aber darüber kann euch Calotta mehr erzählen. „Aber was kann man denn dagegen tun, das hört sich ja grausig an“, flüstert Lisa mit zarter Stimme. „Da weiß Calotta sicher Rat. Es gibt wie ich vorher gesagt habe verschiedene Methoden diesen Spannungszustand in den Griff zu bekommen. Ich bin zum Beispiel Freitags in der Schutzengel-Yoga- Gruppe. Seit ich dort trainiere, fühle ich mich viel besser und ruhiger. Aber jetzt muß ich los. Bei den Renntieren gab es heute Nacht Nachwuchs. Ich will die Eltern und das Kleine besuchen. Ciao. „Komm Nico wir schauen mal bei Calotta vorbei, vielleicht hat sie Zeit für uns.“ „Ich weiß nicht,“ murmelt Nico. „Auf komm, du Faulpelz. Wir können uns ja mal anhören was sie uns rät. Schließlich ist bald Weihnachten und da möchten wir doch fröhlich mitfeiern“ meint Lisa mit einem kleinen blitzen in den Augen. Seit letzter Woche besuchen beide die Engelgruppe Autogenes Training und fühlen sich von Tag zu Tag besser. Ein Dankeschön an Rosa und natürlich Calotta. Weihnachten kann kommen. ⭐⭐ WeihnachtszeitGeschrieben von Sabine Stern in
2025
In der Weihnachtszeit gehe ich durch die Straßen, die sich in ein sanft leuchtendes Band aus Wärme verwandeln. Die Häuser strahlen in festlichen Farben, Lichterketten funkeln an Fenstern und Balkonen, und überall liegt ein Hauch von Vorfreude in der Luft. Abends wirkt die Stadt wie ein stilles, hell erleuchtetes Dorf, das mich mit jedem Schritt ein wenig mehr zum Lächeln bringt. Zwischen den Dekorationen steigt mir der Duft von Tannengrün und Gewürzen in die Nase, und für einen Moment fühlt sich die Welt ruhiger, freundlicher, näher zusammenrückend an. Nur eines fehlt: Schnee. Ich schaue in den klaren, dunklen Himmel, als würde er den passenden Moment suchen. Doch die Lichter um mich herum geben nicht auf; sie funkeln weiter, als könnten sie den Winter selbst herbeirufen. Und manchmal, ganz plötzlich, beginnt dann eine erste Flocke zu tanzen – als hätte der Abend all seinen Glanz gesammelt, um mir den fehlenden Zauber endlich zu schenken. Kleine PauseGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Ich stehe am Fenster und stelle fest:“ Heute regnet es nur einmal.“ Grau in Grau. Wer braucht diesen hartnäckigen Regen? Ich bestimmt nicht.Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ins träumen. Ein Vogel sollte ich sein, dann könnte ich hinfliegen wohin ich wöllte, denke ich so vor mich hin.Stimmenwirrwarr. Es sind verschiedene Sprachen, Weiblein und Männlein, die ich da höre. Noch fühle ich mich wie im Nebel, aber langsam wird alles deutlicher.Das Vaporetto auf dem ich mich befinde, ist brechend voll. Zum Glück ergattere ich an der nächsten Haltestelle einen Sitzplatz im Freien. Ich bin in Venedig.Sonnenstrahlen spüre ich wie eine Liebkosung auf der Wange. Der Geschmack von Salz macht sich in meinem Mund breit und der Wind streichelt mein Haar.Mit der Linie 2 fahre ich nach San Marco. Die Nr. 2 fährt schneller und mit weniger Stopps durch den Canal Grande und legt an den Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, Zattere, S. Giorgio, S. Marco und Lido an. Die Insel Guidecca sehe ich auf der rechten Seite und auf der linken Seite die Haltestelle Zattere. Da möchte ich aussteigen.Auf dieser Seite von Venedig trifft man weniger Touristen. Hier ist es wunderschön.Ich höre das schlagen der Wellen gegen die Holzpfähle und das kreischen der Möwen. Irgendwo trällert ein Tenor „Nessun dorma“ aus dem Radio.Ich brauche nur ein paar Minuten zu der Kirche Angelo Raffaele.Eine kleine Bar mit ein paar Tischen im Freien ladet zum Verweilen ein. An der Theke bestelle ich mir einen Cappuccino, einen Gingerino vino und ein Tramezzino mit Thunfisch und Ei. Zwei ältere Herr prosten mir mit einem Ombra zu. Ich schenke ihnen mein bezaubendstes Lächeln. Schwupp die wupp steht auch ein Gläschen Roter vor mir. “Salute!”Draussen sitzt niemand an den kleinen Tischen und ich habe freie Auswahl. Ich genieße die Sonne und schaue zwei Frauen zu, die sich eifrig unterhalten. Kinder spielen an einem Brunnen mit dem Wasser und ein kleiner Hund jagt eine Taube.Hier lässt es sich aushalten.Irische Volksmusik von „Flogging Molly“ holt mich wieder unsanft zurück. Mein Handy klingelt.Es regnet immer noch hier, aber diese kleine Pause tat richtig gut ⭐⭐ Tätowiert mit 65 – meine späte Liebe zur KörperkunstGeschrieben von Sabine Stern in
2025 Viele Menschen verbinden Tattoos mit Jugend, Rebellion oder dem Wunsch, sich von der Masse abzuheben. Bei mir war es anders: Ich habe mein allererstes Tattoo mit 65 Jahren stechen lassen – und es war eine der schönsten Entscheidungen meines Lebens. Ein verspäteter Traum Schon als junge Frau hätte ich mir gerne ein Tattoo gewünscht. Doch in meiner Generation war das schlicht undenkbar. Tätowierungen galten als verpönt, besonders im Berufsleben. In meiner Karriere im Sales hatte ich viel Kontakt mit gehobener Kundschaft – ein Tattoo wäre damals ein „No-Go“ gewesen. Also blieb mein Wunsch jahrzehntelang nur ein Traum. Der Anfang einer Reise Mit 65 war es endlich so weit: Ein kleines Tattoo am Fußknöchel. Dezent, aber für mich voller Bedeutung – und vor allem ein Zeichen, dass ich mir selbst diesen Wunsch erfüllen durfte. Das Glücksgefühl war überwältigend. Es blieb natürlich nicht bei diesem einen Motiv. Bald folgte ein eleganter Armreif am rechten Arm, über dem ich mir die Inkasonne – die „Quelle des Lebens“ – stechen ließ. Ergänzt wurde sie durch ein passendes Armband. Ein Schmuckstück für die Ewigkeit. Symbolik unter der Haut Kurz nach meinem Geburtstag war der linke Arm an der Reihe. Ein Lotus, Symbol für Spiritualität und Frieden, ziert seitdem meinen Unterarm, eingefasst in eine feine Kette. Wenige Monate später kam ein großer Lotus auf dem Oberarm dazu – Sinnbild für Ruhe und Harmonie. Jedes Tattoo trägt seine eigene Botschaft, und doch fügen sie sich zu einer Einheit zusammen. Sie erzählen meine Geschichte, meine Werte und das, was mir im Leben wichtig ist. Nie zu spät Heute freue ich mich jeden Tag über meine Tattoos. Sie machen mich stolz, geben mir Kraft und sind Ausdruck meiner Persönlichkeit. Und das Beste daran: Mein Körper bietet noch jede Menge Platz für weitere Kunstwerke. Denn es ist nie zu spät, einen Traum zu verwirklichen – manchmal wird er im Alter sogar noch schöner. ⭐⭐
RudiGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Ich bin ein kleiner Laternenkürbis und heiße Rudi. Wir Kürbisse sind die größten Früchte im Pflanzenbereich. Von meinen Freunden unterscheide ich mich in der Form, Farbe, Größe, Außenhaut und dem Fruchtfleisch. Wir wachsen rankend und auch kletternd über den Boden im Sommer. Vor ein paar Tagen kam der Herbst mit großen Schritten und zauberte wunderschöne, warme Farben in die Natur. Er erzählte uns Kürbissen, dass es an der Zeit wäre erwachsen zu werden und dass wir geerntet werden könnten. Bloß was ernten ist, sagte er uns nicht. In den Morgenstunden ist es nun auch schon recht frisch, aber über den Tag werden wir von wärmende Sonnenstrahlen liebkost. Am Abend sind wir dann ganz müde vor lauter Wachsen. Erwachsen zu werden strengt nämlich ganz schön an. Auch uns Kürbisse. Viele Menschen kamen heute schon sehr früh und haben uns gepflückt und in ein großes Ding aus Blech mit vier Rädern verladen. Aus ihm kam grauer Rauch, der furchtbar stank. Ein riesengroßer Mensch meinte: "Die Ernte sei gut ausgefallen." Das war also ernten. "Und nun?", fragte ich mich. "Was passiert mit uns als nächstes?" Die Menschen legten uns auf eine mit Stroh geschmückte Pyramide. Jeder hatte ein schönes Plätzchen bekommen und wir fühlten uns alle sehr wohl. Doch bei jedem Geräusch zuckten wir zusammen. Sobald sich jemand der Pyramide näherte, zeigten wir uns von unserer besten Seite. Man weiß ja nie. Ich spüre warme Finger auf meiner Haut und werde dann auch schon sanft in einen Korb gelegt. Kürbine, eine cremefarbene Butternut-Dame gesellt sich zu mir. Marie, ein ganz deiner, orangener Hokkaido- Kürbis wird auch zu uns in den Korb gelegt. Vittorio ein charmanter Festval-Kürbis und Rosetta, eine quirlige Zierkürbis-Dame, sowie Alfredo und dessen neue französische Freundin Chantal Riesenkürbis vervollständigen die Runde. "Halt, ich möchte auch noch mit," sagt eine sonore Stimme aus nächster Nähe. Es ist Balduin der Moschus Kürbis. "So ihr Hubschen, jetzt fahren wir nach Hause, hören wie eine angenehme, fröhliche Stimme sagen. "Wer so eine tolle Stimme hat, kann nicht's Böses mit uns in Sinn haben." Zustimmend wackeln wir alle. "Aber, aber - irgendwie habe ich Angst", meint Kürbine. Ich habe soviel Schreckliches gehört. Da hat manwelchen von uns Kürbissen die Haut abgezogen und sie dann eingehobelt und auf offenem Feuer gegart. "Terrible, das ist ja furchtbar" jammert Chantal und zittert. Auf einmal geht ein Ruckeln durch den Korb und er wird mit uns hochgehoben. Wir werden ziemlich durchgeschüttelt. Alle knirschen und quietschen vor Angst. Plötzlich ist es ganz ruhig und still. Auch wir Kürbisse geben keine Mucks von uns. Ich spüre wieder die warmen Finger. Ich, Rudi, komme zuerst dran. Mutig strecke ich mich durch und erwarte mein Schicksal. "Freunde, ich kann richtig sehen!" Ich habe Augen und mit denen kann ich sehen. Die Welt um mich herum ist so schön und so bunt. Nicht's Schreckliches passiert mit uns, im Gegenteil. Wir werden zur Schau in den Garten gestellt und bekommen ein Gesicht. Nur das Malen kitzelt ganz doll und ich muss lachen. "Gell, ich bin jetzt ein richtig hübscher Laternenkürbis?" Auf der Suche nach 25°Geschrieben von Sabine Stern in
2025
Der August begann wie ein verspäteter April. Die Tage waren kühl, der Wind roch nach nassem Holz, und auf den Wiesen glitzerten Regentropfen statt Morgentau. Der Regen begann am Morgen, leise, gleichmäßig, wie ein Zeichen dafür, dass man eigentlich liegen bleiben sollte. Doch an diesem Tag saßen zwei Menschen am Frühstückstisch, schweigend, mit Kaffee und dem vagen Wunsch nach Sonne. Die Tage zuvor waren ein einziges Grau gewesen – nass, kühl. „Lass uns einfach losfahren“, sagte schließlich einer. Der andere nickte nur. Kein Plan, kein großes Ziel. Nur die Idee: irgendwo hin, wo es wärmer ist. Wo die Jacken in der Tasche bleiben dürfen und man am Abend draußen sitzt um endlich durchzuatmen. Sie fuhren Richtung Süden. Erst über die Autobahn, dann die Bundesstrasse entlang. Es zogen kleine Orte vorbei, Wiesen und Wälder. Das Radio spielte alte Lieder. Die Fenster blieben zu – zu kühl. Noch. Aber es fühlte sich besser an. Die Welt wurde grüner. Die Gespräche leichter. Sie lachten über die Idee, dem Sommer hinterherzufahren wie zwei Wettertouristen mit Hoffnung im Handschuhfach. Am frühen Nachmittag, kurz hinter einer schmalen Kurve im Schwarzwald, änderte sich die Luft. Es war fast nicht zu merken – kein starker Umschwung, eher ein sanfter Wechsel . Der Himmel wurde heller, das Grün satter. Und dann: das Schild. Grafenhausen. Und darunter, fast trotzig: 25 °C. Ein Blick. Ein Grinsen. Ein kurzes Aufatmen. Da ist er. Der Sommer. Dort wartet unsere Ferienwohnung mit weitem Blick und weitem Gefühl. Manchmal wartet der Sommer nicht irgendwo in der Ferne – sondern einfach da, wo man endlich innehält. ⭐⭐ Schlühüwana ParkGeschrieben von Sabine Stern in
2025 Der kleine, tiefblaue See liegt wie ein kleiner, funkelnder Schatz unterhalb der großen, dunkelgrünen Schwarzwaldtannen. Bild und Text: ⭐⭐
Clara SchwarzGeschrieben von Sabine Stern in
2025
In den dampfverhangenen Straßen von Schwarzdampfstadt lebte eine junge Ingenieurin namens Clara Schwarz. Clara war bekannt für ihre außergewöhnlichen Erfindungen und ihre Vorliebe für alles, was mit Zahnrädern und Dampfmaschinen zu tun hatte. Eines Tages entdeckte sie in den Tiefen ihrer Werkstatt ein altes, verstaubtes Buch mit dem Titel “Das Geheimnis des schwarzen Dampfes”. Neugierig begann Clara, das Buch zu studieren, und fand heraus, dass es eine Anleitung zur Herstellung eines besonderen Dampfes enthielt, der nicht nur Maschinen antreiben, sondern auch die Zeit beeinflussen konnte. Der Schlüssel zu diesem Dampf war ein seltenes schwarzes Erz, das tief unter der Stadt verborgen lag. Mit ihrem treuen mechanischen Begleiter, einem kleinen Dampfroboter namens Schwarzbot, machte sich Clara auf die Suche nach dem Erz. Nach vielen Abenteuern und Herausforderungen fand sie schließlich das Erz und kehrte in ihre Werkstatt zurück. Dort gelang es ihr, den schwarzen Dampf zu erzeugen. Als sie die Maschine aktivierte, um den Dampf zu nutzen, wurde sie in eine andere Zeit katapultiert – eine Zeit, in der Schwarzdampfstadt noch jung und voller Möglichkeiten war. Clara erkannte, dass sie die Chance hatte, die Zukunft der Stadt zu beeinflussen und sie zu einem besseren Ort zu machen. Mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten begann Clara, die Stadt zu verändern. Sie baute neue Maschinen, die das Leben der Menschen verbesserten, und sorgte dafür, dass Schwarzdampfstadt zu einem Zentrum für Innovation und Fortschritt wurde. Eines Tages, während sie an einer neuen Erfindung arbeitete, hörte Clara ein lautes Brummen am Himmel. Sie trat nach draußen und sah ein majestätisches Luftschiff, das über der Stadt schwebte. Das Luftschiff, genannt “Schwarze Wolke”, war das größte und beeindruckendste, das sie je gesehen hatte. Es wurde von einem berühmten Erfinder namens Kapitän Schwarzbart gesteuert, der von Claras Erfindungen gehört hatte und neugierig auf ihre Arbeit war. Kapitän Schwarzbart lud Clara ein, an Bord der “Schwarzen Wolke” zu kommen und mit ihm die Welt zu bereisen, um neue Technologien und Ideen zu entdecken. Clara nahm die Einladung begeistert an und gemeinsam reisten sie von Stadt zu Stadt, tauschten Wissen aus und inspirierten andere Ingenieure und Erfinder. Dank ihrer Reisen und der Zusammenarbeit mit Kapitän Schwarzbart wurde Clara Schwarz zur Legende, die nicht nur Schwarzdampfstadt, sondern die ganze Welt mit ihren Erfindungen und ihrem schwarzen Dampf in eine glänzende Zukunft führte. MuttertagGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Meine Mutter ist vor vielen Jahren verstorben. Manche Erinnerungen sind kaum mehr da und manche Erinnerungen zaubern mir heute ein Lächeln ins Gesicht. Tradition wurde bei ihr Groß geschrieben. Feste wie Geburtstage, Weihnachten, Silvester waren immer liebevoll von ihr gestaltet. Es fing bei der Tischdekoration und dem besonderen Essen an. Es war immer eine großartige Sache. Meine Schwester und ich halfen ihr bei den Vorbereitungen. Freunde und Verwandte kamen zu Besuch und es wurde viel gelacht, aber es gab auch sehr besinnliche Momente wie an Weihnachten. Musik wurde immer gespielt und natürlich dazu getanzt. Wir hatten den Platz dazu. Ich erinnere mich noch an zwei US Soldaten, die bei uns bei solchen Festivitäten eingeladen wurden, um ein wenig Familie fernab von Zuhause zu spüren. Heute finde ich diese Erinnerungen schön. Nicht aber den Kommerz der sich im Laufe der Jahre entwickelt hat. Diesen Morgen bekam ich zwei Nachrichten mit vielen Herzchen von meinen Kindern. Ich hoffe, dass meine Beiden immer wieder mal an die schönen Momente mit ihrer Mutter denken und freue mich wenn sie mich besuchen und Das nicht nur am Muttertag.
Mum, Sven und Maike.
Shirley und Lilli entdecken HeilbronnGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Eines schönen Morgens in Heilbronn beschlossen Shirley, die schwarz-weiße, schlanke Lhasa Apso Hündin, und Lilli, die silbergraue Yorkshire Dame, auf Entdeckungstour zu gehen. Ihr erster Halt war die beeindruckende Kilianskirche. Shirley war fasziniert von den hohen Türmen, während Lilli sich für die kunstvollen Fenster interessierte. Anschließend schlenderten sie zum Käthchenhaus, wo sie sich in die Geschichten von Käthchen vertieften. Die magische Atmosphäre des Hauses ließ sie in vergangene Zeiten eintauchen. Ihr nächster Halt war der Bildungscampus. Shirley war beeindruckt von der modernen Architektur und den vielen Studenten, die emsig lernten. Lilli genoss es, von den freundlichen Studierenden gestreichelt zu werden. Das Highlight ihres Ausflugsfanden sie bei der Experimenta, dem größten Science Center Deutschlands. Die interaktiven Ausstellungen und Experimente begeisterten die beiden Hunde, und sie lernten viel Neues über Wissenschaft und Technik. Dann folgten sie dem Neckar entlang und erreichten den Wertwiesenpark. Die weiten Grünflächen und die bunten Blumen boten ihnen eine willkommene Pause. Shirley jagte begeistert einem Schmetterling hinterher, während Lilli das Wasser des Neckars bestaunte. Erschöpft, aber glücklich, kehrten Shirley und Lilli nach Hause zurück. Heilbronn hatte ihnen erneut gezeigt, wie viel Geschichte, Natur und Wissenschaft die Stadt zu bieten hat. Und das war noch lange nicht Alles. 🐾⭐ OsternGeschrieben von Sabine Stern in
2025 Auch dieses Jahr kann man beim Frühlingserwachen im Blühenden Barock in Ludwigsburg viele Frühblüher, die bezaubernde Kirschblüte und noch vieles mehr bestaunen. Als alte Ludwigsburgerin spaziere ich gerne durch die Ostereier Allee und entdecke verschiedene Osterbräuche. Das inspirierte mich ein wenig über Osterbräuche zu forschen. Ostern ist ein Fest voller vielfältiger Bräuche und Traditionen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben. Hier sind einige der bekanntesten und beliebtesten Osterbräuche:
Das Bemalen von Ostereiern ist eine der bekanntesten Traditionen. Die bunten Eier werden dann versteckt und von Kindern gesucht. Das Ei gilt als Symbol für neues Leben und Fruchtbarkeit. In der christlichen Tradition steht es auch für die Auferstehung Jesu. Schon in antiken Kulturen wurden Eier gefärbt und bemalt. Im Mittelalter wurden sie oft als Geschenk oder Zahlungsmittel verwendet. Der Osterhase ist eine relativ junge Figur, die sich erst im 17. Jahrhundert etablierte. Er gilt als derjenige, der die Ostereier bringt und versteckt. Die genaue Herkunft des Osterhasen ist nicht eindeutig geklärt. Möglicherweise geht er auf heidnische Fruchtbarkeitssymbole zurück. Das Osterfeuer hat seinen Ursprung in vorchristlichen Frühlingsbräuchen. Es symbolisiert das Ende des Winters und die Begrüßung des Frühlings. In der christlichen Tradition steht das Osterfeuer auch für die Auferstehung Jesu, der als "Licht der Welt" bezeichnet wird. Das Osterlamm ist ein traditionelles Ostergericht, das in vielen Ländern gegessen wird. Es symbolisiert Jesus Christus, der in der Bibel als "Lamm Gottes" bezeichnet wird. Weitere Bräuche: Am Sonntag vor Ostern wird der Einzug Jesu in Jerusalem mit Palmzweigen gefeiert. Die Osterkerze ist ein wichtiges Symbol für die Auferstehung Jesu und wird in der Osternacht entzündet. In den christlichen Kirchen finden an Ostern besondere Gottesdienste statt, in denen die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Besonders in fränkischen und schwäbischen Regionen werden Osterbrunnen mit bunten Ostereiern geschmückt. Diese Bräuche variieren je nach Region und kulturellem Hintergrund. Sie alle tragen jedoch dazu bei, Ostern zu einem besonderen und freudigen Fest zu machen. Ander Länder - andere Bräuche USA: Easter Egg Roll Das berühmte Ostereierrollen auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington D.C. Kinder rollen bunte Eier mit Löffeln über den Rasen. In vielen Städten finden Osterparaden statt, bei denen Menschen in festlichen Kostümen durch die Straßen ziehen. Schweden: Osterhexen (Påskkärringar): Kinder verkleiden sich als Osterhexen und gehen von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu sammeln, ähnlich wie an Halloween.Im Gegenzug verschenken sie selbstgemalte Bilder und selbstgebastelte Ostergrüße. Diese Tradition hat ihren Ursprung in alten Volksglauben. In Schweden bringt der Hahn die Eier zu Ostern. Frankreich: In einigen Regionen fliegen die Kirchenglocken angeblich nach Rom und bringen auf dem Rückweg Ostereier mit. Während die Glocken „weg“ sind, läuten sie nicht. In einigen Städten werden riesige Omletts zubereitet und gemeinsam gegessen. Italien: Eine spektakuläre Feuerwerkszeremonie am Ostersonntag in Florenz. Ein mit Feuerwerkskörpern beladener Karren wird durch die Stadt gezogen und explodiert vor dem Dom. In Italien werden Ostereier nicht versteckt, sondern gekauft und verschenkt. Die Eier sind groß, bunt und opulent verziert. Sie enthalten oft eine kleine Überraschung, meist Spielzeug für Kinder. Die Taube als Friedenssymbol Ostermessen und Gottesdienste, Prozessionen Italienische Ostermärkte und Stadtfeste, Musik und Tanz Das Meer, denn Ostern läutet die Strandsaison ein. Polen: Śmigus-Dyngus Am Ostermontag bespritzen sich Menschen gegenseitig mit Wasser. Dieser Brauch symbolisiert die Reinigung und Erneuerung. Am Karsamstag werden Körbe mit Speisen, die zu Ostern gegessen werden, in der Kirche gesegnet Griechenland: Auf der Insel Korfu werden am Karsamstag große Tontöpfe von den Balkonen geworfen. Dieser Brauch soll den Frühling willkommen heißen und böse Geister vertreiben. Auf der Griechischen Insel Chios, beschießen sich zwei Kirchengemeinden in der Osternacht mit tausenden selbstgebauten Raketen. Irland: Nach der Fastenzeit, in der viel Fisch gegessen wurde, wird symbolisch ein Hering begraben. Bulgarien: Es werden hartgekochte Eier aneinandergeschlagen, und wer das letzte unbeschädigte Ei hat, soll Glück haben. Philippinen: Kinder werden an Ostern am Kopf hochgehoben, damit sie größer werden.
Diese Vielfalt an Osterbräuchen zeigt, wie unterschiedlich das Fest weltweit gefeiert wird, und spiegelt die kulturelle Vielfalt und die reiche Geschichte der Menschheit wider. Der KavalierGeschrieben von Sabine Stern in
2025
In der engen Gasse war es dunkel. Im Schatten des schmalen Palazzi mit den gotischen Fenstern steht regungslos eine vermummte Gestalt. War es Mann? War es Frau? War es Edelmann oder Bauer? Von den Schultern fällt ein schwarzer Tabarro bis auf den Boden. Auf dem Kopf trägt die Gestalt einen schwarzen, mit Marabufedern verzierten Tricorno. Darunter ist eine spitzenbesetzte Seidenkaputze, die eine weißgrundige Maske, eine Bauta, hält. Aus den schmalen Augenschlitzen der Maske blitzt das weiß der Sclera. Auch das Azurblau der Augen kann man erkennen. An dem Ringfinger steckt ein wunderschöner filigraner Ring mit einem blutroten, großen, in Krallen gefassten Stein mit einem Wappen. So ein wunderschön gearbeites Stück kann nur einem edlen Herrn gehören. Er dreht sich schnell und gewandt um und geht zu dem Kanal. Eine rote langstielige Rose befindet sich in der Hand. Seine Statur ist groß und kräftig. Der Mantel öffnet sich ein wenig, eine cremefarbene Spitzenmanschette schaut unter dem rotbestickte Ärmel des Justaucorps hevor. Gerade biegt eine Gondel in den Kanal. Die schwarze, überdachte Gondel nähert sich und legt an. Der Kavalier steigt ein. Eine zierliche Hand mit seidenen Handschuhen öffnet den Vorhang des Sitzplatzes und greift nach der Rose. Der Kavalier küsst die Hand und beide entschwinden hinter dem roten Samtvorhang. Die Gondel gleitet davon und verschwindet hinter der Biegung des Kanals in Richtung Giudecca. Die Magie der NarrenzeitGeschrieben von Sabine Stern in
2025 Ob Karneval, Fasching, Fastnacht oder Carnevale – ist für mich eine Zeit voller Zauber. Hier, wo Tradition und sprühende Kreativität aufeinandertreffen, verwandelt sich die Welt in ein buntes Spektakel der Freude. Und überall locken farbenprächtige Umzüge auf die Straßen. Mit einem Lächeln ziehen die Tanzmariechen vorbei, unbeeindruckt von Wind und Wetter. Thematisch aufwendig gestaltete Festwagen ziehen die Blicke auf sich, während die vielfältigen Kapellen der Zünfte in ihren traditionellen Gewändern mit ihren Instrumenten pure Lebensfreude verbreiten. Und wenn die fantasievoll kostümierten Guggenmusiker mit ihren mitreißenden Rhythmen durch die Menge tanzen, hält niemand mehr still. Ein besonderes Highlight sind die unzähligen Hästräger mit ihren kunstvoll geschnitzten Holzlarven und dem traditionsreichen Häs. Das Häs, das Narrenkostüm der schwäbisch-alemannischen Fasnet, ist mehr als nur eine Verkleidung. Es ist ein Stück Familiengeschichte, das oft über Generationen hinweg weitergegeben wird. Jede Narrenzunft hütet nur eine Handvoll Narrenfiguren, deren Häs von einer festen Gruppe innerhalb der Zunft getragen wird. Ob Hexen, Teufel, Geister, Wilde Männer, Tiere oder thematische Gruppen – sie alle treiben ihren Schabernack mit den Zuschauern und verteilen Süßigkeiten. Besonders faszinierend sind die Hästräger mit ihren Glocken, wie die Pflumeschlucker, deren Glockenriemen über der Schulter einen charakteristischen Klang erzeugen, der die Winterdämonen vertreiben soll.
Ein Paradebeispiel für die Vielfalt der Narrenkostüme ist der Villinger Narro mit seinem handbemalten Häs aus grobem Leinenstoff. Der Fuchsschwanz an der Kappe, der kunstvoll gefaltete Kragen und die bis zu 24 kg schweren Rollen, die beim Narrosprung erklingen, machen ihn zu einer unverwechselbaren Figur. Begleitet wird er von der Altvillingerin in ihrer traditionellen Tracht aus der vorderösterreichischen Zeit, die stets ihr „Schnupfdösle“ mit süßen Leckereien dabeihat.
Es ist jedes Jahr aufs Neue ein Fest für die Sinne, egal wo man diese wunderschönen Kostüme sieht und wo man die ausgelassene Stimmung erleben darf.
Masken in GrünGeschrieben von Sabine Stern in
2025
In den verwinkelten Gassen Venedigs, wo die Kanäle glitzerten und die Häuser aus rotem Backstein aufragten, herrschte eine ganz besondere Atmosphäre. Es war die Zeit des Carnevale, eine magische Zeit, in der die Stadt in ein Meer von Farben und Masken tauchte. Unter den vielen Kostümen, die durch die Straßen schwebten, gab es zwei, die besonders auffielen. Sie waren beide in einem tiefen, satten Grün gehalten, das an die üppigen Wälder und die smaragdgrünen Kanäle erinnerte. Die Frau trug ein elegantes Kleid aus Samt und Seide, verziert mit einem Netz mit Muscheln und einer Maske, die ihre Augen verhüllte. Der Mann war elegant gekleidet, ebenfalls aus Samt und Seide, mit einer Maske, die sein Gesicht vor neugierigen Blicken schützte. Sie trafen auf der Rialtobrücke aufeinander. Die beiden schlenderten durch die Gassen, verloren in ihrer eigenen Welt. Sie waren nicht an den Blicken der anderen interessiert, sondern nur an sich selbst und an dem Moment, den sie teilten. Sie waren wie zwei Seelenverwandte, die sich inmitten des Trubels gefunden hatten. Plötzlich ertönte Musik, und die beiden blieben stehen. Ein Straßenmusiker spielte eine melancholische Melodie, die sie in ihren Bann zog. Sie schlossen die Augen und ließen sich von der Musik treiben und tanzten. Als die Musik verstummte, öffneten sie die Augen und sahen sich an. In ihren Blicken lag eine tiefe Verbundenheit, die sie nicht erklären konnten. Sie wussten nur, dass sie sich gefunden hatten, inmitten des Chaos des Carnevale. Sie verabschiedeten sich mit einem sanften Kuss und verschwanden in der Menge, um nie wieder gesehen zu werden. Aber ihr Erlebnis blieb zurück, ein leuchtendes Licht in der Dunkelheit des Carnevale.
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