Geschrieben von Sabine Stern in
Rokoko
Sunday, 14. June 2026
Ich lebe im 18. Jahrhundert, in der prachtvollen Epoche des Rokoko. Als Frau aus einer wohlhabenden Familie lege ich großen Wert auf mein Äußeres, denn ein gepflegtes Erscheinungsbild ist für meinen Ruf sehr wichtig. Heute trage ich ein Kleid aus schwarzem Brokat mit Rosenstickerei. Die Ärmel sind mit feiner elfenbeinfarbener Spitze verziert. Mein Haar ist hochgesteckt, gepudert und mit einem kleinen Hütchen mit einer Feder geschmückt.
Mein Alltag besteht aus gesellschaftlichen Verpflichtungen. Häufig besuche ich Bälle, Konzerte oder Empfänge in prächtigen Schlössern. Dort wird getanzt, musiziert und über Kunst, Literatur und die neuesten Ereignisse gesprochen. Es ist wichtig, höflich, gebildet und elegant aufzutreten.
Die Räume, in denen wir feiern, sind wunderschön gestaltet. Die Wände sind mit vergoldeten Verzierungen, Spiegeln und kunstvollen Stuckarbeiten geschmückt. Helle Farben wie Himmelblau, Flieder, Mintgrün und Champagner verleihen den Sälen eine freundliche und elegante Atmosphäre. Überall finden sich Blumenmuster und geschwungene Ornamente, die typisch für das Rokoko sind.
Trotz all dieses Luxus ist mein Leben nicht völlig frei. Viele Entscheidungen werden von meinem Vater oder meinem zukünftigen Ehemann getroffen. Frauen besitzen nur wenige Rechte und haben kaum Einfluss auf die Politik. Von uns wird erwartet, dass wir gute Ehefrauen und Mütter werden und die gesellschaftlichen Regeln einhalten.
In meiner freien Zeit spiele ich Cembalo, lese Bücher oder beschäftige mich mit feinen Handarbeiten. Kunst und Musik bereiten mir große Freude. Obwohl die gesellschaftlichen Erwartungen oft streng sind, bewundere ich die Schönheit und Eleganz meiner Zeit. Das Rokoko ist eine Epoche voller Lebensfreude, Kunst und prachtvoller Mode, aber nur für Gutsituierte.

Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Thursday, 11. June 2026
Lass dich verzaubern, glaube an Wunder, verliebe dich, hab große Träume,
sei frei, tanze jeden Tag aus der Reihe und mache jedenTag unvergesslich.

Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Friday, 5. June 2026
Der Weg beginnt leise, fast unbemerkt, am Ufer eines stillen Sees. Das Wasser liegt glatt da wie ein Spiegel, nur hin und wieder durchzogen von sanften Kreisen, als würde etwas Unsichtbares die Oberfläche berühren.
Mit jedem Schritt wird die Welt ruhiger. Die Geräusche des Alltags verschwinden, ersetzt durch das leise Rascheln der Blätter und das entfernte Rufen eines Vogels. Der Pfad führt am Wasser entlang, mal nah am Ufer, mal durch kleine, schattige Abschnitte zwischen alten Bäumen.
Das Licht verändert sich. Es scheint weicher zu werden, wärmer, als würde die Zeit langsamer fließen. Im Wasser spiegeln sich nicht nur Himmel und Wolken, sondern auch Gedanken, Erinnerungen, vielleicht sogar Träume.
Manchmal wirkt es, als würde der See antworten. Ein leiser Windhauch, eine kaum sichtbare Bewegung – als hätte der Ort eine eigene Sprache.
Je weiter der Spaziergang führt, desto unwichtiger wird das Ziel. Es geht nicht darum, irgendwo anzukommen. Es geht darum, diesen Moment zu spüren: die Stille, die Weite, das Gefühl, ganz bei sich zu sein.
Und wenn man schließlich stehen bleibt und über das Wasser blickt, scheint es für einen Augenblick, als würde alles zusammenpassen – als hätte der See genau darauf gewartet.

Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sunday, 31. May 2026

Heute führte uns in der Sitztanzgruppe eine musikalische Reise nach Österreich.
Als ich nach Österreich gereist bin, war ich sofort beeindruckt, wie vielfältig das Land auf so kleinem Raum ist. Zwischen Bergen, Seen und historischen Städten gibt es unglaublich viel zu entdecken. Berge hautnah erleben.

In Innsbruck hatte ich das Gefühl, mitten in den Alpen zu stehen. Besonders schön war die Fahrt mit der Nordkettenbahn – der Ausblick auf die Berge ist einfach unvergesslich. Am Achensee konnte ich entspannen und spazieren gehen. Tirol ist perfekt, wenn man gerne wandert oder im Winter Ski fährt.
Die Stadt Salzburg hat mich mit ihrer Altstadt und der Festung Hohensalzburg begeistert. Von oben hat man einen wunderschönen Blick über die Dächer der Stadt. Ein Ausflug nach Hallstatt war für mich ein echtes Highlight – der kleine Ort am See sieht aus wie aus einem Märchen.
In Wien spürt man die Geschichte an jeder Ecke. Besonders beeindruckt hat mich das Schloss Schönbrunn mit seinem riesigen Park. Auch der Stephansdom mitten in der Innenstadt ist sehenswert. Am schönsten fand ich es, einfach in einem Café zu sitzen und die typische Wiener Kaffeehauskultur zu genießen.
In Graz bin ich auf den Schlossberg gegangen und habe die Aussicht über die Stadt genossen. Die Südsteiermark mit ihren Weinbergen wirkt sehr ruhig und idyllisch – perfekt, um regionale Spezialitäten zu probieren.
Klagenfurt - Die Stadt verbindet mediterranes Flair mit Alpenkulisse: Cafés in der hübschen Altstadt, Radwege entlang des Sees und im Hintergrund die Karawanken Wörthersee konnte ich schwimmen und die Sonne genießen. Die Fahrt über die Großglockner Hochalpenstraße war beeindruckend – die Berglandschaft rund um den Großglockner ist atemberaubendMein persönliches Fazit.

Österreich hat mich überrascht, weil man hier Kultur, Geschichte und Natur perfekt verbinden kann. Besonders schön fand ich die Mischung aus lebendigen Städten und ruhigen Berg- oder Seenlandschaften. Für mich ist Österreich ein ideales Reiseziel – egal ob für einen kurzen Städtetrip oder einen längeren Aktivurlaub.
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Thursday, 14. May 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sunday, 10. May 2026

Heute führte uns in der Sitztanzgruppe eine musikalische Reise nach Griechenland.
Zum Schluss entspannten wir bei Musik von Seikilos das Epitaph. Sie ist die weltweit älteste, vollständig erhaltene musikalische Komposition, einschließlich Notenschrift und Liedtext. Dazu machen wir Progressive Muskelentspannung.
Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.

Die Sonne ging langsam über der Ägäis auf, als ich in Athen ankam.

Hoch oben thronte die Akropolis über der Stadt, und zwischen den antiken Säulen spürte ich den Atem der Geschichte. In den kleinen Tavernen unterhalb der Hügel roch es nach frisch gegrilltem Souvlaki, Olivenöl und warmem Fladenbrot. Die Menschen lachten, diskutierten lebhaft – und am Abend erklang plötzlich Musik. Ein paar Einheimische nahmen mich an der Hand, und schon tanzten wir gemeinsam Syrtaki unter dem goldenen Licht der Straßenlaternen.

Meine Reise führte mich weiter nach Rhodos, wo die Altstadt wie ein Märchen aus Stein wirkte. Enge Gassen, Ritterburgen und der Blick auf das tiefblaue Meer – jeder Schritt erzählte von vergangenen Zeiten. Am Strand glitzerte das Wasser so klar, dass man die Fische zwischen den Füßen sehen konnte.

Auf Kreta spürte ich die wilde, ursprüngliche Seite Griechenlands. Gewaltige Schluchten, weiße Berge und einsame Buchten prägten die Landschaft. In einem kleinen Bergdorf wurde mir Dakos und frischer Ziegenkäse serviert – einfach, aber voller Geschmack. Die Gastfreundschaft der Menschen war so herzlich, dass ich mich sofort willkommen fühlte.

Ganz anders zeigte sich Mykonos: weiß getünchte Häuser, blaue Fensterläden und Windmühlen, die stolz über dem Meer standen. Tagsüber entspannten wir an traumhaften Stränden, abends verwandelte sich die Insel in ein Lichtermeer aus Musik und Lebensfreude.

Santorini ist eine wunderschöne Insel mit weißen Häusern und blauen Kuppeln hoch über dem Meer. Besonders beeindruckend sind die steilen Vulkanfelsen und der berühmte Sonnenuntergang in Oia. In den kleinen Tavernen genießt man frischen Fisch und lokalen Wein. Die Insel ist ruhig, romantisch und einfach traumhaft.

Zum Abschluss besuchte ich Samos, eine grüne Insel voller Weinberge und duftender Pinienwälder. Hier schien die Zeit langsamer zu vergehen. Ich saß am Hafen, blickte auf die untergehende Sonne und genoss ein Glas süßen Samos-Weins, während Fischerboote sanft im Wasser schaukelten.

Griechenland ist mehr als nur ein Reiseziel – es ist ein Gefühl. Es sind die warmen Strände, das köstliche Essen, der Klang des Syrtaki und die offenen Herzen der Menschen, die jede Stadt und jede Insel zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Sunday, 10. May 2026

Meine Mutter ist vor vielen Jahren verstorben. Manche Erinnerungen sind kaum mehr da und manche Erinnerungen zaubern mir heute ein Lächeln ins Gesicht.
Tradition wurde bei ihr Groß geschrieben. Feste wie Geburtstage, Weihnachten, Silvester waren immer liebevoll von ihr gestaltet.
Es fing bei der Tischdekoration und dem besonderen Essen an. Es war immer eine großartige Sache. Meine Schwester und ich halfen ihr bei den Vorbereitungen.
Freunde und Verwandte kamen zu Besuch und es wurde viel gelacht, aber es gab auch sehr besinnliche Momente wie an Weihnachten. Musik wurde immer gespielt und natürlich dazu getanzt. Wir hatten den Platz dazu.
Ich erinnere mich noch an zwei US Soldaten, die bei uns bei solchen Festivitäten eingeladen wurden, um ein wenig Familie fernab von Zuhause zu spüren.
Heute finde ich diese Erinnerungen schön. Nicht aber den Kommerz der sich im Laufe der Jahre entwickelt hat.
Diesen Morgen bekam ich zwei Nachrichten mit vielen Herzchen von meinen Kindern.
Ich hoffe, dass meine Beiden immer wieder mal an die schönen Momente mit ihrer Mutter denken und freue mich wenn sie mich besuchen und das nicht nur am Muttertag.
⭐⭐
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Tuesday, 5. May 2026

Alter ist ein Geschenk. Man hat die Freiheit nicht mehr um Applaus zu bitten.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Friday, 1. May 2026

An einem warmen Morgen im Monat Mai kroch ein kleiner Maikäfer namens Moritz aus der weichen Erde unter einer alten Kastanie. Wochenlang hatte er dort geschlummert, eingehüllt in Dunkelheit und Stille. Nun kitzelte ihn die Sonne zum ersten Mal an seinen glänzenden Flügeldecken.
Moritz blinzelte in die helle Welt. Alles war riesig. Die Grashalme ragten wie grüne Türme in den Himmel, und ein Gänseblümchen erschien ihm wie ein königlicher Thron. Vorsichtig entfaltete er seine zarten, durchsichtigen Flügel unter den braunen Deckflügeln und summte probeweise. Es klang noch etwas schief.
„Nur Mut“, raschelte die Kastanie über ihm. „Der Mai ist deine Zeit.“
Moritz nahm all seinen Käfermut zusammen, spreizte die Flügel – und hob ab. Zuerst taumelte er mehr, als dass er flog. Der warme Maiwind schob ihn sanft über eine Wiese voller Fliederduft und Apfelblüten. Überall summte und blühte es.
Er landete auf einem frischen Blatt und begann genüsslich zu knabbern. Neben ihm setzte eine Biene zur Landung an und musterte ihn neugierig.
„Neu hier?“ summte sie.
„Gerade erst geschlüpft“, antwortete Moritz stolz. „Und ich will den ganzen Mai erleben!“
Bis zum Abend flog er von Blüte zu Blüte, ruhte sich in der Sonne aus und staunte über den goldenen Himmel. Müde, aber glücklich kehrte er zu seiner Kastanie zurück.
„Heute war ich ein richtiger Himmelsstürmer“, murmelte er zufrieden – und schlief im milden Maiabend ein, bereit für neue Abenteuer am nächsten Tag.
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 29. April 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sunday, 12. April 2026

Heute führte uns in der Sitztanzgruppe eine musikalische Reise nach Italien.
Zum Schluss gab es eine Entspannungsreise am Strand und Meer von Rimini entlang.
Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.
Stell dir vor, du sitzt in einem alten, roten Alfa Romeo Spider. Das Verdeck ist offen, der Wind riecht nach Pinien und Freiheit, und vor dir liegt die „Italien- Stiefel-Tour“ deines Lebens.

Die Reise beginnt im Norden, wo die Dolomiten wie versteinerte Kathedralen in den Himmel ragen. Das bleiche Gestein glüht im Abendlicht rosa auf. Du gleitest die Serpentinen hinunter, bis die schroffen Felsen den sanften Wellen der Seen weichen.

Am Lago Maggiore weht ein eleganter Hauch der Belle Époque durch die Gärten und Promenaden, während der Gardasee mit seinem tiefblauen Wasser und den Olivenhainen bereits das Versprechen des Südens flüstert.

In der Lombardei pulsiert das moderne Herz.
Mailand glänzt mit Mode, Glas und Stahl, doch schon bald führt dich der Weg nach Venetien. Hier, zwischen den Kanälen Venedigs und den Weinbergen des Prosecco, fühlt sich die Luft schwer von Geschichte und Kunst an.

Du steuerst den Wagen weiter südlich in die Emilia-Romagna. Hier wird nicht nur schnell gefahren (Ferraris Heimat!), sondern vor allem sehr gut gegessen.
In Ravenna blickst du in die goldenen Augen der byzantinischen Mosaike, bevor dich der Duft von frischer, bester Pasta tiefer ins Landesinnere zieht.

Du fährst am Meer entlang zu der lebhaften Küstenstadt Rimini an der Adria, bekannt für die langen Sandstrände und ihr pulsierendes Nachtleben.
Und das genießen wir heute ausgiebig.

Heute geht unsere Entdeckungsfahrt weiter.
Du überquerst den Apennin und die Toskana empfängt dich mit ihren goldenen Hügeln:

Florenz: Ein einziges Freiluftmuseum, in dem der Geist von Michelangelo an jeder Ecke atmet.
Siena: Wo die Zeit beim Palio-Rennen auf der Piazza del Campo stillzustehen scheint.
Pisa: In Pisa steht der berühmte Schiefe Turm, der trotz seiner spektakulären Schräglage seit Jahrhunderten standhält und Besucher aus aller Welt zum Staunen bringt.

Und dann, fast wie ein Paukenschlag: Rom. Die Ewige Stadt ist laut, chaotisch und absolut magisch. Ein Espresso am Pantheon, ein Blick auf das Kolosseum im Mondlicht – man verliert hier nicht nur die Orientierung, sondern auch sein Herz.
Doch Italien lässt dich nicht ausruhen. Die Reise geht weiter:

Die Isola di Varano wirkt auf mich wie ein kleiner, verborgener Schatz an der Küste. Wenn ich an sie denke, sehe ich die schmale Landzunge zwischen dem ruhigen See und dem weiten Adriatischen Meer – fast so, als würde sie zwei Welten miteinander verbinden.
Die langen Sandstrände, die duftenden Pinienwälder und das sanfte Rauschen des Wassers vermitteln ein Gefühl von Frieden und Freiheit.

Bari: Im Osten empfängt dich die apulische Sonne und das tiefe Blau der Adria. Die Altstadt riecht nach handgemachten Orecchiette, die von Nonnas in den Gassen getrocknet werden.

Sizilien: Du setzt über auf die Insel der Götter. Der Ätna grollt im Hintergrund, während du zwischen antiken Tempeln und barocken Städten den süßesten Ricotta deines Lebens isst.
Sardinien: Zum krönenden Abschluss tauschst du das Auto gegen ein Boot. Das Wasser an der Costa Smeralda ist so klar, dass die Boote zu schweben scheinen – ein wildes, smaragdgrünes Paradies.

Als du den Motor schließlich abstellst, merkst du:
Italien ist keine bloße Landkarte. Es ist ein Gefühl, das irgendwo zwischen einem Schluck Rotwein und dem warmen Stein einer jahrtausendealten Mauer liegt.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Sunday, 5. April 2026

Im goldenen Licht des Frühlings schlenderten Emilia und Lorenzo Pfötchen an Pfötchen durch die schmalen Gassen Venedigs. Ihre prächtigen Renaissance-Gewänder schimmerten in Rot und Gold, während sich das Sonnenlicht im Wasser der Kanäle spiegelte.
„Ostern in Venedig ist etwas ganz Besonderes“, flüsterte Emilia und betrachtete die bunten Spiegelungen der Häuserfassaden im Wasser.
Lorenzo nickte. „Heute verstecken wir die kunstvollsten Ostereier, die diese Stadt je gesehen hat.“
In ihren Körbchen trugen sie kleine, mit Goldmustern verzierte Eier, bemalt mit Szenen von Brücken, Gondeln und Frühlingsblumen. Heimlich legten sie sie auf Fensterbänke, unter steinerne Brückenbögen und sogar neben eine wartende Gondel.
Bald hörte man fröhliches Kinderlachen durch die Gassen hallen. Überall entdeckten kleine Hasenkinder und Menschenkinder die farbenprächtigen Kunstwerke.
Als die Kirchenglocken den Ostermorgen einläuteten, setzten sich Emilia und Lorenzo auf eine kleine Brücke. Über ihnen färbte sich der Himmel zartrosa.
„Was ist das schönste Geschenk an Ostern?“, fragte Emilia leise.
Lorenzo lächelte. „Gemeinsam Freude zu schenken.“
Und so saßen sie dort, während Venedig erwachte — erfüllt von Hoffnung, Liebe und einem Hauch von Osterzauber..
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Saturday, 4. April 2026

Ich stehe am Fenster und stelle fest:“ Heute regnet und schneit es nur einmal.“ Grau in Grau. Wer braucht diesen hartnäckige Wetter? Ich bestimmt nicht. Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ins träumen. Ein Vogel sollte ich sein, dann könnte ich hinfliegen wohin ich wöllte, denke ich so vor mich hin.
Stimmenwirrwarr. Es sind verschiedene Sprachen, Weiblein und Männlein, die ich da höre. Noch fühle ich mich wie im Nebel, aber langsam wird alles deutlicher. Das Vaporetto auf dem ich mich befinde, ist brechend voll. Zum Glück ergattere ich an der nächsten Haltestelle einen Sitzplatz im Freien. Ich bin in Venedig.
Sonnenstrahlen spüre ich wie eine Liebkosung auf der Wange. Der Geschmack von Salz macht sich in meinem Mund breit und der Wind streichelt mein Haar.Mit der Linie 2 fahre ich nach San Marco. Die Nr. 2 fährt schneller und mit weniger Stopps durch den Canal Grande und legt an den Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, Zattere, S. Giorgio, S. Marco und Lido an. Die Insel Guidecca sehe ich auf der rechten Seite und auf der linken Seite die Haltestelle Zattere. Da möchte ich aussteigen.
Auf dieser Seite von Venedig trifft man weniger Touristen. Hier ist es wunderschön. Ich höre das schlagen der Wellen gegen die Holzpfähle und das kreischen der Möwen. Irgendwo trällert ein Tenor „Nessun dorma“ aus dem Radio. Ich brauche nur ein paar Minuten zu der Kirche Angelo Raffaele.
Eine kleine Bar mit ein paar Tischen im Freien ladet zum Verweilen ein. An der Theke bestelle ich mir einen Cappuccino, einen Gingerino vino und ein Tramezzino mit Thunfisch und Ei. Zwei ältere Herr prosten mir mit einem Ombra zu. Ich schenke ihnen mein bezaubendstes Lächeln. Schwupp die wupp steht auch ein Gläschen Roter vor mir. “Salute!”
Draussen sitzt niemand an den kleinen Tischen und ich habe freie Auswahl. Ich genieße die Sonne und schaue zwei Frauen zu, die sich eifrig unterhalten. Kinder spielen an einem Brunnen mit dem Wasser und ein kleiner Hund jagt eine Taube. Hier lässt es sich aushalten.
"Cashing cars von Snow Patrol“ holt mich wieder unsanft zurück. Mein Handy singt.
Es regnet und schneit immer noch, aber diese kleine Gedankenpause tat richtig gut
⭐⭐
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 1. April 2026

Die Magnolienblüte ist für mich der erste richtige Frühlingsbote.
Geschrieben von Sabine Stern in
Monday, 30. March 2026
Es ist schon fast 10 Uhr. Jetzt aber hurtig.
Drei neue Tänze habe ich vorbereitet und ein paar werden wir wiederholen. Schnell die Treppe hinauf und in den kleinen Saal.
Dreierschritt, Walzerschritt, Pendelschritt, Kolofassung im Frontkreis - das ist der Trias schwirrt es mir im Kopf herum. Leise summe ich die Melodie vor mich hin.
Frau Böhlke hat schon einige Stühle aufgestellt. Wie früher in der Tanzstunde. Eine Reihe am Fenster und gegenüber auf der anderen Saalseite die andere Reihe.
Und schon kommen sie - meine Tanzmädels und Burschens. Pünktlich wie immer und schick sehen sie wieder au
Heute sind es 20 tanzfreudige Senioren, die mich erwartungsvoll anschauen. Erstmal ein Geburtstagsständchen für Frau Elstner, die am Montag ihren 78 Geburtstag feierte. Sie verteilt an alle etwas Süsses. Das ist so Brauch an Geburtstagen.
Karle, die Schlossmaus habe ich heute als Geschichte zur Einstimmung gewählt.
Und dann tanzen wir: Langsamen Walzer, internationale Volkstänzen und alte Deutsche Tänze. Zum Schluss gleite ich mit Frau Schütz, einer rüstigen 90 Jährigen, zu einem Walzer übers Parkett.
Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und es war wieder wunderschön.
Danke meine Damen und Herren.
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