HeucheleiGeschrieben von Sabine Stern in
18. Jahrhundert, Ratschläge und Humor
Die Kunst zu heucheln verstehe ich nicht, aber ich kann schweigen. Also wenn man nicht will, daß ich sagen soll, was ich denke, so ist es nicht nötig, mich sprechen zu machen.Lieselotte von der PfalzEin HerbstspaziergangGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Wuff, hallo! Ich bin Shirley, eine schwarz-weiße Lhasa-Apso-Dame mit eigener Meinung zum Wetter. Am liebsten gehe ich mit meinen Menschen durch den bunten Herbstwald. Überall raschelt das Laub, die Blätter tanzen im Wind und ich schnuppere neugierig an jedem Baum. Ach, ist das herrlich! Doch plötzlich fallen Regentropfen vom Himmel. Plitsch, platsch, pitschnass! Ich bleibe stehen und schaue mein Frauchen vorwurfsvoll an. „Also wirklich, das war nicht abgesprochen! Mein Frauchen lächelt und sagt: „Ach Shirley, ein bisschen Regen macht doch nichts!“ Können wir bitte nach Hause?“ Ein bisschen Regen? Von wegen! Mein schönes Fell wird nass, meine Pfötchen werden kalt und meine Frisur hängt mir in alle Richtungen. So habe ich mir meinen Herbstspaziergang wirklich nicht vorgestellt! Ich schüttle mich kräftig, sodass die Regentropfen nur so durch die Luft fliegen. Frauchen bekommt dabei auch eine kleine Dusche ab. Dann trotte ich entschlossen nach Hause. Dort wartet schon mein gemütliches Körbchen auf mich. Ich lasse mich hineinplumpsen, kuschle mich in meine Decke und seufze zufrieden. Draußen prasselt der Regen gegen die Fensterscheiben. Ich blinzle schläfrig zu meinen Menschen hinüber und denke: Wie schön ist doch das Leben, wenn man ein warmes Plätzchen hat und liebe Menschen, die einen verwöhnen! Und morgen? Da gehe ich natürlich wieder spazieren. Ich möchte schließlich wissen, was der Herbstwald Neues von meinen Freunden zu erzählen hat. Aber eines ist sicher: Bei Regen bleibe ich lieber im Körbchen!
Wuff, wuff und herbstliche Grüße! Eure Shirley EheGeschrieben von Sabine Stern in
18. Jahrhundert, Ratschläge und Humor
„Alles Glück der Ehe besteht im gegenseitigen Vertrauen und Entgegenkommen. Die törichte Liebe vergeht bald, aber man muß einander achten und dienen.“Maria Theresia von ÖsterreichFlanierenGeschrieben von Sabine Stern in
18. Jahrhundert
Der Sommerwind streift leise durch den Park, wo prunkvoll ragt der Bau aus Stein und Mark. Ein edles Pärchen wandelt Arm in Arm, der Tag ist lau, die Seide hält sie warm. Er trägt die Perücke weiß und stolz, sie rückt den Reifrock, zart aus edlem Holz. Im weiten Schloss, im barocken Glanz, ertönt im Geiste schon der Menuettentanz. Die Zeit steht still im barocken Traum, Ludwigsburg hüllt sie ein in goldnen Raum. NeidGeschrieben von Sabine Stern in
18. Jahrhundert, Ratschläge und Humor, Zeit Sterne
Unser Neid dauert stets länger als das Glück derer, die wir beneiden.François de La RochefoucauldKäsfüßleGeschrieben von Sabine Stern in
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