Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sunday, 10. May 2026

Heute führte uns in der Sitztanzgruppe eine musikalische Reise nach Griechenland.
Zum Schluss entspannten wir bei Musik von Seikilos das Epitaph. Sie ist die weltweit älteste, vollständig erhaltene musikalische Komposition, einschließlich Notenschrift und Liedtext. Dazu machen wir Progressive Muskelentspannung.
Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.

Die Sonne ging langsam über der Ägäis auf, als ich in Athen ankam.

Hoch oben thronte die Akropolis über der Stadt, und zwischen den antiken Säulen spürte ich den Atem der Geschichte. In den kleinen Tavernen unterhalb der Hügel roch es nach frisch gegrilltem Souvlaki, Olivenöl und warmem Fladenbrot. Die Menschen lachten, diskutierten lebhaft – und am Abend erklang plötzlich Musik. Ein paar Einheimische nahmen mich an der Hand, und schon tanzten wir gemeinsam Syrtaki unter dem goldenen Licht der Straßenlaternen.

Meine Reise führte mich weiter nach Rhodos, wo die Altstadt wie ein Märchen aus Stein wirkte. Enge Gassen, Ritterburgen und der Blick auf das tiefblaue Meer – jeder Schritt erzählte von vergangenen Zeiten. Am Strand glitzerte das Wasser so klar, dass man die Fische zwischen den Füßen sehen konnte.

Auf Kreta spürte ich die wilde, ursprüngliche Seite Griechenlands. Gewaltige Schluchten, weiße Berge und einsame Buchten prägten die Landschaft. In einem kleinen Bergdorf wurde mir Dakos und frischer Ziegenkäse serviert – einfach, aber voller Geschmack. Die Gastfreundschaft der Menschen war so herzlich, dass ich mich sofort willkommen fühlte.

Ganz anders zeigte sich Mykonos: weiß getünchte Häuser, blaue Fensterläden und Windmühlen, die stolz über dem Meer standen. Tagsüber entspannten wir an traumhaften Stränden, abends verwandelte sich die Insel in ein Lichtermeer aus Musik und Lebensfreude.

Santorini ist eine wunderschöne Insel mit weißen Häusern und blauen Kuppeln hoch über dem Meer. Besonders beeindruckend sind die steilen Vulkanfelsen und der berühmte Sonnenuntergang in Oia. In den kleinen Tavernen genießt man frischen Fisch und lokalen Wein. Die Insel ist ruhig, romantisch und einfach traumhaft.

Zum Abschluss besuchte ich Samos, eine grüne Insel voller Weinberge und duftender Pinienwälder. Hier schien die Zeit langsamer zu vergehen. Ich saß am Hafen, blickte auf die untergehende Sonne und genoss ein Glas süßen Samos-Weins, während Fischerboote sanft im Wasser schaukelten.

Griechenland ist mehr als nur ein Reiseziel – es ist ein Gefühl. Es sind die warmen Strände, das köstliche Essen, der Klang des Syrtaki und die offenen Herzen der Menschen, die jede Stadt und jede Insel zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Sunday, 10. May 2026

Meine Mutter ist vor vielen Jahren verstorben. Manche Erinnerungen sind kaum mehr da und manche Erinnerungen zaubern mir heute ein Lächeln ins Gesicht.
Tradition wurde bei ihr Groß geschrieben. Feste wie Geburtstage, Weihnachten, Silvester waren immer liebevoll von ihr gestaltet.
Es fing bei der Tischdekoration und dem besonderen Essen an. Es war immer eine großartige Sache. Meine Schwester und ich halfen ihr bei den Vorbereitungen.
Freunde und Verwandte kamen zu Besuch und es wurde viel gelacht, aber es gab auch sehr besinnliche Momente wie an Weihnachten. Musik wurde immer gespielt und natürlich dazu getanzt. Wir hatten den Platz dazu.
Ich erinnere mich noch an zwei US Soldaten, die bei uns bei solchen Festivitäten eingeladen wurden, um ein wenig Familie fernab von Zuhause zu spüren.
Heute finde ich diese Erinnerungen schön. Nicht aber den Kommerz der sich im Laufe der Jahre entwickelt hat.
Diesen Morgen bekam ich zwei Nachrichten mit vielen Herzchen von meinen Kindern.
Ich hoffe, dass meine Beiden immer wieder mal an die schönen Momente mit ihrer Mutter denken und freue mich wenn sie mich besuchen und das nicht nur am Muttertag.
⭐⭐
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Tuesday, 5. May 2026

Alter ist ein Geschenk. Man hat die Freiheit nicht mehr um Applaus zu bitten.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Friday, 1. May 2026

An einem warmen Morgen im Monat Mai kroch ein kleiner Maikäfer namens Moritz aus der weichen Erde unter einer alten Kastanie. Wochenlang hatte er dort geschlummert, eingehüllt in Dunkelheit und Stille. Nun kitzelte ihn die Sonne zum ersten Mal an seinen glänzenden Flügeldecken.
Moritz blinzelte in die helle Welt. Alles war riesig. Die Grashalme ragten wie grüne Türme in den Himmel, und ein Gänseblümchen erschien ihm wie ein königlicher Thron. Vorsichtig entfaltete er seine zarten, durchsichtigen Flügel unter den braunen Deckflügeln und summte probeweise. Es klang noch etwas schief.
„Nur Mut“, raschelte die Kastanie über ihm. „Der Mai ist deine Zeit.“
Moritz nahm all seinen Käfermut zusammen, spreizte die Flügel – und hob ab. Zuerst taumelte er mehr, als dass er flog. Der warme Maiwind schob ihn sanft über eine Wiese voller Fliederduft und Apfelblüten. Überall summte und blühte es.
Er landete auf einem frischen Blatt und begann genüsslich zu knabbern. Neben ihm setzte eine Biene zur Landung an und musterte ihn neugierig.
„Neu hier?“ summte sie.
„Gerade erst geschlüpft“, antwortete Moritz stolz. „Und ich will den ganzen Mai erleben!“
Bis zum Abend flog er von Blüte zu Blüte, ruhte sich in der Sonne aus und staunte über den goldenen Himmel. Müde, aber glücklich kehrte er zu seiner Kastanie zurück.
„Heute war ich ein richtiger Himmelsstürmer“, murmelte er zufrieden – und schlief im milden Maiabend ein, bereit für neue Abenteuer am nächsten Tag.
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 29. April 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sunday, 12. April 2026

Heute führte uns in der Sitztanzgruppe eine musikalische Reise nach Italien.
Zum Schluss gab es eine Entspannungsreise am Strand und Meer von Rimini entlang.
Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht.
Stell dir vor, du sitzt in einem alten, roten Alfa Romeo Spider. Das Verdeck ist offen, der Wind riecht nach Pinien und Freiheit, und vor dir liegt die „Italien- Stiefel-Tour“ deines Lebens.

Die Reise beginnt im Norden, wo die Dolomiten wie versteinerte Kathedralen in den Himmel ragen. Das bleiche Gestein glüht im Abendlicht rosa auf. Du gleitest die Serpentinen hinunter, bis die schroffen Felsen den sanften Wellen der Seen weichen.

Am Lago Maggiore weht ein eleganter Hauch der Belle Époque durch die Gärten und Promenaden, während der Gardasee mit seinem tiefblauen Wasser und den Olivenhainen bereits das Versprechen des Südens flüstert.

In der Lombardei pulsiert das moderne Herz.
Mailand glänzt mit Mode, Glas und Stahl, doch schon bald führt dich der Weg nach Venetien. Hier, zwischen den Kanälen Venedigs und den Weinbergen des Prosecco, fühlt sich die Luft schwer von Geschichte und Kunst an.

Du steuerst den Wagen weiter südlich in die Emilia-Romagna. Hier wird nicht nur schnell gefahren (Ferraris Heimat!), sondern vor allem sehr gut gegessen.
In Ravenna blickst du in die goldenen Augen der byzantinischen Mosaike, bevor dich der Duft von frischer, bester Pasta tiefer ins Landesinnere zieht.

Du fährst am Meer entlang zu der lebhaften Küstenstadt Rimini an der Adria, bekannt für die langen Sandstrände und ihr pulsierendes Nachtleben.
Und das genießen wir heute ausgiebig.

Heute geht unsere Entdeckungsfahrt weiter.
Du überquerst den Apennin und die Toskana empfängt dich mit ihren goldenen Hügeln:

Florenz: Ein einziges Freiluftmuseum, in dem der Geist von Michelangelo an jeder Ecke atmet.
Siena: Wo die Zeit beim Palio-Rennen auf der Piazza del Campo stillzustehen scheint.
Pisa: In Pisa steht der berühmte Schiefe Turm, der trotz seiner spektakulären Schräglage seit Jahrhunderten standhält und Besucher aus aller Welt zum Staunen bringt.

Und dann, fast wie ein Paukenschlag: Rom. Die Ewige Stadt ist laut, chaotisch und absolut magisch. Ein Espresso am Pantheon, ein Blick auf das Kolosseum im Mondlicht – man verliert hier nicht nur die Orientierung, sondern auch sein Herz.
Doch Italien lässt dich nicht ausruhen. Die Reise geht weiter:

Die Isola di Varano wirkt auf mich wie ein kleiner, verborgener Schatz an der Küste. Wenn ich an sie denke, sehe ich die schmale Landzunge zwischen dem ruhigen See und dem weiten Adriatischen Meer – fast so, als würde sie zwei Welten miteinander verbinden.
Die langen Sandstrände, die duftenden Pinienwälder und das sanfte Rauschen des Wassers vermitteln ein Gefühl von Frieden und Freiheit.

Bari: Im Osten empfängt dich die apulische Sonne und das tiefe Blau der Adria. Die Altstadt riecht nach handgemachten Orecchiette, die von Nonnas in den Gassen getrocknet werden.

Sizilien: Du setzt über auf die Insel der Götter. Der Ätna grollt im Hintergrund, während du zwischen antiken Tempeln und barocken Städten den süßesten Ricotta deines Lebens isst.
Sardinien: Zum krönenden Abschluss tauschst du das Auto gegen ein Boot. Das Wasser an der Costa Smeralda ist so klar, dass die Boote zu schweben scheinen – ein wildes, smaragdgrünes Paradies.

Als du den Motor schließlich abstellst, merkst du:
Italien ist keine bloße Landkarte. Es ist ein Gefühl, das irgendwo zwischen einem Schluck Rotwein und dem warmen Stein einer jahrtausendealten Mauer liegt.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Sunday, 5. April 2026

Im goldenen Licht des Frühlings schlenderten Emilia und Lorenzo Pfötchen an Pfötchen durch die schmalen Gassen Venedigs. Ihre prächtigen Renaissance-Gewänder schimmerten in Rot und Gold, während sich das Sonnenlicht im Wasser der Kanäle spiegelte.
„Ostern in Venedig ist etwas ganz Besonderes“, flüsterte Emilia und betrachtete die bunten Spiegelungen der Häuserfassaden im Wasser.
Lorenzo nickte. „Heute verstecken wir die kunstvollsten Ostereier, die diese Stadt je gesehen hat.“
In ihren Körbchen trugen sie kleine, mit Goldmustern verzierte Eier, bemalt mit Szenen von Brücken, Gondeln und Frühlingsblumen. Heimlich legten sie sie auf Fensterbänke, unter steinerne Brückenbögen und sogar neben eine wartende Gondel.
Bald hörte man fröhliches Kinderlachen durch die Gassen hallen. Überall entdeckten kleine Hasenkinder und Menschenkinder die farbenprächtigen Kunstwerke.
Als die Kirchenglocken den Ostermorgen einläuteten, setzten sich Emilia und Lorenzo auf eine kleine Brücke. Über ihnen färbte sich der Himmel zartrosa.
„Was ist das schönste Geschenk an Ostern?“, fragte Emilia leise.
Lorenzo lächelte. „Gemeinsam Freude zu schenken.“
Und so saßen sie dort, während Venedig erwachte — erfüllt von Hoffnung, Liebe und einem Hauch von Osterzauber..
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Saturday, 4. April 2026

Ich stehe am Fenster und stelle fest:“ Heute regnet und schneit es nur einmal.“ Grau in Grau. Wer braucht diesen hartnäckige Wetter? Ich bestimmt nicht. Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ins träumen. Ein Vogel sollte ich sein, dann könnte ich hinfliegen wohin ich wöllte, denke ich so vor mich hin.
Stimmenwirrwarr. Es sind verschiedene Sprachen, Weiblein und Männlein, die ich da höre. Noch fühle ich mich wie im Nebel, aber langsam wird alles deutlicher. Das Vaporetto auf dem ich mich befinde, ist brechend voll. Zum Glück ergattere ich an der nächsten Haltestelle einen Sitzplatz im Freien. Ich bin in Venedig.
Sonnenstrahlen spüre ich wie eine Liebkosung auf der Wange. Der Geschmack von Salz macht sich in meinem Mund breit und der Wind streichelt mein Haar.Mit der Linie 2 fahre ich nach San Marco. Die Nr. 2 fährt schneller und mit weniger Stopps durch den Canal Grande und legt an den Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, Zattere, S. Giorgio, S. Marco und Lido an. Die Insel Guidecca sehe ich auf der rechten Seite und auf der linken Seite die Haltestelle Zattere. Da möchte ich aussteigen.
Auf dieser Seite von Venedig trifft man weniger Touristen. Hier ist es wunderschön. Ich höre das schlagen der Wellen gegen die Holzpfähle und das kreischen der Möwen. Irgendwo trällert ein Tenor „Nessun dorma“ aus dem Radio. Ich brauche nur ein paar Minuten zu der Kirche Angelo Raffaele.
Eine kleine Bar mit ein paar Tischen im Freien ladet zum Verweilen ein. An der Theke bestelle ich mir einen Cappuccino, einen Gingerino vino und ein Tramezzino mit Thunfisch und Ei. Zwei ältere Herr prosten mir mit einem Ombra zu. Ich schenke ihnen mein bezaubendstes Lächeln. Schwupp die wupp steht auch ein Gläschen Roter vor mir. “Salute!”
Draussen sitzt niemand an den kleinen Tischen und ich habe freie Auswahl. Ich genieße die Sonne und schaue zwei Frauen zu, die sich eifrig unterhalten. Kinder spielen an einem Brunnen mit dem Wasser und ein kleiner Hund jagt eine Taube. Hier lässt es sich aushalten.
"Cashing cars von Snow Patrol“ holt mich wieder unsanft zurück. Mein Handy singt.
Es regnet und schneit immer noch, aber diese kleine Gedankenpause tat richtig gut
⭐⭐
Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 1. April 2026

Die Magnolienblüte ist für mich der erste richtige Frühlingsbote.
Geschrieben von Sabine Stern in
Monday, 30. March 2026
Es ist schon fast 10 Uhr. Jetzt aber hurtig.
Drei neue Tänze habe ich vorbereitet und ein paar werden wir wiederholen. Schnell die Treppe hinauf und in den kleinen Saal.
Dreierschritt, Walzerschritt, Pendelschritt, Kolofassung im Frontkreis - das ist der Trias schwirrt es mir im Kopf herum. Leise summe ich die Melodie vor mich hin.
Frau Böhlke hat schon einige Stühle aufgestellt. Wie früher in der Tanzstunde. Eine Reihe am Fenster und gegenüber auf der anderen Saalseite die andere Reihe.
Und schon kommen sie - meine Tanzmädels und Burschens. Pünktlich wie immer und schick sehen sie wieder au
Heute sind es 20 tanzfreudige Senioren, die mich erwartungsvoll anschauen. Erstmal ein Geburtstagsständchen für Frau Elstner, die am Montag ihren 78 Geburtstag feierte. Sie verteilt an alle etwas Süsses. Das ist so Brauch an Geburtstagen.
Karle, die Schlossmaus habe ich heute als Geschichte zur Einstimmung gewählt.
Und dann tanzen wir: Langsamen Walzer, internationale Volkstänzen und alte Deutsche Tänze. Zum Schluss gleite ich mit Frau Schütz, einer rüstigen 90 Jährigen, zu einem Walzer übers Parkett.
Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und es war wieder wunderschön.
Danke meine Damen und Herren.
Geschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Saturday, 21. March 2026
Ich mache die Augen auf und schließe sie gleich wieder. Als hätte ich die ganze Nacht in einem Steinbruch gearbeitet und schwere Steine geschleppt. Mein Kopf tut weh und meine Glieder schmerzen fürchterlich.
Klingelingeling. Noch 5 Minuten nuschle ich so halbwach vor mich hin.Klingelingeling, das ist doch nicht mein Wecker. Es hört sich viel zarter und heller an. Ich versuche nochmal mein linkes Auge zu öffnen, es klappt und bleibt offen und nun probiere ich es mit meinem rechten Auge. Auch dieser Versuch klappt.Klingelingeling. Ich sehe nichts. Woher kommt nur dieses Klingelingeling?
„Hier bin ich.“Ich höre ein feines, aber klares Stimmchen. Jetzt ist es soweit, jetzt höre ich auch schon Stimmen. In den letzten Wochen habe ich zwar mehr als sonst gearbeitet, aber hört man deswegen gleich fremde Stimmen?
Ganz vorsichtig drehe ich meinen Kopf und schaue suchend durch das Zimmer.Nichts, ich sehe nichts. Mir ist ganz unheimlich.
„Schau doch mal auf das Kissen neben dir, da bin ich.“Ich traue meinen Augen nicht. Auf meinem Kissen sitzt ein kleines, vielleicht zwanzig Zentimeter großes, süsses, entzückendes, türkisfarbenes Mädchen mit durchsichtigen, feinen Flügeln.„Du siehst schon richtig. Ich bin Clementinchen, deine Glücksfee. Ich wollte dich besuchen.
Wir Glücksfeen im Regenbogenland haben uns Sorgen um dich gemacht. Du hast in letzter Zeit viel gearbeitet und nicht viel Spass und Freude gehabt. Wir vermissen das Funkeln in deinen Augen und dein warmes, so ansteckendes Lachen.Deswegen habe ich meine Farbpalette mitgebracht. Ein bisschen Farbe wirkt oft Wunder.türkisgrün für deine wunderschönen Augen und ein zartes pink auf deine vollen Lippen. Das gefällt mir. Noch ein bisschen pfirsichfarben auf deine Wangen und ein Klecks samtbraun auf deine Haut. Voila, fertig. Ja, das bist wieder du.“
Clementinchen klatscht in ihre Händchen und schwirrt begeistert um mich herum.RRRRRRRRrrrrrring.
Das klingt ja grausam. Mein Wecker klingelt.Clementinchen? Wo bist du? Sollte ich das nur geträumt haben. Kein Clementinchen.
Ich schaue aus dem Fenster. Die Sonne ist schon zu sehen und die Luft riecht herrlich. Was für ein schöner Tag.Als ich vor dem Spiegel stehe und mein Blick auf die Lidschattenpalette fällt, lächle ich.
„Ein bisschen türkisgrün für deine …“. Danke Clementinchen.
⭐⭐

Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 18. March 2026
Geschrieben von Sabine Stern in
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Thursday, 12. March 2026

In nur einigen Minuten glitten wir anmutig hinaus auf den Canale Grande, und vor uns lag im milden Licht des Mondes das Venedig der Poesie und Romantik. Unmittelbar am Rand des Wassers wuchsen lange Kolonnen imposanter Paläste aus Marmor empor: rasch glitten Gondeln zu diesem oder jenem Ort und verschwanden unvermittelt in nicht geahnten Toren und kleinen Kanälen: mächtige Brücken aus Stein legten ihre Schatten auf das Glitzern der Wellen... Über das Wasser wehte Musik herüber – Venedig war vollkommen. Es war ein bezaubernder Anblick – überaus weich und verträumt und schön.
Mark Twain
Geschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Monday, 9. March 2026
Jeden zweiten Montag wird es schwungvoll, fröhlich und musikalisch – denn dann heißt es: Sitztanz!
Rund 20 rüstige Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren treffen sich, um gemeinsam mit mir Bewegung, Musik und gute Laune zu erleben. Und eines ist sicher: Es macht riesigen Spaß!
Unser Motto lautet:
Körper – Wir bewegen uns.
Geist – Wir merken uns die Bewegungsabläufe.
Seele – Wir hören Musik und sind in Gesellschaft.
Und das Wichtigste:
Wir haben Spaß!
Wir beginnen mit einem beschwingten Warm-up: Stuhlyoga und flotte Musik wie Ski Twist oder andere Gute-Laune-Hits bringen unseren Kreislauf in Schwung.
Danach wird es tänzerisch:
Zu Schlagern, Popmusik und bekannten Hits tanzen wir im Sitzen Rumba, Polka, Letkiss, Cha-Cha-Cha, Tango, Twist, Walzer und sogar orientalische Bewegungen. Jeder macht mit, so wie er kann – und alle sind mit Begeisterung dabei.
Besonders viel Freude bereiten uns unsere lustigen Choreographien.
Wenn wir „Ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Es wird Nacht, Señorita“ oder sogar einen schwungvollen Can-Can umsetzen, wird viel gelacht, geschunkelt und mitgesungen.
Zum Abschluss gönnen wir uns eine wohlverdiente Ruhephase.
Mit Progressiver Muskelentspannung und sanfter Chill-Musik lassen wir die Stunde entspannt ausklingen.
Sitztanz ist mehr als Bewegung – es ist Gemeinschaft, Lebensfreude und ein Stück Lebensqualität.
Und ich freuen mich schon auf den nächsten Montag mit meinen Senioren!
⭐⭐

Geschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Wednesday, 4. March 2026
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