Ich denk an dichGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Es klingt wunderbar. Ich werde den Herrn einfach mal anklicken. Ja, ich befinde mich auf der Seite einer Partnerbörse. Was haben mich meine Bekannten vor der Partnerbörse gewarnt. Bloß ich frag mich woher haben sie denn ihre Erfahrungen? Keiner will irgendwo angemeldet sein. Erfahrungen muss man selber machen. Dies war schon immer meine Devise. Was soll schon groß passieren? Dass es allerdings so viele unverstandene, nicht an Sex interessierte, alleinstehende, gut situierte Unternehmer gibt, war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst. Teilweise habe ich schon gedacht, dass ich das Biegen der Balken die bald brechen, miterlebe. Es war aber auch sehr interessant die Probleme und Wünsche der Damen und Herren zu verfolgen und zu diskutieren. „Ich denke an dich“ ist das nicht ein Lied von 2raumwohnung? Mein ChatPartner bestätigt mir diese Annahme wir chatten fast 5 Stunden. Ich liege im Bett und wälze mich von rechts nach links mit einschlafen ist nix. Es kribbelt und kribbelt einfach zu doll in meinem Bauch. Schmetterlinge fliegen. Duschen und ab zur Arbeit. Heute Abend zur selben Zeit haben wir vereinbart. Der Tag vergeht so langsam und mit meiner Konzentration ist auch nicht viel los. Immer wieder muss ich an „Ich denk an dich“ denken. Wir sind uns so vertraut als würden wir uns schon immer kennen. Huuuuuup, hinter mir hupt ein Daimler. Er hat ja auch recht, grüner wird die Ampel wirklich nicht mehr. Mensch Mädel reiss dich mal zusammen und stell dich nicht an wie ein Backfisch. Hippel, Hippel. Noch 1 Stunde bis zu unserer elektronischen Verabredung. Natürlich wird es auch in dieser Nacht sehr spät am Rechner und es folgen noch derer viele. Danke dass es ein Flat gibt. Wir telefonieren ja auch. Und seine Stimme bei den Telefonaten ist ein Traum. Ich bin heute noch hin und weg, wenn ich das Tempre dieser Stimme höre. Drei Wochen später trafen wir uns zum ersten Mal. Der Mann aus dem Norden und das süddeutsche Mädel. So kitschig wie es klingen mag, es war Liebe auf den ersten Blick oder: Klick? Es passt ganz einfach wie mein Held immer sagt : „Der Nordpol hat seinen Südpol gefunden.“ ⭐⭐ Ich liebe SteampunkGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
La Bella vitaGeschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
DAS LEBEN IST SCHÖN. Lass dich verzaubern, glaube an Wunder, verliebe dich, hab große Träume, sei frei, tanze jeden Tag aus der Reihe und mache jeden Finger und Hand ÜbungenGeschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Finger und Hand – Übungen Handgelenke auf und nieder: Die Handgelenke langsam nach oben und unten bewegen, um sie zu lockern. Faust und öffnen: Die Hand zu einer Faust schließen und anschließend die Finger weit öffnen. Hand auf und ab: Die ganze Hand aus dem Handgelenk nach oben und unten kippen. Hand drehen: Die Hände im Handgelenk nach innen und außen drehen. Hände ineinander greifen lassen: Die Finger beider Hände verschränken und die Hände locker halten oder leicht dehnen. Finger nacheinander durchstrecken: Jeden Finger einzeln bewusst strecken, von Daumen bis kleinem Finger. Hand abwechselnd nach oben drehen: Eine Handfläche nach oben drehen, dann wechseln (Handfläche nach unten). Diese Übungen fördern Beweglichkeit, Durchblutung und Koordination der Hände und Finger. ⭐ VerschlafenGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne Verschlafen - der Tag fängt ja gut an. Schnell aus den Federn und ab unter die Dusche. Brrrrrrrrr eiskalt. Ich habe wieder nicht daran gedacht, dass sich das Wasser erst erwärmen muß. Jetzt fällt mir auch noch das Shampoo runter und knirsch - ich bücke mich und komme nur schwer hoch. Das hat mir gerade noch gefehlt. Ich bewege mich wie Quasimodo und bin steif wie ein Brett. Da muss ich durch. In zwei Stunden ist ein wichtiger Termin. Ein Neukunde, also nichts mit Termin verschieben und mein Kollege ist selber auf einem Termin und kann nicht einspringen. Und da sehe ich sie. Ganz verschlafen steht sie in der Tür. Sie strahlt mich an und zaubert mir sofort ein Lächeln in das Gesicht. Sie kommt auf mich zu und ich halte den Atem an. Ihre rauhe Zunge spüre ich an meinem Knöchel. Das kitzelt und ich springe ungeschickt auf die Seite und knirsch - ich kann mich wieder bewegen. Sie ist eine Zauberin, aber das weiß ich schon lange. Ich liebe sie, mein süßes, kleines Hundemädchen ⭐⭐
SitztanzGeschrieben von Sabine Stern in
Stern Stunde
Sitztanz Tanzen im Sitzen ist eine wunderbare Möglichkeit für Seniorinnen und Senioren, sich zur Musik zu bewegen ganz ohne aufzustehen. Es kombiniert Elemente aus Gymnastik, Rhythmus und Koordination und wird in Gruppen durchgeführt, was zusätzlich die Gemeinschaft stärkt. Mein Name ist Sabine Stern. Nach einer Ausbildung beim Bundesverband Seniorentanz leite ich nun seit zehn Jahren eine eigene Sitztanzgruppe im „Haus am Staufenberg“ in Heilbronn mit selbst entwickelten Choreografien. Zu bekannten Melodien, Schlagern und Volksliedern bewegen wir Arme, Beine, Hände und den Oberkörper. Dadurch fällt die körperliche Aktivität leichter und die Gesundheit wird spielerisch gefördert. Was macht Sitztanz besonders? Am Ende jeder Stunde entspannen wir uns mit Progressiver Muskelentspannung, einer Körperreise oder Elementen aus dem Yoga. Ganz einfach….. Und das Wichtigste: Wir haben Spaß! Das neue JahrGeschrieben von Sabine Stern in
Gedanken Sterne
Ein neues Jahr klopft leise an. Es bringt Glück in kleinen Augenblicken und Liebe, die wärmt, ohne laut zu sein. Gesundheit wächst in achtsamen Momenten, Fitness im sanften Rhythmus des Alltags. Hoffnung liegt im Morgenlicht, bereit, neu zu beginnen. Und irgendwo dazwischen entstehen neue Interessen, frische Wege, ungelebte Möglichkeiten. Möge dieses Jahr tragen, was stärkt, und schenken, was bleibt. HerzfunkenGeschrieben von Sabine Stern in
Sternen Art
Dein Lächeln löst in meinem Herzen ein Feuerwerk aus.Hallo 2026Geschrieben von Sabine Stern in
2026
Wir haben die letzten zwei Wochen in unserem Zweitzuhause im Schwarzwald verbracht. Sonnenschein, blauer Himmel und viel Schnee haben uns in dieser Zeit begleitet. „Uns“ bedeutet: meine bessere Hälfte, Shirley unsere Hündin. Die Spaziergänge und das Laufen mit den neuen Schneeschuhen haben uns viel Spaß gemacht. Besonders beeindruckt haben mich die Menschen: Der kleine Junge und sein Freund, die uns grüßten, oder die Jugendlichen, die uns ein gesundes neues Jahr wünschten. Auch ein kurzer Plausch mit der Yorki-Hundemama war eine nette Begegnung. An Silvester gab es vor Mitternacht kein Geknalle. Richtig lecker geschlemmt haben wir im Dorfstüble. Und um Zwölf erlebten wir ein schönes Feuerwerk ohne Böllerei. Hier wird Rücksicht auf Mensch und Tier genommen. Manche mögen jetzt sagen: „Es ist eben ein Dorf.“ Für mich sind das Werte, die hier gepflegt werden. Hier wird Mensch und Tier geschätzt, und für mich ist die Welt an diesem Ort noch in Ordnung. Ich freue mich jedes Mal, in dieses positive Erholungsfleckchen reisen zu dürfen. Die besten Wünsche für 2026
WeihnachtenGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Im Himmel herrschte reges Treiben, stand doch Weihnachten vor der Tür. Wünsche hier, Wünsche da. Jedes Menschenkind sollte zufriedengestellt werden. Nur Felix saß auf seiner Wolke Nr. 22 und langweilte sich fürchterlich. Er hatte sich dieses Jahr erhofft, endlich ein Weihnachtsengel zu werden, wartet er doch schon so lange auf diese Arbeit. Bis jetzt hat ihn aber der Personalchef Weihnachtsmann noch nicht zu sich gerufen. Einen Job bei dem Weihnachtszustelldienst zu bekommen war langwierig und fast aussichtslos. Felix hatte sich zwar mit eingehendem Bewerbertraining in der Engelschule darauf vorbereitet, aber die Warteliste war lang. Felix von Wolke 22, bitte zum Weihnachtsmann, ertönte es aus den himmlischen Lautsprechern. Hurtig macht sich Felix auf den Weg. Nun steht er mit klopfendem Herzen vor der großen Tür. Komm nur herein, hört er den Weihnachtsmann mit seiner tiefen, sonoren Stimme sagen. Schon öffnet er die Tür und Felix sieht ihn an seinem Schreibtisch sitzen. Du bist dran, Felix. Ich habe einen besonderen Auftrag für dich. Flieg zu Marie. Was Marie sich wünscht, konnte bisher nicht festgestellt werden. Kläre das ab, frag sie selbst und trödle nicht rum. Morgen ist Weihnachten, brummte der Weihnachtsmann gestresst in seinen weißen Bart. Wo soll ich denn hinfliegen, wie finde ich Marie? ,fragte Felix mit vor Aufregung zitternder Stimme. Komm mit mir, sagte das Christkind, ich gebe dir einen Erdenplan. Dort habe ich dir das Haus angekreuzt, in dem Marie wohnt. Als Felix bei Marie ankommt, sitzt sie am Bett ihrer Mami, die ihn mit fiebrigen Augen ansieht. Marie, was kann ich für dich tun? Eine Barbiepuppe, eine Wii oder ein Handy? Marie sieht ihn mit großen Augen an. Ich warte schon ein paar Tage auf dich. Ich habe jeden Tag gebetet, dass du vorbeikommst, aber nichts ist passiert. Felix murmelt etwas verlegen was von Hauptsaison, Verwaltungskram und Weihnachtsstress. Aber jetzt bist du ja da, sagte Marie mit strahlenden Augen. Bitte, bitte erfülle mir meinen Wunsch und mache meine Mami wieder gesund, damit wir zusammen Weihnachten feiern können. Sie ist doch schon seit ein paar Tagen so erkältet und fiebrig und es geht ihr gar nicht gut. Dabei schaut sie Felix flehend an. Er lächelt und streichelt Marie über das Haar. Dann wollen wir mal ganz schnell deine Mami gesund machen. Er legt seine Hände auf Kopf und Stirn der Mutter und lässt deren heilende Wirkung strömen. Auch fühlt er die Liebe von Maries kleinem Herzen und gab auch dieses weiter. Vielen Dank, flüstert die Mutter schwach und leise. Ihre Stirn war schon wesentlich kühler. Vielen Dank, sagt Marie und legt den Kopf auf die Brust der Mutter, deren Hand Marie sanft liebkoste. Weihnachten, das Fest der Liebe existiert doch noch für einige Menschen und ich bin ein Teil davon, ein richtiger Weihnachtsengel, freut sich Felix und wischt sich verstohlen eine Träne aus dem Augenwinkel. Dann zwinkert er Marie zu und legt ihr noch eine Barbiepuppe in den Arm, bevor er sich wieder auf den Heimweg macht. "Sabine"
1. AdventGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Wieder einmal stehen die Weihnachtsfeiertage vor der Tür und es herrscht reges Treiben im Weihnachtsland. Lisa und Nico helfen kräftig bei den Weihnachtsvorbereitungen mit. Beide machen eine Ausbildung zum christlich geprüften Weihnachtshelfer. Sie müssen in jeder Abteilung zwei Wochen absolvieren. Lisa näht momentan vormittags in der Puppenabteilung Abendkleider für die Barbies. Mittags hilft sie Geschenke hübsch zu verpacken und abends bearbeitet sie die Wunschzettelliste im Computer. Ein harter und langer Tag. Nico kontrolliert die Spielekonsolen ob sie funktionieren und nachmittags ist er im Warenlager und räumt die Päckchen in das für sie vorgesehene Regale.Ab Morgen hilft er beim beladen der Schlitten mit den Geschenken für Heiligabend. Beim Abendessen treffen sich die Zwei und Nico meint zu Lisa: „Langsam wird mir Weihnachten zuviel. Nico hier, Nico da. Ich finde es wirklich schön die Wünsche der Kinder zu erfüllen, aber langsam werden sie immer ausgefallenener und verrückter und die Arbeit immer schwerer. Ich fühle mich total überfordert und habe kaum mehr Hunger.“ „Mir geht es genauso,“ mein Lisa. Hier ein Schleifchen und dort ein Rüschchen, dann noch verpacken und abends die Datenpflege. Mir raucht der Kopf. Ich habe jeden Abend Kopfschmerzen und schlafe nur ein paar Stunden und liege dann wach im Bett.“ Rosa setzt sich zu den Zweien an den Tisch. Sie ist auch noch in der Ausbildung und mit beiden gut befreundet. „Seid mir nicht böse, ich habe eurem Gespäch zugehört. Kennt ihr Calotta? fragt sie. Nein kommt aus beider Munde. „Wer ist Calotta und was macht sie?“ fragt Nico. „Calotta ist eine Freundin von mir. Sie kennt verschiedeneEntspannungsmethoden“, erklärt Rosa. „Äh, was?“ fragt Lisa. „Calotta hilft mit verschiedenen Techniken Stress zu bewältigen“ fügt Rosa hinzu. „Stress was soll das sein?“ fragt Lisa. „Genau darüber habt ihr gerade gesprochen. Ein empfundener Spannungszustand, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Das Gefühl der Überforderung, Essstörungen, Kopfschmerzen, Schlafprobleme sind Folgen von Stress, aber darüber kann euch Calotta mehr erzählen. „Aber was kann man denn dagegen tun, das hört sich ja grausig an“, flüstert Lisa mit zarter Stimme. „Da weiß Calotta sicher Rat. Es gibt wie ich vorher gesagt habe verschiedene Methoden diesen Spannungszustand in den Griff zu bekommen. Ich bin zum Beispiel Freitags in der Schutzengel-Yoga- Gruppe. Seit ich dort trainiere, fühle ich mich viel besser und ruhiger. Aber jetzt muß ich los. Bei den Renntieren gab es heute Nacht Nachwuchs. Ich will die Eltern und das Kleine besuchen. Ciao. „Komm Nico wir schauen mal bei Calotta vorbei, vielleicht hat sie Zeit für uns.“ „Ich weiß nicht,“ murmelt Nico. „Auf komm, du Faulpelz. Wir können uns ja mal anhören was sie uns rät. Schließlich ist bald Weihnachten und da möchten wir doch fröhlich mitfeiern“ meint Lisa mit einem kleinen blitzen in den Augen. Seit letzter Woche besuchen beide die Engelgruppe Autogenes Training und fühlen sich von Tag zu Tag besser. Ein Dankeschön an Rosa und natürlich Calotta. Weihnachten kann kommen. ⭐⭐ WeihnachtszeitGeschrieben von Sabine Stern in
2025
In der Weihnachtszeit gehe ich durch die Straßen, die sich in ein sanft leuchtendes Band aus Wärme verwandeln. Die Häuser strahlen in festlichen Farben, Lichterketten funkeln an Fenstern und Balkonen, und überall liegt ein Hauch von Vorfreude in der Luft. Abends wirkt die Stadt wie ein stilles, hell erleuchtetes Dorf, das mich mit jedem Schritt ein wenig mehr zum Lächeln bringt. Zwischen den Dekorationen steigt mir der Duft von Tannengrün und Gewürzen in die Nase, und für einen Moment fühlt sich die Welt ruhiger, freundlicher, näher zusammenrückend an. Nur eines fehlt: Schnee. Ich schaue in den klaren, dunklen Himmel, als würde er den passenden Moment suchen. Doch die Lichter um mich herum geben nicht auf; sie funkeln weiter, als könnten sie den Winter selbst herbeirufen. Und manchmal, ganz plötzlich, beginnt dann eine erste Flocke zu tanzen – als hätte der Abend all seinen Glanz gesammelt, um mir den fehlenden Zauber endlich zu schenken. Kleine PauseGeschrieben von Sabine Stern in
2025
Ich stehe am Fenster und stelle fest:“ Heute regnet es nur einmal.“ Grau in Grau. Wer braucht diesen hartnäckigen Regen? Ich bestimmt nicht.Für einen Moment schließe ich die Augen und komme ins träumen. Ein Vogel sollte ich sein, dann könnte ich hinfliegen wohin ich wöllte, denke ich so vor mich hin.Stimmenwirrwarr. Es sind verschiedene Sprachen, Weiblein und Männlein, die ich da höre. Noch fühle ich mich wie im Nebel, aber langsam wird alles deutlicher.Das Vaporetto auf dem ich mich befinde, ist brechend voll. Zum Glück ergattere ich an der nächsten Haltestelle einen Sitzplatz im Freien. Ich bin in Venedig.Sonnenstrahlen spüre ich wie eine Liebkosung auf der Wange. Der Geschmack von Salz macht sich in meinem Mund breit und der Wind streichelt mein Haar.Mit der Linie 2 fahre ich nach San Marco. Die Nr. 2 fährt schneller und mit weniger Stopps durch den Canal Grande und legt an den Haltestellen Tronchetto, Piazzale Roma, Giudecca, Zattere, S. Giorgio, S. Marco und Lido an. Die Insel Guidecca sehe ich auf der rechten Seite und auf der linken Seite die Haltestelle Zattere. Da möchte ich aussteigen.Auf dieser Seite von Venedig trifft man weniger Touristen. Hier ist es wunderschön.Ich höre das schlagen der Wellen gegen die Holzpfähle und das kreischen der Möwen. Irgendwo trällert ein Tenor „Nessun dorma“ aus dem Radio.Ich brauche nur ein paar Minuten zu der Kirche Angelo Raffaele.Eine kleine Bar mit ein paar Tischen im Freien ladet zum Verweilen ein. An der Theke bestelle ich mir einen Cappuccino, einen Gingerino vino und ein Tramezzino mit Thunfisch und Ei. Zwei ältere Herr prosten mir mit einem Ombra zu. Ich schenke ihnen mein bezaubendstes Lächeln. Schwupp die wupp steht auch ein Gläschen Roter vor mir. “Salute!”Draussen sitzt niemand an den kleinen Tischen und ich habe freie Auswahl. Ich genieße die Sonne und schaue zwei Frauen zu, die sich eifrig unterhalten. Kinder spielen an einem Brunnen mit dem Wasser und ein kleiner Hund jagt eine Taube.Hier lässt es sich aushalten.Irische Volksmusik von „Flogging Molly“ holt mich wieder unsanft zurück. Mein Handy klingelt.Es regnet immer noch hier, aber diese kleine Pause tat richtig gut ⭐⭐ Tätowiert mit 65 – meine späte Liebe zur KörperkunstGeschrieben von Sabine Stern in
2025 Viele Menschen verbinden Tattoos mit Jugend, Rebellion oder dem Wunsch, sich von der Masse abzuheben. Bei mir war es anders: Ich habe mein allererstes Tattoo mit 65 Jahren stechen lassen – und es war eine der schönsten Entscheidungen meines Lebens. Ein verspäteter Traum Schon als junge Frau hätte ich mir gerne ein Tattoo gewünscht. Doch in meiner Generation war das schlicht undenkbar. Tätowierungen galten als verpönt, besonders im Berufsleben. In meiner Karriere im Sales hatte ich viel Kontakt mit gehobener Kundschaft – ein Tattoo wäre damals ein „No-Go“ gewesen. Also blieb mein Wunsch jahrzehntelang nur ein Traum. Der Anfang einer Reise Mit 65 war es endlich so weit: Ein kleines Tattoo am Fußknöchel. Dezent, aber für mich voller Bedeutung – und vor allem ein Zeichen, dass ich mir selbst diesen Wunsch erfüllen durfte. Das Glücksgefühl war überwältigend. Es blieb natürlich nicht bei diesem einen Motiv. Bald folgte ein eleganter Armreif am rechten Arm, über dem ich mir die Inkasonne – die „Quelle des Lebens“ – stechen ließ. Ergänzt wurde sie durch ein passendes Armband. Ein Schmuckstück für die Ewigkeit. Symbolik unter der Haut Kurz nach meinem Geburtstag war der linke Arm an der Reihe. Ein Lotus, Symbol für Spiritualität und Frieden, ziert seitdem meinen Unterarm, eingefasst in eine feine Kette. Wenige Monate später kam ein großer Lotus auf dem Oberarm dazu – Sinnbild für Ruhe und Harmonie. Jedes Tattoo trägt seine eigene Botschaft, und doch fügen sie sich zu einer Einheit zusammen. Sie erzählen meine Geschichte, meine Werte und das, was mir im Leben wichtig ist. Nie zu spät Heute freue ich mich jeden Tag über meine Tattoos. Sie machen mich stolz, geben mir Kraft und sind Ausdruck meiner Persönlichkeit. Und das Beste daran: Mein Körper bietet noch jede Menge Platz für weitere Kunstwerke. Denn es ist nie zu spät, einen Traum zu verwirklichen – manchmal wird er im Alter sogar noch schöner. ⭐⭐
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